Noti­zen aus der Uni­ver­si­tät Bayreuth

Sonn­tags­füh­rung und Ausstellung

Am kom­men­den Sonn­tag, 4. März, um 10.00 Uhr fin­det wie­der eine Sonn­tags­füh­rung im Öko­lo­gisch-Bota­ni­schen Gar­ten der Uni­ver­si­tät Bay­reuth statt, dies­mal mit dem The­ma: „Ab in den Süden: Im Gewächs­haus blühts“.

Anschlie­ßend, um 11.30 Uhr, wird im Aus­stel­lungs­raum des Gar­tens die neue Aus­stel­lung „Blü­ten­Gär­ten­Land­schaf­ten“ eröffent.

Der Künst­ler Adri­an Sen­ger, 1926 in der Nähe von Würz­burg gebo­ren, ließ sich in den 70er Jah­ren als frei­schaf­fen­der Gra­fi­ker und Maler in Schwar­zen­bach a. d. Saa­le nie­der. Sei­ne Arbei­ten sind im In- und Aus­land bekannt. In der Aus­stel­lung wer­den Aqua­rel­le, Bil­der in Misch­tech­nik mit Farb­stif­ten sowie Lin­ol­schnit­te gezeigt.

Spen­de für den Kinderschutzbund

Die 47 Absol­ven­ten des Stu­di­en­gangs Sportöko­no­mie wol­len den Über­schuss ihrer Examens­fei­er einem guten Zweck zufüh­ren – der Kin­der­schutz­bund Bay­reuth darf sich auf 1.000,00 € freuen.

Das Arten­hilfs­pro­gramm Kreuzotter

Am Mon­tag, 12.03.2012, spricht ab 20.00 Uhr Pri­vat­do­zent Dr. Wolf­gang Völkl (Büro für öko­lo­gi­sche Pla­nun­gen, Seybothenreuth)

auf Ein­la­dung der Natur­wis­sen­schaft­li­chen Gesell­schaft Bay­reuth e. v. (Pro­fes­sor Dr. Kon­rad Dett­ner, Lehr­stuhl für Tier­öko­lo­gie II) über das The­ma „Das Arten­hilfs­pro­gramm Kreuz­ot­ter des Lan­des­amts für Umwelt: Die Kreuz­ot­ter als Leit­art für arten­rei­che Lebens­räu­me“. Ver­an­stal­tungs­ort ist das Gebäu­de NW I, Hör­saal H 10.

Die Kreuz­ot­ter, unse­re ein­zi­ge hei­mi­sche Gift­schlan­ge, steht inzwi­schen auf der Roten Lis­te der bedroh­ten Tier­ar­ten. Lebens­raum­ver­lust und Ver­fol­gung haben das scheue Rep­til in Wäl­der und Moo­re im Fich­tel­ge­bir­ge zurück­ge­drängt, wäh­rend die Vor­kom­men in der Kul­tur­land­schaft weit­ge­hend ver­schwun­den sind.

Im Rah­men eines Arten­hilfs­pro­gramms des Baye­ri­schen Lan­des­amts für Umwelt wer­den der­zeit in Zusam­men­ar­beit mit Staats­forst, Natur­schutz­be­hör­den und Natur­schutz­ver­bän­den die Lebens­räu­me der Kreuz­ot­ter ins­be­son­de­re im Fich­tel­ge­bir­ge opti­miert, um ihr Über­le­ben lang­fris­tig zu sichern. Die Kreuz­ot­ter dient dabei als Leit­art für arten­rei­che Lebens­räu­me, die stell­ver­tre­tend für eine Viel­zahl von vie­len wei­te­ren Tier- und Pflan­zen­ar­ten steht.