Rad­ler in Bam­berg: Fast die Hälf­te ohne Licht

Symbolbild Polizei

Einer hohen Eigen­ge­fähr­dung set­zen sich zahl­rei­che Rad­fah­rer aus, die in den frü­hen Mor­gen­stun­den bei noch anhal­ten­der Dun­kel­heit das Fahr­rad ohne Licht­quel­le benut­zen. Dies stell­ten auch acht uni­for­mier­te Poli­zi­sten fest, die am Mitt­woch früh gezielt rund 150 Rad­ler im Stadt­ge­biet über­prüf­ten. Im Bahn­hofs- und des­sen unmit­tel­ba­ren Nah­be­reich fiel bei den durch­ge­führ­ten Stand­kon­trol­len auf, dass nahe­zu die Hälf­te der über­prüf­ten Rad­fah­rer ent­we­der ganz ohne Licht oder aber mit unzu­rei­chen­den licht­tech­ni­schen Ein­rich­tun­gen und teil­wei­se sogar mit uner­laub­ten Blink­lich­tern unter­wegs ist.

Vie­le der meist über­rasch­ten, aber ein­sich­ti­gen Ver­kehrs­teil­neh­mer gin­gen bis­her davon aus, dass sie in den teil­wei­se hell erleuch­te­ten Stra­ßen auf eine intak­te Beleuch­tung ver­zich­ten kön­nen. Die Beam­ten wie­sen die Rad­fah­rer mit Nach­druck dar­auf hin, dass sie ohne eige­nen Licht­strahl ungleich schlech­ter von moto­ri­sier­ten Ver­kehrs­teil­neh­mern wahr­ge­nom­men wer­den. Ins­ge­samt wur­den wäh­rend der 90-minü­ti­gen Kon­trol­le 72 Rad­fah­rer ver­warnt. Aus­rü­stungs­ver­stö­ße waren nur ver­ein­zelt festzustellen.

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