Heu­te, Mon­tag, 5. Dezem­ber: Inter­na­tio­na­ler Tag des Ehrenamtes

„Das Ehren­amt in der Zivil­ge­sell­schaft auch in Zukunft zu sichern, ist für den Bund Natur­schutz (BN) eine der wich­tig­sten Auf­ga­ben unse­rer Regi­on“ so der BN-Kreis­vor­sit­zen­de Hein­rich Kat­ten­beck.

Der BN ver­folgt als ober­stes Ziel, die natür­li­chen Lebens­grund­la­gen von Men­schen, Tie­ren, Pflan­zen sowie die Land­schaft vor wei­te­rer Zer­stö­rung zu bewah­ren bzw. wie­der­her­zu­stel­len. Er setzt sich ein, damit die Hei­mat ihre natür­li­che Viel­falt behält und will durch ver­stärk­te Kin­der- und Jugend­ar­beit für den Kon­takt zur Natur begei­stern, für erle­ben, ent­decken, bewah­ren. Wir ver­hel­fen der Natur zu ihren Rechten.

Laut Pres­se­mel­dung des Dach­ver­ban­des des BN haben sich bun­des­weit beim Bund für Umwelt und Natur­schutz Deutsch­land (BUND) im vori­gen Jahr rund 34000 Men­schen in 2000 Orts- und Kreis­grup­pen enga­giert. Dabei lei­ste­ten sie im Jah­re 2010 fast drei Mil­lio­nen Stun­den gemein­nüt­zi­ger Arbeit.

Die BN-Kreis­grup­pe Forch­heim mit ihren 12 Orts­grup­pen ist flä­chen­deckend im Land­kreis ehren­amt­lich aktiv und lei­ste­te in 2010 ins­ge­samt 12880 ehren­amt­li­che Einsatzstunden.

Der BN in Stadt- und Land­kreis Forch­heim hat zur Zeit 2104 Mit­glie­der, dar­un­ter eine Viel­zahl ehren­amt­lich Akti­ver je nach Ein­satz­ge­biet, Ten­denz je nach The­men­schwer­punkt steigend.

2011 ret­te­ten die BN-ehren­amt­li­chen Akti­ven zig­tau­send Amphi­bi­en (allein in Kir­cheh­ren­bach über 10.000 Grasfrö­sche, Erd­krö­ten, Berg-und Teich­mol­che), pfleg­ten arten­rei­che Wie­sen, bear­bei­te­ten Streu­obst­wie­sen, lei­ste­ten vor­bild­li­che Bil­dungs­po­li­tik mit Schatz­käst­lein Wal­ber­la und Lern­ort Natur, rena­tu­rier­ten Laich­ge­wäs­ser, pflanz­ten Bäu­me und Hecken und vie­les ande­re mehr. Sie mach­ten unsin­ni­ge Ver­kehrs­pro­jek­te (West­um­ge­hung Neun­kir­chen, Ost­span­ge der Süd­um­ge­hung Forch­heim, Tal­que­rung Ober­zauns­bach und ande­re) öffent­lich, ver­fass­ten fach­lich ver­sier­te Stel­lung­nah­men zum Flä­chen­ver­brauch und führ­ten Pro­test­ak­tio­nen gegen natur­zer­stö­ren­de Bau­pro­jek­te (z.B. Ede­ka­markt Eber­mann­stadt) durch. Sie betei­lig­ten sich an Demos, u.a. zum Atom­aus­stieg und orga­ni­sier­ten Mahn­wa­chen am Rathausplatz.

Die drei KG-Vor­sit­zen­de (Hein­rich Kat­ten­beck, Dr. Ulrich Buch­holz, Edith Fie­ßer) und BN-KG Geschäfts­füh­rer Dr. Frie­der Oeh­me betä­tig­ten sich in den wis­sen­schaft­lich ori­en­tier­ten Arbeits­krei­sen des BN auf regio­na­ler, Bezirks, Lan­des- und Bun­des­ebe­ne. In Arbeits­krei­sen wer­den aktu­el­le The­men wie Gen­tech­nik, Ener­gie­wen­de, Arten­viel­falt, z.B. Schmet­ter­ling und Fle­der­maus-Moni­to­ring bear­bei­tet. In Bil­dungs­ver­an­stal­tun­gen für Kin­der, Jugend­li­che und Erwach­se­ne ver­mit­tel­ten Ehren­amt­li­che des BN der Kreis­grup­pe Forch­heim sowohl in Kin­der­grup­pen als auch in Schu­len ihr Wis­sen über den Wert der Natur. Die BN-Kreis­grup­pe Forch­heim und ihre BN-Akti­ven ver­ste­hen ihre ehren­amt­li­che Arbeit: Wir ver­hel­fen der Natur zu ihren Rech­ten und das seit fast 40 Jah­ren in Stadt und Land­kreis Forch­heim (2013 fei­ert die KG Forch­heim ihr 40 jäh­ri­ges Bestehen).

BN-Kreis­vor­sit­zen­der Hein­rich Kat­ten­beck „Aus Anlass des inter­na­tio­na­len Tages des Ehren­amts gilt allen Umwelt- und Natur­schüt­zern in Stadt und Land­kreis Forch­heim, auch denen, die nicht im BN orga­ni­siert sind, mein gro­ßer Dank. Sie alle sind mit einem enor­men Enga­ge­ment bei der Sache, ver­tre­ten die Zie­le des Natur- und Umwelt­schut­zes in ihren Orga­ni­sa­tio­nen, oft mit jah­re­lang andau­ern­der Zähig­keit, und las­sen sich auch durch zeit­wei­li­ge Rück­schlä­ge nicht entmutigen.“

Geschäfts­füh­rer Frie­der Oeh­me: „Das Ehren­amt ist für eine funk­tio­nie­ren­de Zivil­ge­sell­schaft unver­zicht­bar. Das Ehren­amt sei jedoch kein Lücken­bü­ßer für staat­li­che oder wirt­schaft­li­che Ver­säum­nis­se. Die Poli­tik ist gut bera­ten, enga­gier­te Bür­ger früh­zei­tig und auf­ge­schlos­sen in Ent­schei­dungs­pro­zes­se ein­zu­be­zie­hen. Dies wür­de hel­fen, poten­ti­el­le Kon­flik­te zu vermeiden.“

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