Kreis­musik­schu­le Bam­berg: “Wort­spiel – Als Urgroß­mutter ein Mäd­chen war …”

Im lau­fen­den Jubi­lä­ums­jahr „1200 Jah­re Ste­gau­rach“ haben sich die Büche­rei Ste­gau­rach und Schü­ler der Kreis­musik­schu­le Bam­berg am 24. März 2012 im voll besetz­ten Bür­ger­saal einer ganz beson­de­ren Her­aus­for­de­rung gestellt: „Als Urgroß­mutter ein Mäd­chen war“ ist der Titel von Film­sze­nen, die das Leben der Kin­der frü­her zei­gen. Spie­le drau­ßen und drin­nen, Schul­all­tag, Auf­ga­ben und Pflich­ten wer­den für die Zuschau­er leben­dig – viel­leicht beson­ders des­halb, weil die Sze­nen ohne Ton vor­ge­führt, aber mit Live-Musik unter­malt wer­den…

Da erklin­gen Volks­tanz­me­lo­dien zu Spie­len auf der Stra­ße, alte Kin­der­lie­der, Robert Schu­manns „Träl­ler­lied­chen“, ein Satz aus Leo­pold Mozarts „Schlit­ten­fahrt“ und vie­les mehr. 35 zumeist sehr jun­ge Instru­men­ta­li­sten müs­sen sehr auf­merk­sam den genau­en Zeit­vor­ga­ben des Film­ab­laufs fol­gen. Block­flö­ten, Cel­li, Gitar­ren, Kla­vier, Kon­tra­bass, Vio­li­nen, Quer­flö­ten erklin­gen zusam­men oder in ver­schie­de­nen Kom­bi­na­tio­nen – ange­führt von einer Abtei­lung der JEKI-Klas­sen Ste­gau­rach, die sou­ve­rän und anrüh­rend die Vor­füh­rung eröff­net.

Beson­de­re Mühe haben sich auch Ste­gau­ra­cher Schul­kin­der und ihre Groß­el­tern gemacht: Sie tru­gen Fotos und Infor­ma­tio­nen zusam­men, Mit­ar­bei­ter der Büche­rei berei­te­ten die histo­ri­schen Bild­auf­nah­men lie­be­voll zur Prä­sen­ta­ti­on auf und arbei­te­ten die Infor­ma­tio­nen in Tex­te ein, die von 13 Kin­dern zwi­schen den Film­ab­schnit­ten mit schö­nem Aus­druck und gut ver­ständ­lich vor­ge­tra­gen wur­den.

Nicht zuletzt der gemüt­li­che Rah­men mit Kaf­fee und Kuchen, Bücher­tisch und Zeit zum Gespräch, orga­ni­siert von der Büche­rei, mach­ten die­sen Nach­mit­tag zu einem äußerst gelun­ge­nen, run­den Ereig­nis. Es war eine gro­ße Freu­de, zu erle­ben, wie enga­giert vie­le Kin­der, Jugend­li­che und Erwach­se­ne jeden Alters hier – nicht nur in musi­ka­li­schem Sin­ne – har­mo­nisch zusam­men­wirk­ten!

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