Bun­des­frei­wil­li­gen­dienst: Beim LBV sind Plät­ze frei!

Ent­ge­gen anders­lau­ten­der Mel­dun­gen sind im Natur­schutz beim Lan­des­bund für Vogel­schutz (LBV) noch Plät­ze für den Bun­des­frei­wil­li­gen­dienst zu beset­zen. „Wir suchen zum Bei­spiel für unse­re Geschäfts­stel­len in Aschaf­fen­burg, Cham und Bay­reuth eben­so wie für unse­re Lan­des­ge­schäfts­stel­le in Hil­polt­stein und die Umwelt­sta­ti­on am Roth­see noch Bun­des­frei­wil­li­ge, die sofort ihren Dienst antre­ten kön­nen“ erläu­tert Hel­mut Beran, stell­ver­tre­ten­der Geschäfts­füh­rer des LBV.

Seit Juli 2011 gibt es den neu­en Bun­des­frei­wil­li­gen­dienst, die­sen kön­nen Frei­wil­li­ge auch beim LBV und der NAJU, der Natur­schutz­ju­gend im LBV ablei­sten. Die ersten Bun­des­frei­wil­li­gen haben ihren Dienst beim LBV bereits ange­tre­ten und die Erfah­run­gen auf bei­den Sei­ten sind äußerst positiv.

Bun­des­frei­wil­lig zu sein, hat beste Chan­cen „in“ zu wer­den. Ab Som­mer 2011 küm­mern sich Bun­des­frei­wil­li­ge beim LBV und in der NAJU um wert­vol­le Lebens­räu­me oder bedroh­te Tier- und Pflan­zen­ar­ten, sie arbei­ten in der Bio­toppfle­ge. Sie ver­mit­teln Kin­dern und Jugend­li­chen span­nen­de Natur-Erleb­nis­se und unter­stüt­zen die Ver­bän­de in der Pro­jekt­ar­beit, der Pres­se- und Öffent­lich­keits­ar­beit aber auch bei hand­werk­li­chen Tätig­kei­ten und bei Büro- und Verwaltungsarbeiten.

„Als glück­li­che Fügung“ bezeich­net Emi­ly Jaen­e­ke, 41 Jah­re jung, erste Bun­des­frei­wil­li­ge beim LBV und seit 1.Juli 2011 in der LBV-Geschäfts­stel­le Nürn­berg tätig, das Ange­bot beim LBV. „Das ist genau das, was ich mir vor­ge­stellt habe, es ist wahn­sin­nig abwechs­lungs­reich.“ Und sie freut sich, „wenn ich Fle­der­mäu­se zäh­len kann oder mit der Kin­der­grup­pe Tie­re und Pflan­zen erkunde“.

Der Bun­des­frei­wil­li­gen­dienst ist für Alle offen, für Jun­gen und Mäd­chen, sofern sie die Schul­pflicht been­det haben. Für Frau­en und Män­ner, die zum Bei­spiel eine Aus­zeit neh­men möch­ten, um sich neu zu ori­en­tie­ren eben­so wie für Senio­ren erklärt Hel­mut Beran.

Bun­des­frei­wil­li­ge stel­len sich für ein hal­bes bis maxi­mal zwei Jah­re in den Dienst der guten Sache. Sie erhal­ten ein monat­li­ches Taschen­geld sowie einen Zuschuss für Ver­pfle­gung und gege­be­nen­falls Unter­kunft. Selbst­ver­ständ­lich ist man wäh­rend sei­nes Dien­stes kran­ken- und sozialversichert.

Wer im Bun­des­frei­wil­li­gen­dienst aktiv wer­den möch­te, kann sich direkt bei den LBV-Ein­satz­stel­len bewer­ben. Infos zum Bun­des­frei­wil­li­gen­dienst und den LBV-Ein­satz­stel­len fin­det man unter www​.lbv​.de

Auch ande­re Ein­satz­stel­len, wie Land­schafts­pfle­ge­ver­bän­de, Unte­re Natur­schutz­be­hör­den, Wald­kin­der­gär­ten oder Bio-Höfe kön­nen ihre frei­en Stel­len mit Bun­des­frei­wil­li­gen beset­zen, wenn sie sich der LBV-Regio­nal­stel­le anschließen.

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