Bedro­hung löst Poli­zei­ein­satz aus

Symbolbild Polizei

Die aus­ge­sto­ße­ne Bedro­hung eines 53-jäh­ri­gen Kulm­ba­chers in einer Anwalts­kanz­lei lös­te am Mitt­woch­vor­mit­tag einen Ein­satz der Bay­reu­ther Poli­zei aus. Der Bedro­her konn­te kurz dar­auf an sei­nem Arbeits­platz fest­ge­nom­men werden.

Die Poli­zei­ein­satz­zen­tra­le erhielt gegen 8.30 Uhr einen Anruf über eine ernst zu neh­men­de Aus­sa­ge eines rund 50 Jah­re alten Man­nes. Die­ser gab gegen­über einer Mit­ar­bei­te­rin der Anwalts­kanz­lei unmiss­ver­ständ­lich zu ver­ste­hen, dass er mit einer Bediens­te­ten eines Job­cen­ters nicht zufrie­den sei. Er kün­dig­te an, ihr etwas anzu­tun und ver­ließ dar­auf die Kanzlei.

Da man davon aus­ge­hen muss­te, dass der Kulm­ba­cher sei­ne Dro­hun­gen mög­li­cher­wei­se in die Tat umset­zen wird, fuh­ren meh­re­re Strei­fen die nächst­ge­le­ge­nen Job­cen­ter in der Cas­sel­mann­stra­ße und Spin­ne­rei­stra­ße an. Zur Unter­stüt­zung waren zusätz­lich ein Ein­satz­zug und zwei Hun­de­füh­rer im Ein­satz. Die ein­ge­setz­ten Poli­zis­ten küm­mer­ten sich um das Per­so­nal und durch­such­ten die Gebäude.

Zeit­gleich lie­fen die Ermitt­lun­gen zur Fest­stel­lung der Iden­ti­tät des Man­nes an. Recher­chen führ­ten letzt­end­lich zum Täter, der rund eine Stun­de spä­ter an sei­nem Arbeits­platz in Bay­reuth fest­ge­nom­men wer­den konn­te. In das Ein­satz­ge­sche­hen waren 30 Bay­reu­ther Poli­zis­ten und zwei Hun­de­füh­rer ein­ge­bun­den. Die wei­te­ren Ermitt­lun­gen über­nimmt die Kri­mi­nal­po­li­zei Bayreuth.

Über die Hin­ter­grün­de der ange­kün­dig­ten Tat lie­gen noch kei­ne Erkennt­nis­se vor.