„Tag der offe­nen Gärt­ne­rei“ am 22. April in Bamberg

Span­nen­de Ein­blicke in die Arbeit der Bam­ber­ger Gärtner

Eine ganz beson­de­re Pre­miè­re wird in Bam­berg am Sonn­tag, 22. April 2012, gefei­ert: „Der Tag der offe­nen Gärt­ne­rei.“ Gela­den sind Ein­hei­mi­sche und Aus­wär­ti­ge, Erwach­se­ne und Kin­der glei­cher­ma­ßen. Was sie erwar­tet, ist ein ein­ma­li­ger Ein­blick in die Arbeit der Bam­ber­ger Gärt­ner und in deren Welt voll Blü­ten­zau­ber und regio­na­ler Gau­men­freu­den sowie ein bun­tes Rahmenprogramm.

Dass die Gärt­ner­stadt ein wesent­li­cher Teil der Welt­erbe­stadt Bam­berg ist, wis­sen ver­mut­lich vie­le Bam­ber­ger. Dass die Kul­tur und Tra­di­ti­on der Gärt­ner aber heu­te noch so leben­dig ist wie vor über hun­dert Jah­ren, wohl die wenig­sten. Die heu­ti­gen Gärt­ne­rei­be­trie­be pro­du­zie­ren nicht nur qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ge Erzeug­nis­se und bie­ten eine Viel­zahl von Dienst­lei­stun­gen an, son­dern sie betei­li­gen sich auch aktiv an der Erhal­tung des Welt­kul­tur­er­bes Bam­berg. Denn sie bewirt­schaf­ten ihre inner­städ­ti­schen Agrar­flä­chen und pfle­gen den Fort­be­stand ihres Erbes auch durch die Wei­ter­ga­be ihres Fach­wis­sens an die näch­ste Genera­ti­on. Unter­stützt wer­den sie dabei vom Pro­jekt Urba­ner Gar­ten­bau des Zen­trum Welt­erbe der Stadt Bam­berg, das mit Mit­teln des Inve­sti­ti­ons­pro­gramms natio­na­le UNESCO Welt­erbe­stät­ten der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land geför­dert wird.

Die Arbeit der Gärt­ner hat sich aller­dings kaum ver­än­dert. Denn heu­te noch über­wiegt in die­ser Zunft die har­te, tra­di­tio­nel­le Hand­ar­beit. Geprägt ist ihre Arbeit heu­te aber auch von ori­gi­nel­len tech­ni­schen Neue­run­gen. Und genau die­se inter­es­san­te Mischung wird nun erst­mals allen Inter­es­sier­ten offenbart.

Dane­ben bie­ten die Betrie­be an ihrem ersten „Tag der offe­nen Gärt­ne­rei“ auch ein abwechs­lungs­rei­ches und infor­ma­ti­ves Pro­gramm. Zehn Mit­glie­der der Inter­es­sen­ge­mein­schaft Bam­ber­ger Gärt­ner laden nicht nur zum Schau­en und Stau­nen, son­dern auch zum Mit­ma­chen ein. „Kin­der pflan­zen Pflan­zen­kin­der“, heißt es in der Gärt­ne­rei Franz Böh­mer. Kin­der und Erwach­se­ne bau­en ein Insek­ten­ho­tel mit Ralf Böh­mer auf sei­ner Böh­mer­wie­se. Und Tipps und Vor­füh­run­gen zur Bepflan­zung von Kübeln und Bal­kon­kä­sten gibt es bei Dechant Gar­ten­bau. Dies sind nur eini­ge Bei­spie­le aus den zahl­rei­chen Aktio­nen, die von 11.00 bis 17.00 Uhr ange­bo­ten werden.

Auch für das leib­li­che Wohl wird gesorgt – mit Ret­tich– und Kräu­ter­bro­ten, Brat­wür­sten und gegrill­tem Fisch und haus­ge­mach­ten Kuchen. Der Ein­tritt ist natür­lich frei. Und wer die span­nen­de Welt hin­ter den Toren der Gärt­ner­stadt noch ein­mal erle­ben möch­te, ist heu­te schon herz­lich ein­ge­la­den, im näch­sten Jahr wie­der zu kom­men. Denn der „Tag der offe­nen Gärt­ne­rei“ soll von nun an jedes Jahr stattfinden.

Das kom­plet­te Pro­gramm und wei­te­re wich­ti­ge Hin­wei­se der ein­zel­nen Gärt­ne­rei­en zum Tag der offe­nen Gärt­ne­rei­en erhal­ten Sie als Down­load unter www​.welt​erbe​.bam​berg​.de.

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