Ver­kehrs­un­fall mit zwei schwer­ver­letz­ten Kin­dern in Neun­kir­chen am Brand

Symbolbild Polizei

Am Don­ners­tag­nach­mit­tag, gegen 15.00 Uhr, befuhr ein 19-Jäh­ri­ger aus dem Land­kreis Nürn­ber­ger Land die Grä­fen­ber­ger Stra­ße in Rich­tung Orts­mit­te. Kurz vor der Ein­mün­dung zu einem Ein­kaufs­markt, in einer lang­ge­zo­ge­nen Rechts­kur­ve, kam die­ser aus noch unge­klär­ter Ursa­che mit sei­nem VW-Golf nach links in den Gegen­ver­kehr. Um einen Unfall mit dem ihm nun ent­ge­gen­kom­men­den Fahr­zeug zu ver­hin­dern, wich er nach links aus und fuhr dann gera­de­aus in eine Grup­pe von vier Kindern.

Die­se lie­fen zu dem Zeit­punkt auf dem dor­ti­gen Geh­weg. Zwei der Kin­der erfass­te er mit sei­nem Fahr­zeug fron­tal, bevor er mit die­sem auf einer leich­ten Böschung zum Ste­hen kam. Ein sie­ben und ein elf Jah­re alter Jun­ge wur­den schwer ver­letzt und muss­ten nach einer not­ärzt­li­chen Erst­ver­sor­gung vor Ort ins Kli­ni­kum Erlan­gen ein­ge­lie­fert wer­den. Lebens­ge­fahr besteht nach momen­ta­nen Stand der Din­ge nicht. Die bei­den ande­ren Kin­der, ein 12-Jäh­ri­ges Mäd­chen und ein 11-Jäh­ri­ger Jun­ge wur­den zum Glück nicht unmit­tel­bar ver­letzt, erlit­ten aber einen Schock. Der Unfall­ver­ur­sa­cher war ledig­lich leicht­ver­letzt, stand aber eben­falls unter Schock und wur­de zur sta­tio­nä­ren Behand­lung ins Kli­ni­kum Forch­heim gebracht. Ein Not­fall­seel­sor­ger küm­mer­te sich an der Unfall­stel­le um die Ange­hö­ri­gen und die bei­den unter Schock ste­hen­den Kinder.

Es ent­stand ein Gesamtsach­scha­den von ca. 1000,- Euro. Das Auto des 19-Jäh­ri­gen wur­de sicher­ge­stellt. Ein sach­ver­stän­di­ger Gut­ach­ter wur­de von der Staats­an­walt­schaft Bam­berg zur Klä­rung des Unfall­her­gangs ein­ge­setzt. Die frei­wil­li­ge Feu­er­wehr Neun­kir­chen a. Brand war zur Unter­stüt­zung an der Unfall­stel­le eingesetzt.

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