Höchstadt a. d. Aisch: Vier Poli­zei­be­am­te bei Wider­stand verletzt

Symbolbild Polizei

Ein 21-jäh­ri­ger Mann aus dem Land­kreis Bam­berg lei­ste­te am 15.01.2012 bei sei­ner Ver­brin­gung auf die Poli­zei­dienst­stel­le so hef­ti­gen Wider­stand, dass ein Poli­zei­be­am­ter zur wei­te­ren Behand­lung in eine Kli­nik gebracht wer­den muss­te und drei wei­te­re Beam­te leicht ver­letzt wurden.

Gegen 03.30 Uhr wur­den die Beam­ten der Poli­zei­in­spek­ti­on Höchstadt a.d. Aisch zu einer ran­da­lie­ren­den Per­son vor einem Anwe­sen in Innen­stadt-Nähe geru­fen. Vor Ort konn­te ein erkenn­bar alko­ho­li­sier­ter 21-jäh­ri­ger Mann ange­trof­fen wer­den, der die Beam­ten bereits bei ihrem Ein­tref­fen mas­siv belei­dig­te, die Her­aus­ga­be sei­ner Per­so­na­li­en ver­wei­ger­te und gegen­über den Poli­zei­be­am­ten hand­greif­lich wurde.

Der jun­ge Mann wur­de fest­ge­nom­men und zur Dienst­stel­le ver­bracht. Beim Ver­las­sen des Fahr­zeu­ges ver­such­te der Mann aus dem Land­kreis Bam­berg dort sich sei­ner Fest­nah­me durch Flucht zu ent­zie­hen, so dass erneut kör­per­li­che Gewalt gegen ihn ange­wandt wer­den muss­te. Dabei biss der Beschul­dig­te einen Beam­ten so hef­tig in die Hand, dass die­ser noch in der Nacht in einer Kli­nik ärzt­lich ver­sorgt wer­den muss­te und bis auf Wei­te­res dienst­un­fä­hig ist. Drei wei­te­re Beam­te wur­den leicht ver­letzt, sind aber nach bis­he­ri­gen Erkennt­nis­sen wei­ter­hin dienstfähig.

Einen Atem­al­ko­hol­test ver­wei­ger­te der Her­an­wach­sen­de, so dass eine Blut­ent­nah­me ange­ord­net und durch einen her­bei­ge­ru­fe­nen Arzt durch­ge­führt wurde.

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