Vor­trag in Buben­reuth: Ein­fa­cher? Attrak­ti­ver? Inter­ak­ti­ver? Trends bei der HMI-Gestal­tung für den Maschi­nen- und Anlagenbau

20.03.2012: FG User Assis­tance Fran­ken, Bubenreuth

Tech­nik muss nicht kom­pli­ziert sein. Sie kann ein­fach bedien­bar sein und sogar Spaß machen. Pro­duk­te aus dem Con­su­mer-Umfeld und der Tele­kom­mu­ni­ka­ti­on schei­nen es allen vor­zu­ma­chen. Das Smart­phone oder das Tablet wird in die Höhe gehal­ten; die For­de­rung: „So ein­fach und so attrak­tiv soll­te eine Maschi­ne sein!“

Nun ist eine Maschi­ne kein Mobil­te­le­fon und auch kein Tablet-PC. Doch die Dis­kus­si­on zeigt das Dilem­ma vie­ler Maschi­nen­bau­er: Auf der einen Sei­te ste­hen wach­sen­der Funk­ti­ons­um­fang, stei­gen­de Kom­ple­xi­tät und ein Bedien­kon­zept, wel­ches in die Jah­re gekom­men ist. Dem gegen­über ste­hen anspruchs­vol­le Kun­den und Maschi­nen­be­die­ner, die immer schlech­ter aus­ge­bil­det sind. Mehr und mehr Maschi­nen- und Anla­gen­bau­er erken­nen des­halb die Not­wen­dig­keit, sich ver­stärkt um das The­ma „Usa­bi­li­ty“ zu kümmern.

Hin­ter die­sem eng­li­schen Begriff ver­birgt sich ein Ziel: die intui­ti­ve, leicht erlern­ba­re und effi­zi­en­te Bedie­nung inter­ak­ti­ver Pro­duk­te. Doch inzwi­schen geht man sogar wei­ter: Die Bedie­nung soll Spaß machen, den Benut­zer moti­vie­ren und ein gutes Gefühl ver­mit­teln. Mit Usa­bi­li­ty hat der Maschi­nen- und Anla­gen­bau­er die Chan­ce, sich von Wett­be­wer­bern zu unter­schei­den und sich ins rech­te Licht setzen.
Refe­rent: Andre­as Beu, Direc­tor of Pro­duct Deve­lo­p­ment, User Inter­face Design GmbH, München

Andre­as Beu ist Direc­tor of Pro­duct Deve­lo­p­ment bei der User Inter­face Design GmbH (UID). Von 2003 bis Dezem­ber 2010 lei­te­te er die Geschäfts­stel­le UID Mün­chen, von 2001 bis Dezem­ber 2010 war er als Mana­ger Indus­try Solu­ti­ons tätig. Andre­as Beu ist für die Ent­wick­lung von UID-Dienst­leis­tun­gen und Pro­duk­ten zustän­dig. Zudem betreut er die UID-Kun­den aus dem Indus­trie-Bereich. Schwer­punk­te sei­ner Arbeit lie­gen in der benut­zer­zen­trier­ten Gestal­tung von HMIs für Embedded Sys­tems, Maschi­nen und Anla­gen sowie von Bedien­ober­flä­chen für Automatisierungs‑, Ent­wick­lungs- und PLM-Systeme.

Vor sei­ner Tätig­keit bei UID arbei­te­te der Diplom-Inge­nieur als Seni­or Usa­bi­li­ty Con­sul­tant im Fach­zen­trum für User Inter­face Design bei Sie­mens. Für Sie­mens bau­te er das Sie­mens Usa­bi­li­ty-Labor in Peking auf, plan­te Usa­bi­li­ty Tests und kon­zi­pier­te und rea­li­sier­te neue Metho­den zur Pro­zess­vi­sua­li­sie­rung. Zuvor war Andre­as Beu als Usa­bi­li­ty-Bera­ter bei der Gesell­schaft für Soft­ware Manage­ment tätig.

Andre­as Beu ist in der zwei­ten Amts­zeit Vor­stands­mit­glied im Fach­ver­band Soft­ware des Ver­bands Deut­scher Maschi­nen- und Anla­gen­bau e.V. (VDMA). Fer­ner ist er Co-Autor der Leit­fä­den zur Soft­ware-Ergo­no­mie und Soft­ware-Inter­na­tio­na­li­sie­rung des VDMA. Von 2004 bis 2006 war er Prä­si­dent der Ger­man UPA, dem Berufs­ver­band der deut­schen Usa­bi­li­ty Professionals.

Ort:

info­team Soft­ware AG
Am Bau­hof 9
91088 Bubenreuth
Ver­an­stal­ter: ASQF e.V. Fach­grup­pen User Assis­tance, Franken

Letz­tes Regis­trie­rungs-Datum: 19.03.2012. Online-Regis­trie­rung