IHK Ober­fran­ken stellt Demo­gra­fie­rech­ner zur Verfügung

Kosten­lo­ses Ana­ly­se­instru­ment für Unternehmen

Mit einem neu­en kosten­lo­sen Ana­ly­se­instru­ment will die IHK für Ober­fran­ken Bay­reuth ihre Mit­glieds­un­ter­neh­men dabei unter­stüt­zen, die Her­aus­for­de­run­gen der demo­gra­fi­schen Ent­wick­lung bes­ser bewäl­ti­gen zu kön­nen. Der IHK-Demo­gra­fie­rech­ner ermög­licht es, die Aus­wir­kun­gen des demo­gra­fi­schen Wan­dels auf das eige­ne Unter­neh­men zu bewer­ten und trans­pa­rent abbil­den zu kön­nen. Der IHK-Demo­gra­fie­rech­ner ist ein Gemein­schafts­an­ge­bot der baye­ri­schen Indu­strie- und Handelskammern.

Der demo­gra­fi­sche Wan­del und der Fach­kräf­te­man­gel wer­den die Arbeits­welt in den kom­men­den Jah­ren spür­bar ver­än­dern. Doch vie­le Unter­neh­men wis­sen nicht, wie sich die­ser Wan­del auf die Alters­zu­sam­men­set­zung ihrer Beleg­schaft aus­wir­ken wird. Der IHK-Demo­gra­fie­rech­ner ermög­licht einen schnel­len Über­blick über die Alters­struk­tur in einem Unter­neh­men und den Fach­kräf­te­be­darf bis in das Jahr 2025, auch im Ver­gleich zur Bran­che und zur Region.

„Beson­ders in Ober­fran­ken stellt die demo­gra­fi­sche Ent­wick­lung die Unter­neh­men vor gro­ße Her­aus­for­de­run­gen, da hier der Druck durch die zuneh­men­de Alte­rung und den Rück­gang der Schul­ab­gän­ger­zah­len höher ist als im Rest Bay­erns“, so Wolf­ram Brehm Stv. IHK-Haupt­ge­schäfts­füh­rer und Lei­ter des Bereichs Stand­ort­po­li­tik. „Jede Infor­ma­ti­on, mit der sich die Betrie­be bes­ser auf die­se Ent­wick­lun­gen ein­stel­len kön­nen, hilft ihnen dabei, ihre Wett­be­werbs­fä­hig­keit zu sichern.“

Das neue Online-Instru­ment stellt die Alters­struk­tur in einem Unter­neh­men und das Durch­schnitts­al­ter der Mit­ar­bei­ter all­ge­mein und ein­zel­ner Berufs­grup­pen bis in das Jahr 2025 dar. Der Unter­neh­mer kann able­sen, wie vie­le Stel­len, die durch Ren­te oder Fluk­tua­ti­on frei wer­den, er jähr­lich neu beset­zen muss. Die­sen Fach­kräf­te­be­darf kann er auch für ein­zel­ne Berufs­grup­pen ermit­teln. Das Unter­neh­men kann dabei selbst ent­schei­den, wie detail­liert Infor­ma­tio­nen ein­ge­pflegt werden.

Als Chan­ce für eine lang­fri­sti­ge Fach­kräf­te­pla­nung wer­tet Brehm das neue Ana­ly­se­instru­ment. „Mit Hil­fe der Ana­ly­se kön­nen unse­re Unter­neh­mer ihren eige­nen Fach­kräf­te­be­darf der kom­men­den Jah­re bes­ser ein­schät­zen, auch im Ver­gleich zu ande­ren Bran­chen oder Regio­nen“, so Brehm. „Pla­nun­gen zur Per­so­nal­ent­wick­lung kön­nen auf die­se Wei­se leich­ter an der demo­gra­fi­schen Ent­wick­lung aus­ge­rich­tet und auf die Wett­be­werbs­si­tua­ti­on in der Regi­on ange­passt werden.“

Der IHK-Demo­gra­fie­rech­ner ist eine Wei­ter­ent­wick­lung des IHK-Fach­kräf­te­mo­ni­tors Bay­ern, der Ange­bot und Nach­fra­ge nach Fach­kräf­ten ins­ge­samt, in ein­zel­nen Beru­fen, Regio­nen und Bran­chen bis zum Jahr 2025 anzeigt. Der Demo­gra­fie­rech­ner steht auf der Home­page der IHK www​.bay​reuth​.ihk​.de zur Verfügung.

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