Bahn­un­fall am 25.03.12 in Kir­cheh­ren­bach

Auto von Zug erfasst

KIR­CHEH­REN­BACH, LKR. FORCH­HEIM. Lebens­ge­fähr­li­che Ver­let­zun­gen erlitt der Bei­fah­rer eines Pkw am Sonn­tag­abend. Ein Zug erfass­te das Auto an einem unbe­schrank­ten Bahn­über­gang zwi­schen Forch­heim und Eber­mann­stadt. Der Sach­scha­den beträgt über 20.000 Euro.

Gegen 17.45 Uhr über­quer­te die 79-jäh­ri­ge Fah­re­rin aus dem Land­kreis Forch­heim mit ihrem Ford Fie­sta den unbe­schrank­ten Bahn­über­gang in Rich­tung Kir­cheh­ren­ba­cher Haupt­stra­ße. Aus bis­lang unge­klär­ter Ursa­che kol­li­dier­te sie hier­bei mit einem Regio­nal­zug aus Forch­heim. Der Zug erfass­te die Bei­fah­rer­sei­te und schleif­te den Ford rund 10 Meter weit mit. Der 47-jäh­ri­ge Bei­fah­rer muss­te aus dem Auto befreit wer­den. Mit lebens­ge­fähr­li­chen Ver­let­zun­gen brach­te ihn ein Ret­tungs­hub­schrau­ber in eine Kli­nik. Die Fah­re­rin, sei­ne Mut­ter, wur­de leicht ver­letzt. Der Zug­füh­rer und die etwa 10 Zuginsas­sen blie­ben unver­letzt. Am Fie­sta ent­stand Total­scha­den in Höhe von 5.000 Euro. Der Sach­scha­den am Trieb­wa­gen beläuft sich nach ersten Schät­zun­gen auf über 15.000 Euro.

Zur Klä­rung der Unfall­ur­sa­che beauf­trag­te die Staats­an­walt­schaft Bam­berg einen Sach­ver­stän­di­gen. Die Zug­strecke Forch­heim-Eber­mann­stadt war für rund drei Stun­den gesperrt.

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