Leser­brief: Mit Unsit­te end­lich auf­hö­ren: Nie im Früh­ling blü­hen­de Sträu­cher und Bäu­me schneiden!

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Nie­mand weiß wirk­lich, war­um mit der ersten Früh­lings­son­ne die Gar­ten­sche­ren und Sägen her­aus­ge­kramt wer­den und mun­ter drauf­los geschnipp­selt wird.

Nicht nur vie­len Gartenbesitzer/​innen, son­dern auch den Städ­ti­schen Gärtner/​innen scheint es ziem­lich egal zu sein, dass die Insek­ten, die unse­re Lebens­mit­tel­pflan­zen bestäu­ben, gera­de die Blü­ten aller Arten im Früh­ling als wich­ti­ges „Stär­ke­mit­tel“ zum Über­le­gen brauchen.

„Die paar Bienen…“

Gera­de die Käl­te­ein­brü­che im Früh­ling (wir erin­nern uns an die ver­gan­ge­nen Oster­ta­ge) lasst einen Teil der Insek­ten ster­ben; aber gera­de des­halb ist es wich­tig, dass mög­lichst vie­le Indi­vi­du­en die größt­mög­li­che Chan­ce zum Über­le­ben bekom­men. Dazu wer­den alle Blü­ten gebraucht am Boden wie an Bäu­men und Büschen.

Bit­te an das Städ­ti­sche Grün­amt und Gar­ten­be­sit­zer: Lasst die Pflan­zen in Gär­ten und an den Grün­flä­chen bis Ende April in Ruhe.

Der Vogel­ge­sang und der Anblick der Schmet­ter­lin­ge soll der Dank sein.

Karin Zieg
Huber­tus­str. 6a
96050 Bamberg

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