Ach­tung! Betrü­ge­ri­sche Spen­den­samm­ler unterwegs

Drei­ste Trick­be­trü­ger, die sich als Spen­den­samm­ler aus­ge­ben, ver­such­ten am Don­ners­tag­nach­mit­tag in Forch­heim ihr Glück. Die Poli­zei warnt vor einem über­re­gio­na­len Auf­tre­ten die­ser Per­so­nen. Die drei Män­ner tra­ten am Don­ners­tag, gegen 14.20 Uhr, an einem Ein­kaufs­markt in der Forch­hei­mer Wil­ly-Brandt-Allee an Pas­san­ten her­an und gaben sich als Taub­stum­me aus. Mit Hil­fe von vor­ge­zeig­ten Schrift­stücken, baten sie ihre Opfer um eine Spen­de für taub­stum­me und kör­per­lich behin­der­te Men­schen. Wie aus ähn­li­chen Fäl­len im Raum Mit­tel­fran­ken bekannt wur­de, bedien­ten sich die ver­meint­li­chen Samm­ler hier zum Teil selbst aus den Geld­beu­teln der hilfs­be­rei­ten Spen­der. In Forch­heim ent­ka­men die Trick­be­trü­ger uner­kannt mit einem sil­ber­far­be­nen Opel mit pol­ni­scher Zulassung.

Ihre ober­frän­ki­sche Poli­zei warnt vor einem erneu­ten, mög­li­cher­wei­se über­re­gio­na­len Auf­tre­ten der Betrü­ger und rät:

  • Las­sen Sie sich von Spen­den­samm­lern grund­sätz­lich einen Aus­weis für die ent­spre­chen­de Hilfs­or­ga­ni­sa­ti­on zeigen!
  • Fra­gen Sie genau nach, für wel­chen Zweck und wel­che Orga­ni­sa­ti­on Ihre Geld­spen­de ist.
  • Im Zwei­fels­fall ver­stän­di­gen Sie bit­te umge­hend über Not­ruf 110 die Polizei.

Soll­ten Sie Opfer eines der­ar­ti­gen Betru­ges gewor­den sein oder Hin­wei­se auf die Täter lie­fern kön­nen, dann wen­den Sie sich bit­te umge­hend an ihre näch­ste Polizeidienststelle.

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