Instal­la­ti­on von Dom­ka­pi­tu­lar Nor­bert Jung

Offi­zi­el­le „Ein­füh­rung“ am Diens­tag, 13. Dezem­ber um 8.00 Uhr im Bam­ber­ger Dom

Bam­berg. (bbk) Im Rah­men eines Got­tes­dien­stes mit Erz­bi­schof Lud­wig Schick wird am Diens­tag, 13. Dezem­ber um 08.00 Uhr im Bam­ber­ger Dom Dom­ka­pi­tu­lar Nor­bert Jung offi­zi­ell in sein Amt ein­ge­führt. Bei der so genann­ten „Instal­la­ti­on“ wird dem neu­en Dom­ka­pi­tu­lar vom Dom­propst, Weih­bi­schof Wer­ner Rad­spie­ler, sein Platz im Chor­ge­stühl zugewiesen.

Unmit­tel­bar vor dem Got­tes­dienst fin­det die Inve­sti­tur im Kapi­tel­saal statt, bei der Jung auf die Sta­tu­ten des Kapi­tels ver­ei­digt wird. Im Rah­men der Inve­sti­tur trägt der neue Dom­ka­pi­tu­lar erst­mals die lit­ur­gi­sche Klei­dung für die Domkapitulare.

Der neue Dom­ka­pi­tu­lar ist mit 44 Jah­ren zugleich der jüng­ste Dom­ka­pi­tu­lar. Im Sep­tem­ber 2010 trat Jung die Nach­fol­ge von Dom­ka­pi­tu­lar Luit­gar Göl­ler als Lei­ter der Haupt­ab­tei­lung Kunst und Kul­tur im Erz­bi­schöf­li­chen Ordi­na­ri­at an. Ihm ist auch das Ordens­re­fe­rat des Erz­bis­tums Bam­berg anver­traut, er lei­tet die Diö­ze­san­pil­ger­stel­le und ist theo­lo­gi­scher Bera­ter der Kir­chen­zei­tung Heinrichsblatt.

Zudem ver­stärkt Dr. Jung als Sub­si­di­ar seel­sorg­lich die Pfar­rei­en­gemein­schaft Bur­ge­brach. Zuvor war der aus Ebens­feld (Deka­nat Lich­ten­fels) stam­men­de Jung vier Jahr lang per­sön­li­cher Refe­rent von Erz­bi­schof Lud­wig Schick.

Der neue Dom­ka­pi­tu­lar stu­dier­te in Eich­stätt, Bam­berg und Mexi­ko-City. Er schrieb sei­ne Dok­tor­ar­beit in Kir­chen­ge­schich­te über den in Ebens­feld gebo­re­nen Speye­rer Weih­bi­schof Andre­as Seel­mann (1732–1789). Am 30. Juni 2001 wur­de Jung zum Prie­ster geweiht. Er war anschlie­ßend Kaplan in Her­zo­gen­au­rach sowie Pfarr­ad­mi­ni­stra­tor von Uffen­heim, Hem­mers­heim, Her­bolz­heim und Rod­heim, ehe er von Erz­bi­schof Schick zu des­sen per­sön­li­chen Refe­ren­ten ernannt wurde.

Das Dom­ka­pi­tel ist ein Kol­le­gi­um von zwölf Diö­ze­san­prie­stern. Es hat die Auf­ga­be, bei fei­er­li­chen Got­tes­dien­sten im Dom sowie bei der Lei­tung und der Ver­wal­tung der Erz­diö­ze­se mitzuwirken.

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