Pres­se­mit­tei­lung von Bund Natur­schutz und Land­rat Glau­ber vom 32. Run­den Tisch

Am Mon­tag, 12.März 2012 fand der 32. Run­de Tisch des Land­rats mit dem Bund Natur­schutz, Kreis­grup­pe Forch­heim, statt. Die Teil­neh­mer waren Land­rat R. Glau­ber, VD R. Göl­ler und K. Lämm­lein, auf Sei­ten des Bun­des Natur­schutz Hein­rich Kat­ten­beck (1.Vors. BN), Dr. U. Buch­holz (stellv. Vors. BN), Dr. F. Oeh­me (Geschäfts­füh­rer BN), E. Zöbe­lein und G. Brokt (Natur­schutz­wacht).

Den Bund Natur­schutz bewegt die Dring­lich­keit der Aktua­li­sie­rung der Liste der Natur­denk­mä­ler, spe­zi­ell der Denk­mal­bäu­me. K. Lämm­lein berich­tet, dass das Anhö­rungs­ver­fah­ren zur über­ar­bei­te­ten Bestands­li­ste noch nicht been­det ist. R. Göl­ler teilt mit, dass das das Ver­fah­ren der Über­ar­bei­tung der Natur­denk­mals­li­ste auf­ge­spal­tet in Denk­mal­ka­te­go­rien durch­ge­führt wird, um über­schau­ba­re Arbeits­men­gen zu erhal­ten. Der Vor­schlag des BN, nach Abschluss der lau­fen­den Aktua­li­sie­rung die Prü­fung der Neu­vor­schlä­ge für Denk­mal­bäu­me vor­zu­neh­men, wird in Betracht gezo­gen. Prin­zi­pi­ell sind Vor­schlä­ge aus der Bevöl­ke­rung für schüt­zens­wer­te Denk­mal­bäu­me jeder­zeit will­kom­men.

Zur Ansie­de­lung eines gro­ßen Lidl-Zen­tral­la­gers im Indu­strie­ge­biet Büg der Gemein­de Eggols­heim, wo auch Teil­flä­chen des Natur­schutz­ge­biets Büg ver­braucht wer­den sol­len, sind kon­kre­te Unter­la­gen zur Zeit in Arbeit bei der Gemein­de Eggols­heim. Der Land­rat ver­weist auf einen geplan­ten Run­den Tisch der Gemein­de Eggols­heim, wo die Plä­ne vor­ge­legt und erläu­tert wer­den sol­len. Es ist bekannt, dass Ein­grif­fe statt­fin­den wer­den, wel­che im Rah­men eines Bau­leit­pla­nungs­ver­fah­rens nach den gel­ten­den gesetz­li­chen Regeln (Ver­träg­lich­keits­prü­fung usw.) zu behan­deln sind.

Das Bedau­ern des Bun­des Natur­schutz über den Abzugs des Bio­lo­gen J. Mohr aus der Unte­ren Natur­schutz­be­hör­de, wo nun kein Bio­lo­ge mehr arbei­tet, wird von H. Kat­ten­beck zum Aus­druck gebracht. Der BN hat die fach­li­chen Aus­künf­te durch J. Mohr sehr geschätzt. Der Land­rat erklärt dazu, dass er den Auf­trag des Kreis­ra­tes, eine Bio­lo­gen­stel­le im Land­rats­amt abzu­bau­en umge­setzt hat und dass die bio­lo­gi­sche Kom­pe­tenz der Unte­ren Natur­schutz­be­hör­de durch Fach­in­ge­nieu­re sicher­ge­stellt wird.

Der Bund Natur­schutz stellt in Zusam­men­hang mit dem Anhö­rungs­ver­fah­ren zur Ände­rung der Ver­ord­nung über das Natur­denk­mal „Schön­stein-Brunn­stein­höh­le“ fest, dass die ange­bo­te­ne Ein­sicht in „die ein­schlä­gi­gen beim Land­rats­amt Forch­heim vor­lie­gen­den Sach­ver­stän­di­gen­gut­ach­ten“ nicht mög­lich ist, weil kei­ne ein­schlä­gi­gen Sach­ver­stän­di­gen­gut­ach­ten vor­han­den sind. R. Göl­ler sieht dar­in kei­nen Wider­spruch, da er den vor­ge­schrie­be­nen Text für die Bekannt­ga­be des Ver­fah­rens benutzt hat. Der Bund Natur­schutz ver­steht das nicht.

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