Poli­zei­be­richt Frän­ki­sche Schweiz vom 03.02.2012

Poli­zei­in­spek­ti­on Forchheim

Dro­gen­par­ty mit Folgen

FORCH­HEIM. Mit dem Ein­satz eines Not­arz­tes ende­te am Mitt­woch­nach­mit­tag eine Dro­gen­par­ty in einem Mehr­fa­mi­li­en­haus in der Bam­ber­ger Stra­ße. Drei poli­zei­be­kann­te Män­ner im Alter von 46, 33, und 31 Jah­ren hat­ten in der Woh­nung des 46-Jäh­ri­gen gemein­sam ver­schie­den­ste Betäu­bungs­mit­tel kon­su­miert. Nach­dem sich der 31-jäh­ri­ge Forch­hei­mer ein offen­sicht­lich selbst her­ge­stell­tes Rausch­mit­tel gespritzt hat­te, muss­te er sich über­ge­ben und ver­lor das Bewusst­sein. Der 46-jäh­ri­ge Woh­nungs­in­ha­ber befürch­te­te ver­mut­lich Pro­ble­me. Statt zu hel­fen, schlepp­te er den Bewusst­lo­sen ins Trep­pen­haus, ließ ihn dort lie­gen und flüch­te­te. Der 33-jäh­ri­ge Mit­kon­su­ment alar­mier­te schließ­lich doch noch den Ret­tungs­dienst. Nach der Erst­ver­sor­gung durch den Not­arzt muss­te der Dro­gen­ab­hän­gi­ge auf die Inten­siv­sta­ti­on des Bam­ber­ger Kli­ni­kums am Bru­der­wald abtrans­por­tiert werden.

Bei der anschlie­ßen­den Durch­su­chung wur­den diver­se Betäu­bungs­mit­tel, Sprit­zen und son­sti­ge Rausch­gif­tu­ten­si­li­en sicher­ge­stellt. Gegen alle Betei­lig­ten ermit­telt die Staats­an­walt­schaft Bam­berg nun wegen Ver­stö­ßen gegen das Betäu­bungs­mit­tel­ge­setz. Der Woh­nungs­in­ha­ber konn­te im Lauf des Abends fest­ge­nom­men wer­den. Er war unter Dro­gen­ein­fluss mit sei­nem Pkw unter­wegs gewe­sen. Des­halb muss er sich zusätz­lich wegen die­ser Dro­gen­fahrt ver­ant­wor­ten. Auch die Tat­sa­che, dass er nach der­zei­ti­gem Ermitt­lungs­stand sei­nen Freund in hilf­lo­ser Lage im Stich gelas­sen hat, wird recht­li­che Kon­se­quen­zen haben.

Ver­kehrs­un­fäl­le

FORCH­HEIM. Am Don­ners­tag­früh befuhr ein 18-jäh­ri­ger Fahr­an­fän­ger mit sei­nem Audi den Micha­el-Biebl-Weg. An der Kreu­zung mit der Micha­el-Kotz-Stra­ße über­sah er einen von rechts kom­men­den Ford Mon­deo und stieß mit die­sem zusam­men. Ver­letzt wur­de zum Glück nie­mand. Der Sach­scha­den beträgt ins­ge­samt 1000 Euro.

Ver­kehrs­un­fall­fluch­ten

Forch­heim. Ein bis­lang unbe­kann­ter Fahr­zeug­füh­rer beschä­dig­te am Don­ners­tag in der Zeit zwi­schen 09.00 Uhr und 13.30 Uhr einen der Blu­men­kü­bel, die auf Höhe des Restau­rant „Zum alten Zoll­haus“ ent­lang der Spi­tal­stra­ße auf­ge­stellt sind. Der Sach­scha­den beträgt ca. 50 Euro.

Zwi­schen 10.00 Uhr und 11.00 Uhr wur­de in der Daim­ler­stra­ße auf dem Park­platz des dor­ti­gen Schnell­re­stau­rants ein dort abge­stell­ter blau­er Mitsu­bi­shi Colt ange­fah­ren. Der Ver­ur­sa­cher schramm­te offen­sicht­lich beim Ran­gie­ren an der Bei­fah­rer­tür ent­lang und fuhr ein­fach wei­ter, ohne sich um den Scha­den in Höhe von 1500 Euro zu küm­mern. Wer hat Beob­ach­tun­gen gemacht ? Hin­wei­se zu bei­den Unfall­fluch­ten nimmt die Poli­zei in Forch­heim, Tel.: 09191/7090–0 entgegen.

Poli­zei­in­spek­ti­on Ebermannstadt

Unfall im Begeg­nungs­ver­kehr – obwohl bei­de ganz rechts fuhren!

Egloff­stein. Zwi­schen Affal­ter­thal und Bie­ber­bach kam es am Don­ners­tag­nach­mit­tag zu einem Unfall zwi­schen einem Lkw und einem Omni­bus. Obwohl der Lkw-Fah­rer und die Bus­fah­re­rin anga­ben äußerst rechts gefah­ren zu sein, kam es zum Streif­vor­gang. Es ent­stand ein Scha­den in Höhe von etwa 2500 Euro.

Poli­zei­in­spek­ti­on Bamberg-Stadt

Gara­gen­tor­schloss verklebt

BAM­BERG. Mit Sekun­den­kle­ber ver­kleb­te ein Unbe­kann­ter in der Nacht von Mitt­woch auf Don­ners­tag das Sicher­heits­schloss eines Gara­gen­to­res in der Katz­hei­mer­stra­ße und hin­ter­ließ Sach­scha­den in Höhe von ca. 150 Euro. Zeu­gen­hin­wei­se erbit­tet die Poli­zei, Tel. 0951/9129–210.

Ses­sel brannte

BAM­BERG. Der 5‑jährige Sohn einer Woh­nungs­in­ha­be­rin in der Ahorn­stra­ße setz­te am Don­ners­tag­abend auf unbe­kann­te Wei­se den Wohn­zim­mer­ses­sel in Brand zu set­zen. Von der ver­stän­dig­ten Feu­er­wehr konn­te der Brand, bei dem Sach­scha­den in Höhe von 100 Euro ent­stand, gelöscht werden.

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