Bam­berg will Heim­vor­teil beim Davis Cup nut­zen

Patrik Küh­nen nomi­niert Haas neben May­er, Kohl­schrei­ber und Petz­sch­ner fürs Davis Cup Team

Werner Hipelius, Patrik Kühnen

Wer­ner Hipe­li­us, Patrik Küh­nen

Zehn Tage vor Beginn der Davis Cup Erst­run­den­be­geg­nung der deut­schen Her­ren­ten­nis-Natio­nal­mann­schaft gegen Vor­jah­res­fi­na­list Argen­ti­ni­en hat Team­chef Patrik Küh­nen im Bei­sein von Bür­ger­mei­ster Wer­ner Hipe­li­us die Nomi­nie­run­gen bekannt gege­ben. Neben den bei­den Ober­fran­ken Flo­ri­an May­er und Phil­ipp Petz­sch­ner sowie dem Augs­bur­ger Phil­ipp Kohl­schrei­ber spielt der ehe­ma­li­ge Welt­rang­li­sten-Zwei­te Tom­my Haas vom 10. bis 12. Febru­ar für Deutsch­land in der Bam­ber­ger Ste­chert Are­na. Küh­nen: „Wir haben ein sehr gutes Team.“

Zuvor hat­te Bür­ger­mei­ster Wer­ner Hipe­li­us von einer wah­ren Davis-Cup-Eupho­rie berich­tet: Bin­nen weni­ger Wochen waren die Kar­ten für die bei­den Ein­zel­be­geg­nun­gen am Frei­tag ver­ge­ben. „Bam­berg ist gene­rell eine sehr sport­be­gei­ster­te Stadt. Wir haben ins­ge­samt 100 Sport­ver­ei­ne mit 33.000 Mit­glie­dern und allei­ne sechs Ver­ei­ne, die Ten­nis zum Teil sehr erfolg­reich betrei­ben.“ Für die Stadt, so mach­te Hipe­li­us klar, sei der Davis Cup wie jede über­re­gio­na­le Ver­an­stal­tung ein wich­ti­ger Image­ge­winn, der sich auch in guten Hotel­aus­la­stun­gen nie­der­schlägt. „Wir wer­den in unse­rer Tou­ris­mus­sta­ti­stik im näch­sten Jahr ver­mut­lich ein neu­es Seg­ment für Gäste aus Argen­ti­ni­en ein­fü­gen müs­sen“, sag­te er mit Blick auf drei akkre­di­tier­te argen­ti­ni­sche Radio­sen­der, die aus Bam­berg berich­ten wer­den.

Auch wenn Argen­ti­ni­en kla­rer Favo­rit sei, „ist im Sport alles mög­lich“. Bam­berg wer­de sei­nen Heim­vor­teil nut­zen, ver­sprach der Bür­ger­mei­ster, der selbst in sei­ner Frei­zeit ger­ne Dop­pel spielt: „Die Gäste ken­nen Bam­berg nicht. Sie wis­sen nicht, was die Zuschau­er in der Ste­chert Are­na für eine Stim­mung bewir­ken kön­nen.“ Auch Patrik Küh­nen stimm­te zu: „Ich habe selbst erlebt, wie begei­ste­rungs­fä­hig das Bam­ber­ger Publi­kum ist. Die Spie­ler sind sehr froh, dass sie hier spie­len kön­nen.“ Ab Mon­tag, 6. Febru­ar, ist die Mann­schaft nach sei­nen Wor­ten in Bam­berg. Am Diens­tag Mit­tag wer­de sie das erste Trai­ning in der Hal­le absol­vie­ren, so Küh­nen. Für den Davis Cup wird eigens ein Sand­platz in der Ste­chert Are­na gebaut.

„Wir haben ein sehr gutes Team“, gab sich Küh­nen zuver­sicht­lich. Und mit Blick auf Tom­my Haas sag­te er: „Tom­my hat mehr­fach gezeigt, wie wert­voll er im Davis Cup für Deutsch­land ist.“ Die Spie­ler sei­en top­fit, die Lei­sten­zer­rung von Flo­ri­an May­er kom­plett aus­ku­riert. „Wir wol­len vor vol­len Rän­gen auf Angriff spie­len!“

Für den Sams­tag und Sonn­tag gibt es jeweils noch rund 1000 Kar­ten, unter ande­rem beim Ver­an­stal­tungs­ser­vice Bam­berg, Tele­fon 0951 23837, www​.kar​ten​ki​osk​-bam​berg​.de.