Bay­reu­ther Kunst­pro­jekt “Ener­gy-in-Art” star­tet zwei Kunst-Wett­be­wer­be

Gesamt­bud­get für die Umset­zung 150.000 Euro

Über zwei aktu­ell gestar­te­te Kunst­wett­be­wer­be sucht die Bio­en­er­gie­re­gi­on Bay­reuth Künst­ler für das span­nen­de Pro­jekt ener­gy-in-art. Zum einen sol­len als sicht­ba­re Land­mar­ken und Zei­chen der Ener­gie­wen­de drei grö­ße­re Skulp­tu­ren an aus­ge­wähl­ten Orten ent­ste­hen. Zum ande­ren sind zu jedem der drei Skulp­tu­ren­stand­or­te drei klei­ne­re so genann­te Satel­li­ten-Kunst­pro­jek­te geplant, bei wel­chen in erster Linie Men­schen oder Grup­pen aus der Regi­on mit­wir­ken sol­len. Für die Rea­li­sie­rung der Ener­gieskulp­tu­ren und der Satel­li­ten-Pro­jek­te steht ein Gesamt­bud­get von 150.000 Euro zur Ver­fü­gung. Im Skulp­tu­ren­wett­be­werb wer­den ins­ge­samt 6.750 Euro als Preis­gel­der ver­ge­ben.

Das Kunst­pro­jekt ener­gy-in-art

Die Bio­en­er­gie-Regi­on Bay­reuth, seit 2009 als eine von 25 Bio­en­er­gie-Modell­re­gio­nen in Deutsch­land vom Bund geför­dert, ver­sucht über das Kunst­pro­jekt ener­gy-in-art eine kri­ti­sche, kon­struk­ti­ve und inspi­rie­ren­de künst­le­ri­sche Aus­ein­an­der­set­zung zum The­ma Ener­gie­wen­de anzu­re­gen. Beglei­tend dazu wer­den sie­ben kon­kre­te Bio­en­er­gie­fach­vor­ha­ben ver­wirk­licht.

Der Skulp­tu­ren­wett­be­werb

Die Skulp­tu­ren sol­len als Blick­fän­ge („Land­mar­ken“) eine künst­le­ri­sche Aus­ein­an­der­set­zung mit dem The­ma Kunst und Bio­en­er­gie an drei spe­zi­fi­schen Orten schaf­fen.

Stand­ort 1: Spei­chers­dorf / Wir­benz

The­ma: Erneu­er­ba­re Ener­gien als Chan­ce für länd­li­che Räu­me

Vom Stand­ort in Wirbenz/​Speichersdorf sind nicht nur eine Bio­gas­an­la­ge, Wind­rä­der und Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen zu sehen, der Blick reicht auch bis zum Rau­hen Kulm, der als erlo­sche­ner Vul­kan auch einen Anknüp­fungs­punkt zum The­ma Ener­gie­wen­de bie­tet.

Stand­ort 2: Mehl­mei­sel / Wald­in­for­ma­ti­ons­zen­trum

The­ma: Ener­gie­holz­nut­zung – gestern, heu­te und mor­gen

Das Wald­in­for­ma­ti­ons­zen­trum Wald­haus Mehl­mei­sel bil­det die Kulis­se für ein Ener­gy-in-art Pro­jekt, das sich in erster Linie mit der Rol­le der Ener­gie­holz­nut­zung bei der Ener­gie­wen­de beschäf­ti­gen soll.

Stand­ort 3: Bay­reuth / Wei­de der Land­wirt­schaft­li­che Lehr­an­stal­ten des Bezir­kes Ober­fran­ken

The­ma: Stadt-Land-Part­ner­schaf­ten beim Aus­bau der erneu­er­ba­ren Ener­gien

Auf einer Wei­de der Land­wirt­schaft­li­chen Lehr­an­stal­ten des Bezir­kes Ober­fran­ken in Bay­reuth soll dem­nächst ein ener­gy-in-art Kunst­werk instal­liert wer­den und auf die her­aus­ra­gen­de Rol­le der Lehr­an­stal­ten bei der Nut­zung erneu­er­ba­rer Ener­gien und die dabei prak­ti­zier­ten Stadt- Land-Part­ner­schaf­ten hin­wei­sen.

Die Fotos der Stand­or­te kön­nen unter http://www.regionbayreuth. de/Bioenergieregion/Aktuell/Energy-in-ArtStandorte.aspx in höhe­rer Auf­lö­sung her­un­ter gela­den wer­den.

Die Kunst­sa­tel­li­ten

Anknüp­fend an die drei Haupt­kunst­wer­ke sind ins­ge­samt neun klei­ne­re so genann­te Satel­li­ten­kunst­pro­jek­te geplant, bei denen in erster Linie Akteu­re aus der Regi­on ein­ge­bun­den wer­den sol­len. Hier kön­nen sich unter einer künst­le­ri­schen Anlei­tung Schul­klas­sen genau­so betei­li­gen wie Umwelt­grup­pen oder Ver­ei­ne oder son­sti­ge Inter­es­sier­te. Jedem Satel­li­ten­pro­jekt wer­den ins­ge­samt 5000 Euro für die Umset­zung zur Ver­fü­gung gestellt. Damit kön­nen bei­spiels­wei­se Kunst­work­shops, Video­kunst oder auch Skulp­tu­ren ange­fer­tigt wer­den.

Die Bewer­bun­gen sind bis zum 19. März 2012 (Skultpu­ren) bzw. 26. März 2012 (Satel­li­ten) ein­zu­rei­chen per Post an Kul­tur­Part­ner, Dil­chertstr. 10, 95444 Bay­reuth oder als PDF-Datei(en) per E‑Mail (bevor­zugt) an energyinart@​kulturpartner.​de.

Auf der Inter­net­sei­te www​.ener​gy​-in​-art​.de sind die Details zu den Wett­be­wer­ben aus­führ­lich nach­zu­le­sen.

Die Finan­zie­rung des Kunst­pro­jekts ener­gy-in-art erfolgt mit Hil­fe von Zuschüs­sen der EU, des Bun­des­land­wirt­schafts­mi­ni­ste­ri­ums, der Ober­fran­ken­stif­tung, der Baye­ri­schen Spar­kas­sen­stif­tung und Mit­teln aus der Pri­vat­wirt­schaft.