M‑net setzt Kun­den­wachs­tum fort

Der Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­an­bie­ter M‑net hat für das Geschäfts­jahr 2011 eine posi­ti­ve Bilanz gezo­gen. So hat das Unter­neh­men trotz ein­ge­trüb­ter Markt­be­din­gun­gen die Kun­den­zahl auf rund 230.000 und damit einen neu­en Höchst­wert gestei­gert. Auch bei den Umsatz­er­lö­sen, mit knapp 179 Mio. Euro in etwa auf Vor­jah­res­ni­veau, liegt die M‑net knapp über dem ins­ge­samt nega­ti­ven Bran­chen­trend. Der Jah­res­über­schuss ist mit rund 14 Mio. Euro wie geplant etwas nied­ri­ger als im Vor­jahr aus­ge­fal­len. Rech­nung hier­für trägt vor allem die hohe Inve­sti­ti­ons­tä­tig­keit der M‑net in den glas­fa­ser­ba­sier­ten Breit­band­aus­bau (Anm.d.Red.: sie­he aktu­el­les Pro­jekt Breit­band­aus­bau in Wei­lers­bach).

Die Nach­fra­ge im Gesamt­markt nach DSL-Anschlüs­sen hat spür­bar abge­nom­men. Der DSL-Breit­band­markt hat sich in einen Ver­drän­gungs­wett­be­werb mit der Kon­se­quenz eines hohen Preis­drucks ent­wickelt. Den Umsatz hat M‑net daher, trotz kla­rem Kun­den­wachs­tum, ledig­lich auf dem Niveau des Vor­jah­res sta­bi­li­sie­ren kön­nen. „Gegen­über unse­rem Mit­be­werb haben wir in einem ins­ge­samt leicht sin­ken­den Gesamt­markt den­noch gepunk­tet, obwohl wir das letz­te Jahr als eine Art Über­gangs­jahr betrach­ten“, erklärt Jens Prautzsch, Spre­cher der Geschäfts­füh­rung von M‑net. „Dies stimmt uns umso zuver­sicht­li­cher, da wir mit viel Ener­gie in das aktu­el­le Geschäfts­jahr gestar­tet sind und unser Kun­den­wachs­tum noch mal deut­lich an Fahrt auf­ge­nom­men hat.“

Eine Rol­le hier­für spielt der expo­nen­ti­ell stei­gen­de Band­brei­ten-Bedarf. Die umfas­sen­den Inve­sti­tio­nen der ver­gan­ge­nen Jah­re in zukunfts­fä­hi­ge glas­fa­ser­ba­sier­te Breit­band­net­ze der M‑net tra­gen die­ser Ent­wick­lung Rech­nung. „Die Auf­trags­zah­len spie­geln dies ein­deu­tig wider“, erläu­tert Prautzsch. „Wir wer­den daher auch in den näch­sten Jah­ren jähr­lich meh­re­re Mil­lio­nen Euro in den Auf­bau zukunfts­fä­hi­ger Breit­band­net­ze in Bay­ern inve­stie­ren.“

Die Breit­band­aus­bau­ten von M‑net in Mün­chen, Augs­burg und Erlan­gen, die mit Part­nern die direk­te Erschlie­ßung von Gebäu­den mit einem Glas­fa­ser­an­schluss vor­sieht, ermög­li­chen bis Ende 2013 etwa 400.000 Haus­hal­ten die Nut­zung von Inter­net-Anschlüs­sen mit bis zu 100 Mbit/​s. Dar­über hin­aus nimmt das Unter­neh­men in vie­len länd­lich struk­tu­rier­ten Kom­mu­nen Breit­band­aus­bau­ten vor. Rund 70.000 Haus­hal­ten wird dadurch bis Ende näch­sten Jah­res ein Zugang zu einem moder­nen Inter­net­an­schluss mit Band­brei­ten von bis zu 50 Mbit/​s ermög­licht. Vie­le jener Gebie­te ver­füg­ten in der Ver­gan­gen­heit nur über völ­lig unzu­rei­chen­de Inter­net­zu­gangs­mög­lich­kei­ten. „Unse­re Inve­sti­tio­nen tra­gen dort durch­aus auch zu einer Wider­be­le­bung der Stand­ort­at­trak­ti­vi­tät bei“, so Prautzsch.

Wei­te­re Wachs­tums­per­spek­ti­ven sieht M‑net nach einem Umsatz­wachs­tum von 70 Pro­zent gegen­über dem Vor­jahr im Pro­dukt­be­reich Mobil­funk. Neben der Ein­füh­rung wei­te­rer attrak­ti­ver Dien­ste will das Unter­neh­men auch am Smart­pho­ne-Boom wei­ter par­ti­zi­pie­ren.

Im Bereich Geschäfts­kun­den­lö­sun­gen war die Umsatz­ent­wick­lung in 2011 unein­heit­lich. Leich­te Umsatz­rück­gän­ge in ein­zel­nen Geschäfts­fel­dern wur­den groß­teils durch Neu­kun­den­ge­win­ne aus­ge­gli­chen. Fer­ner tru­gen wei­te­re Umsatz­stei­ge­run­gen im Ser­ver-Housing-Geschäft dazu bei. Die Wachs­tums­ra­te in die­sem Seg­ment war zwar mit rund 8 Pro­zent deut­lich nied­ri­ger als in den Vor­jah­ren. Dies war aber ledig­lich den vor­über­ge­hen­den Kapa­zi­täts­eng­päs­sen geschul­det. Nach der Fer­tig­stel­lung des drit­ten Bau­ab­schnitts zum Ende des ver­gan­ge­nen Jah­res erwar­tet M‑net im lau­fen­den Jahr wie­der ein kräf­ti­ges Umsatz­plus für die­sen Bereich.

Über M‑net:

Die M‑net Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons GmbH ver­sorgt gro­ße Tei­le Bay­erns sowie den Groß­raum Ulm mit zukunfts­si­che­rer Kom­mu­ni­ka­ti­ons­tech­no­lo­gie. Das Port­fo­lio ist dabei auf alle Kom­mu­ni­ka­ti­ons­be­dürf­nis­se von Geschäfts- und Pri­vat­kun­den aus­ge­rich­tet und reicht von Sprach- und Daten­dien­sten auf Fest­netz sowie Mobil­funk-Basis über kom­ple­xe Stand­ort­ver­net­zun­gen bis hin zur Bereit­stel­lung eines quan­ti­ta­tiv und qua­li­ta­tiv brei­ten natio­na­len und inter­na­tio­na­len Radio- und TV-/HDTV-Ange­bots. In den näch­sten Jah­ren inve­stiert das rund 700 Mit­ar­bei­ter zäh­len­de Unter­neh­men meh­re­re 100 Mio. Euro in glas­fa­ser­ba­sier­te Breit­band­net­ze in Mün­chen, Augs­burg und Erlan­gen sowie wei­te­ren baye­ri­schen Städ­ten. Die 1996 gegrün­de­te M‑net zählt aktu­ell rund 230.000 Kun­den. Im Geschäfts­jahr 2011 wur­de ein Umsatz von etwa 179 Mio. Euro erzielt.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen unter www.m‑net.de

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