Haupt­ver­samm­lung des Män­ner­krei­ses der Pfar­rei Don Bos­co Forchheim

MdL Edu­ard Nöth wur­de bei der Haupt­ver­samm­lung des Män­ner­krei­ses der Pfar­rei Don Bos­co Forch­heim für wei­te­re 4 Jah­re zum 1. Vor­sit­zen­den gewählt. Ihm zur Sei­te ste­hen Arnold Gru­ber als 2. Vor­sit­zen­der, Alfons Tasch­ner als Schrift­füh­rer und Kas­sier. Andre­as Grau­bert und Tho­mas Furch­ner wur­den als Bei­sit­zer bestätigt.

In sei­nem Rechen­schafts­be­richt beton­te Edu­ard Nöth, dass der Män­ner­kreis auch künf­tig als „Stein im Gewöl­be der Pfar­rei Don Bos­co“ dazu bei­trägt, dass die Gemein­de zusam­men­steht und zusam­men­hält. Kas­sier Alfons Tasch­ner konn­te von geord­ne­ten Finan­zen berich­ten. Beson­ders stolz sei er auf die Spen­den­be­reit­schaft der Mit­glie­der. So konn­ten in der abge­lau­fe­nen Amts­pe­ri­ode des Vor­stands ins­ge­samt 11.000 Euro an Spen­den für hilfs­be­dürf­ti­ge Men­schen und an die Pfarr­ge­mein­de wei­ter­ge­reicht werden.

Prä­ses P. Brandl gab den Beschluss der Kir­che­ver­wal­tung bekannt, dass auf­grund der regen Bau­tä­tig­keit im Forch­hei­mer Osten ein neu­es Kin­der­haus gebaut wird. Noch in die­sem Jahr soll mit dem Bau begon­nen wer­den. Nach Abbruch wird an glei­cher Stel­le für 1,5 Mio Euro ein Kin­der­gar­ten für 50 Kin­der und eine Kin­der­krip­pe mit 12 Plät­zen errich­tet. Die Pfarr­ge­mein­de ist der Stadt und dem Bis­tum dank­bar, dass die zwi­schen­zeit­li­che Unter­brin­gung des Kin­der­gar­tens in der Horn­schuch-Vil­la in der May­er-Fran­ken-Stra­ße je hälf­tig finan­ziert wer­den. Die Pfarr­ge­mein­de Don Bos­co selbst wird sich mit maxi­mal 100.000 Euro an dem Pro­jekt betei­li­gen und möch­te sich hier­für nicht ver­schul­den. Schon jetzt for­der­te Pfar­rer Brandl alle Pfarr­an­ge­hö­ri­gen zu groß­zü­gi­gen Spen­den auf. Ein Wunsch wur­de an die Stadt gerich­tet, dass die Gebüh­ren der städ­ti­schen Kin­der­gär­ten den Gebüh­ren der kirch­li­chen Ein­rich­tun­gen ange­passt werden.

Im Zusam­men­hang mit der Für­sor­ge um die Klein­sten fand die Ver­samm­lung aner­ken­nen­de Wor­te für die Kin­der­kir­che am Sonn­tag. Die­ses Ange­bot, das von 12 Frau­en der Pfar­rei vor­be­rei­tet und durch­ge­führt wird, hat vie­le neue und zusätz­li­che Kir­chen­be­su­cher in die Gemein­de geführt. P. Brandl lob­te auch das gro­ße Enga­ge­ment Jugend­li­cher aus der Pfar­rei in Musik­grup­pen, die die Gestal­tung der Got­tes­dien­ste bereichern.

Die demo­gra­fi­sche Ent­wick­lung wer­de auch in der Sta­ti­stik der Pfar­rei deut­lich. So sind über 700 der 2748 Pfarr­an­ge­hö­ri­gen mitt­ler­wei­le über 65 Jah­re alt.

Edu­ard Nöth infor­mier­te die Anwe­sen­den noch über die not­wen­di­ge Gene­ral­sa­nie­rung des Jugend­heims Don Bos­co. Erfor­der­lich sind neben der ener­ge­ti­schen Sanie­rung des Gebäu­des die zeit­ge­mä­ße Umge­stal­tung des Haus­in­ne­ren und die Erfül­lung der Anfor­de­run­gen des Brand­schut­zes. Nach­dem ursprüng­lich von Kosten in Höhe von rund 5 Mio Euro die Rede war, wird dem­nächst vom Archi­tek­ten ein redu­zier­tes Sanie­rungs­pro­gramm vor­ge­legt. Das Gebäu­de, in dem auch die Jugend­her­ber­ge unter­ge­bracht ist, ver­fügt der­zeit über 192 Bet­ten, die jedoch redu­ziert wer­den sol­len. Wie MdL Edu­ard Nöth mit­teil­te, ist die Ein­rich­tung für die Unter­brin­gung der vie­len Block­schü­ler, die aus wei­ten Tei­len Bay­erns die Forch­hei­mer Berufs­schu­le besu­chen, drin­gend erfor­der­lich. Die Zukunft der Forch­hei­mer Berufs­schu­le hängt somit auch maß­geb­lich davon ab, ob der Land­kreis die­se Unter­brin­gung sicher­stel­len kann. Die Ober­fran­ken­stif­tung und die Regie­rung von Ober­fran­ken haben ihre finan­zi­el­le Unter­stüt­zung bereits signalisiert.

Abschlie­ßend erging herz­li­che Ein­la­dung zum Don Bos­co – Fest am Sonn­tag, 29.1.2012. Beim Fest­got­tes­dienst um 10.00 Uhr wird der Namens­vet­ter des Pfar­rers, Dekan Peter Brandl aus Neun­kir­chen am Brand die Fest­pre­digt hal­ten. Am Abend des Fests­ta­ges fin­det erst­mals ein Wein­fest mit musi­ka­li­scher Unter­hal­tung durch den Pasto­ral­re­fe­ren­ten Zamet­zer von St. Anna statt.

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