Tötungs­de­likt in Fürth – Täter womög­lich im Raum Bay­reuth unterwegs

Symbolbild Polizei
Martin FRANZ

Mar­tin FRANZ

Die Kri­mi­nal­po­li­zei Fürth fahn­det wei­ter­hin nach Mar­tin FRANZ. Die­ser steht in drin­gen­dem Tat­ver­dacht, am Abend des 17.12.2011 sei­ne Lebens­ge­fähr­tin in ihrer Woh­nung ermor­det zu haben. Wie mit Mel­dung 2320 und 2330 bereits mehr­fach berich­tet, wur­de am Abend des 17.12.2011 gegen 21.00 Uhr eine 46-jäh­ri­ge Frau in ihrer Woh­nung in der Für­ther Bogen­stra­ße tot auf­ge­fun­den. Eine Ange­hö­ri­ge hat­te zuvor ver­geb­lich ver­sucht, mit dem Opfer Kon­takt auf­zu­neh­men und schließ­lich die Poli­zei eingeschaltet.

Eine zwi­schen­zeit­lich durch­ge­führ­te Obduk­ti­on bestä­tig­te den Ver­dacht, dass die 46-Jäh­ri­ge einem Gewalt­ver­bre­chen zum Opfer fiel. Bei der kör­per­li­chen Unter­su­chung der Ver­stor­be­nen wur­den mas­si­ve Gewalt­an­wen­dun­gen gegen den Hals festgestellt.

Nach den bis­her vor­lie­gen­den Erkennt­nis­sen gilt der gleich­alt­ri­ge Lebens­ge­fähr­te, Herr Mar­tin FRANZ, als drin­gend tat­ver­däch­tig. Er ist seit­her unbe­kann­ten Auf­ent­halts. Herr Franz ist ca. 172 cm groß, kräf­tig und hat kur­ze, brau­ne Haa­re und eine hohe Stirn. Über die Beklei­dung des Beschul­dig­ten ist nichts bekannt.

Zwi­schen­zeit­lich erga­ben Umfeld­re­cher­chen, dass Herr Franz frü­he­re und mög­li­cher­wei­se auch noch bestehen­de Bezie­hun­gen nach Bay­reuth (Ober­fran­ken) unter­hält. Der Gesuch­te trägt ger­ne eine Müt­ze oder einen Hut und führt oft einen Ruck­sack mit sich.

Die inten­si­ven Ermitt­lun­gen führ­ten zum Auf­fin­den von Bild­ma­te­ri­al (sie­he Anla­ge), das den Tat­ver­däch­ti­gen im Som­mer 2011 zeigt. Die bis­lang ver­öf­fent­lich­ten Zeu­gen­auf­ru­fe erbrach­ten meh­re­re Hin­wei­se, denen die Fahn­der zur­zeit nach­ge­hen. Nach wie vor gibt es jedoch kei­ne hei­ße Spur zum Auf­ent­halts­ort des Gesuchten.

Die Ermitt­ler sind auf die Mit­hil­fe der Bevöl­ke­rung ange­wie­sen. Hin­wei­se nimmt der Kri­mi­nal­dau­er­dienst Mit­tel­fran­ken Tag und Nacht unter der Tele­fon­num­mer (0911) 2112–3333 entgegen.

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