Fahr­an­fän­ge­rin ver­passt Brücke und lan­det mit ihrem Pkw in der „Stein­ach“

Symbolbild Polizei

Glück im Unglück hat­ten die drei Insas­sen eines Klein­wa­gens als ihr Fahr­zeug am Mon­tag­abend bei einem kurio­sen Ver­kehrs­un­fall in die „Stein­ach“ stürz­te und dar­in unter­ging. Eine 18-jäh­ri­ge Fahr­an­fän­ge­rin aus Bay­reuth fuhr mit ihrem Pkw Renault Twin­go im Stadt­teil Sankt John­nis auf der Stein­ach­stra­ße Rich­tung Lai­neck. An der Brücke beim Zusam­men­fluss des Roten Mains mit der Stein­ach kam die jun­ge Frau auf­grund eines Fahr­feh­lers am Beginn des Brücken­ge­län­ders nach links von der Fahr­bahn ab und lan­de­te mit ihrem Auto in der etwa fünf Meter tie­fer gele­ge­nen „Stein­ach“. Auf­grund des Hoch­was­sers ging das Fahr­zeug rasch unter. Der Fah­re­rin und ihre bei­den Mit­fah­rer, ein 20-Jäh­ri­ger aus dem Land­kreis Bay­reuth und ein 22-jäh­ri­ger Bay­reu­ther, konn­ten sich noch befrei­en, bevor der Wagen voll­ends unter­ging. Trief­nass erreich­ten sie das Ufer, wo sie vom alar­mier­ten Ret­tungs­dienst ver­sorgt wurden.

Die Ber­gung des etwa 50 Meter abge­trie­be­nen Pkw gestal­te­te sich schwie­rig. Tau­cher von BRK und Feu­er­wehr Bay­reuth und Lai­neck muss­ten den vom Was­ser total umschlos­se­nen Wagen zunächst mit Ket­ten und Sei­len fest­ma­chen. Danach kam ein Trak­tor zum Ein­satz, der das total beschä­dig­te Fahr­zeug an Land zog. Die Insas­sen hat­ten Glück im Unglück. Ledig­lich der 20-Jäh­ri­ge klag­te über Nacken­schmer­zen. Der ent­stan­de­ne Sach­scha­den ist mit geschätz­ten 1.000 Euro gering. Beam­te des Was­ser­wirt­schafts­am­tes waren am Unfall­ort. Eine Umwelt­ge­fähr­dung durch aus­ge­lau­fe­nes Öl bestand nicht.

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