Gedenk­got­tes­dienst für ver­stor­be­ne Kin­der in Bamberg

11. Dezem­ber 2011 um 16.00 Uhr in St. Josef

Der Gedenk­got­tes­dienst, der als Wort­got­tes­dienst gestal­tet sein wird, will Trau­ern­den und Anteil­neh­men­den Raum geben für stil­les und ein­fühl­sa­mes Geden­ken. Ein­ge­la­den sind trau­ern­de Eltern, Ange­hö­ri­ge und Bekann­te sowie alle, die ihrer Anteil­nah­me Aus­druck geben wollen.

Der Got­tes­dienst am Welt­ge­denk­tag für ver­stor­be­ne Kin­der will Trau­ern­den und Anteil­neh­men­den Raum geben für ein stil­les und ein­fühl­sa­mes Geden­ken. Ein­ge­la­den sind trau­ern­de Eltern, Ange­hö­ri­ge und Bekann­te sowie alle, die ihrer Anteil­nah­me Aus­druck geben wollen

Die Gestal­tung über­neh­men der Fach­be­reich Ehe und Fami­lie im Erz­bi­schöf­li­chen Ordi­na­ri­at sowie die Selbst­hil­fe­grup­pe „Ver­wai­ste Eltern Bam­berg“. Musi­ka­lisch umrahmt wird der Got­tes­dienst von der Grup­pe „Vibra­xo­pho­nie“ aus Nürn­berg, mit Felix Priho­da am Vibra­phon und Juli­an Schun­ter am Saxophon.

Ent­stan­den ist die Idee dazu bei den „Com­pas­sio­na­te Friends“ (Ver­wai­ste Eltern und Geschwi­ster in den USA). Seit eini­gen Jah­ren geht von dort ein „World­wi­de Cand­le­light­ing“ an die­sem 2. Sonn­tag im Dezem­ber aus, das von Got­tes­dien­sten beglei­tet wird. Die Trau­ern­den stel­len im Geden­ken an ihre ver­stor­be­nen Kin­der Ker­zen ins Fen­ster, sodass vor dem inne­ren Auge ein Lich­ter­band rund um die Welt ent­ste­hen kann. Jedes Licht im Fen­ster steht für das Wis­sen, dass die­se Kin­der das Leben erhellt haben und nie ver­ges­sen wer­den. Das Licht steht auch für die Hoff­nung, dass die Trau­er das Leben der Ange­hö­ri­gen nicht für immer dun­kel blei­ben lässt. Das Licht schlägt Brücken von einem betrof­fe­nen Men­schen zum ande­ren, von einer Fami­lie zur ande­ren, von einem Haus zum ande­ren, von einer Stadt zur ande­ren, von einem Land zum ande­ren. Es ver­si­chert Betrof­fe­ne der Soli­da­ri­tät unter­ein­an­der. Es wärmt das kalt gewor­de­ne Leben ein wenig und wird sich aus­brei­ten, wie es ein erster Son­nen­strahl am Mor­gen tut.

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