Bay­reu­ther Dienst­lei­ster auf Expansionskurs

Das Bay­reu­ther Bera­tungs­un­ter­neh­men Jörg Herr­mann – Die Per­so­nal­be­ra­ter Human Resour­ces Manage­ment GmbH ist ein wei­te­res Mal umge­zo­gen, der Stadt Bay­reuth jedoch seit 1988 treu geblie­ben. Selbst­ver­ständ­lich ist dies eigent­lich nicht, hat sich doch im Lau­fe der 24 Jah­re seit der Grün­dung der Akti­ons­ra­di­us des Unter­neh­mens von ehe­dem Nord­bay­ern inzwi­schen auf ganz Euro­pa und dar­über hin­aus aus­ge­dehnt. Doch Herr­mann bewer­tet sei­ne Stand­ort­treue glei­cher­ma­ßen aus ratio­nel­len Aspek­ten wie „mit Bauch­ge­fühl“ als rich­tig. „Vie­le Bay­reu­ther“, so der Bera­ter, „wis­sen gar nicht, wie toll unse­re Stadt gera­de auch bei Erst­be­su­chern aus dem In- und Aus­land ankommt. Dazu die hier gege­be­nen Kosten­vor­tei­le und der inter­na­tio­na­le Ruf Bay­reuths – eine nahe­zu per­fek­te Mischung.“

Nach zuletzt sie­ben Jah­ren direkt neben der Vil­la Wahn­fried wur­de nun wachs­tums­be­dingt der Umzug in die Wirth­stra­ße 2 not­wen­dig. Von rund 150 qm Büro­flä­che auf nun­mehr 320 qm, mit wei­te­ren 165 qm als Opti­on ab 2012/13. Denn das Bay­reu­ther Bera­tungs­un­ter­neh­men wächst stän­dig. Waren es anfangs neben Herr­mann zwei Teil­zeit­mit­ar­bei­te­rin­nen, so sind es der­zeit 11 Ange­stell­te und 5 soge­nann­te Pro­jekt­be­glei­ter. Ten­denz stei­gend, allein 2012 sind min­de­stens sechs wei­te­re Ein­stel­lun­gen geplant. Dazu kommt eine stän­dig stei­gen­de Zahl von Aus­lands­ver­tre­tun­gen, denn auch da ste­hen die Wei­chen auf wei­te­rem Wachs­tum. Herr­mann for­ciert ins­be­son­de­re die Suche, Aus­wahl und Ver­mitt­lung von in Deutsch­land drin­gend benö­tig­ten Fach­kräf­ten wie Ärz­ten, exami­nier­ten Pfle­ge­kräf­ten und Inge­nieu­ren. Zur Anwer­bung aus­län­di­scher Medi­zi­ner bei­spiels­wei­se war das Unter­neh­men im Herbst 2011 auf ins­ge­samt 20 Job-Bör­sen ver­tre­ten, von Sep­tem­ber bis Novem­ber jedes Wochen­en­de in einem ande­ren Land bzw. in einer ande­ren Groß­stadt. Jetzt, im kom­men­den Früh­jahr, sind es sogar 52 sol­cher Ver­an­stal­tun­gen. Herr­mann wört­lich: „Ob wir es wol­len oder nicht, wir sind nun mal Teil welt­wei­ter Ent­wick­lun­gen und Abläu­fe. Und ich will das auch so! Also deh­nen wir unse­re Akti­vi­tä­ten ste­tig aus und wach­sen durch sich zügig ver­än­dern­de Märk­te. Erst­ma­lig gehen wir des­we­gen in weni­gen Wochen zum Bei­spiel in die Tür­kei und in die Ukrai­ne, und ich bin mir sicher, wei­te­re Län­der und Kon­ti­nen­te wer­den fol­gen. Denn zum Bei­spiel bei den von uns ver­mit­tel­ten Ärz­tin­nen und Ärz­ten, die selbst­ver­ständ­lich alle­samt gut Deutsch spre­chen müs­sen, ist es doch letzt­lich uner­heb­lich, ob sie aus Ungarn, Grie­chen­land, Syri­en oder Chi­na kommen.“

Nur noch sehr ver­hal­te­ne Wachs­tums­chan­cen sieht Herr­mann dage­gen in sei­nem ange­stamm­ten Fach­be­reich, der Suche und Aus­wahl von Füh­rungs­kräf­ten. „Wir sind froh und auch stolz, dass wir für vie­le Unter­neh­men, aber auch für Städ­te und Ein­rich­tun­gen im Öffent­li­chen Dienst zu Stamm­be­ratern gewor­den sind und hier auch durch Emp­feh­lun­gen qua­si wei­ter­ge­reicht wer­den. Aber für unse­re erreich­te Grö­ße wäre der hie­si­ge Markt schon läng­stens viel zu klein. Gera­de unse­re Stamm­kli­en­tel, näm­lich inha­ber­ge­führ­te Unter­neh­men und Mit­tel­städ­te, haben – erfreu­li­cher­wei­se! – bei Füh­rungs­kräf­ten kei­ne so hohe Fluk­tua­ti­on, kei­nen so gro­ßen Bedarf, dass ich davon so vie­le Arbeits­plät­ze in mei­nem Unter­neh­men auf­recht erhal­ten könnte.“

Die offi­zi­el­le Ein­wei­hungs­fei­er der neu­en Büro­räu­me fin­det nun am 20. Janu­ar 2012 vor Ort statt. Kli­en­ten, Part­ner und Freun­de sind ein­ge­la­den, Ober­bür­ger­mei­ster Dr. Micha­el Hohl hält eine Anspra­che und für den Fest­vor­trag kommt aus Ber­lin der Par­la­men­ta­ri­sche Staats­se­kre­tär im Bun­des­fi­nanz­mi­ni­ste­ri­um, Hart­mut Koschyk. Er wird auf aus­drück­li­chen The­men­wunsch von Herrn Herr­mann über die „Sta­bi­li­sie­rung im Euro­päi­schen Wirt­schafts- und Wäh­rungs­raum“ sowie über „Aktu­el­le Per­spek­ti­ven in der Unter­neh­mens­be­steue­rung“ sprechen.

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