Betrü­ge­ri­sche Tep­pich­händ­ler prel­len 72-Jäh­ri­ge

HUM­MEL­TAL, LKR. BAY­REUTH. Drei­ste Betrü­ger, die sich als Tep­pich­händ­ler aus­ga­ben, brach­ten am Diens­tag letz­ter Woche eine 72-Jäh­ri­ge um ihre Erspar­nis­se. Die Poli­zei warnt vor einem wei­te­ren Auf­tre­ten die­ser Per­so­nen.

Die bei­den Män­ner ver­kauf­ten der Hum­mel­ta­le­rin an der Haus­tür zunächst zwei Tep­pich­brücken für meh­re­re tau­send Euro. Mit ihren geschick­ten Über­re­dungs­kün­sten brach­ten die Betrü­ger die Frau schließ­lich dazu, einen wei­te­ren fünf­stel­li­gen Bar­geld­be­trag zur Beglei­chung zusätz­li­cher Kosten aus­zu­hän­di­gen. Als Gegen­lei­stung über­ga­ben die dubio­sen Tep­pich­händ­ler einen angeb­lich ech­ten und wert­vol­len Isfa­han-Tep­pich. Die bei­den Män­ner ent­ka­men mit dem Bar­geld der 72-Jäh­ri­gen uner­kannt, von ihnen fehlt bis­lang jede Spur. Wie sich im Nach­hin­ein her­aus­stell­te, erreicht der als Pfand zurück­ge­las­se­ne Tep­pich bei wei­tem nicht den Wert des aus­ge­hän­dig­ten Bar­geld­be­tra­ges.

Bei­de Täter wer­den fol­gen­der­ma­ßen beschrie­ben:

  • zwi­schen 30 und 40 Jah­re alt
  • geschätz­te 180 Zen­ti­me­ter groß
  • spra­chen deutsch
  • vor­nehm geklei­det

Die Kri­po Bay­reuth hat die Ermitt­lun­gen auf­ge­nom­men und bit­tet um Hin­wei­se auf die Täter unter Tel.-Nr. 0921/5060.

Ihre ober­frän­ki­sche Poli­zei warnt vor einem erneu­ten, mög­li­cher­wei­se auch über­re­gio­na­len Auf­tre­ten der Betrü­ger und vor der­ar­ti­gen dubio­sen Haus­tür­ge­schäf­ten. Soll­ten Sie Opfer eines der­ar­ti­gen Betru­ges gewor­den sein, dann wen­den Sie sich bit­te umge­hend an ihre näch­ste Poli­zei­dienst­stel­le.

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