Bam­ber­ger Bene­fiz­kon­zer­te zum Welt­aids­tag 2011

Plakat zu Welt-AIDS-Tag

Pla­kat zu Welt-AIDS-Tag

In die­sem Jahr wird es in Bam­berg erst­ma­lig zwei Bene­fiz­kon­zer­te um den Welt-Aids-Tag geben. Am 1. Dezem­ber im Spie­gel­saal der Har­mo­nie und am 2. Dezem­ber im Live-Club. Der Fach­be­reich Gesund­heits­we­sen beim Land­rats­amt Bam­berg, die Aids Bera­tung Ober­fran­ken, Außen­stel­le Bam­berg und Harald Schnei­der, als künst­le­ri­scher Lei­ter, sind Ver­an­stal­ter die­ser Kon­zer­te. Für die Ver­an­stal­tung im Live-Club konn­te Vol­ker Wre­de als Part­ner gewon­nen werden.

Unter dem Mot­to “Tie­fe” wer­den am 1. Dezem­ber nam­haf­te Künst­ler aus Bam­berg und Leip­zig Wer­ke von Bach, Biber, Bar­ber und Pärt dar­bie­ten. Der Abend wird von Mar­tin Neu­bau­er (Bren­ta­no-Thea­ter Bam­berg) mode­riert und mit Tex­ten untermalt.

Am 2. Dezem­ber erwar­tet Sie ein bun­ter Abend mit dem Lie­der­ma­cher und Gitar­ri­sten Michi Bau­er, mit der Chan­so­net­te Ire­ne Mit­ter­mei­er und der Klas­si­k­ro­ck­band For Sale.

Die Kon­zer­te fin­den am Don­ners­tag, 1. Dezem­ber 2011, um 20:00 Uhr, im Spie­gel­saal der Har­mo­nie und am Frei­tag, 2. Dezem­ber 2011, um 21:00 Uhr (Ein­lass 20:00 Uhr), im Live-Club statt. Der Ein­tritt ist frei. Spen­den wer­den einem Pro­jekt in Afri­ka und Betrof­fe­nen in der Regi­on zu Gute kom­men. Alle Betei­lig­ten ver­zich­ten zugun­sten des Pro­jek­tes auf ihre Gage.

Die dies­jäh­ri­ge Kam­pa­gne zum Welt-Aids-Tag, „Posi­tiv zusam­men leben. Aber sicher!“, setzt sich mit der Dis­kri­mi­nie­rung aus­ein­an­der, der HIV-Posi­ti­ve immer noch aus­ge­setzt sind. Der­zeit leben in Deutsch­land nach Schät­zun­gen des RKI rund 70.000 Men­schen mit HIV und AIDS. Car­sten Schatz, Vor­stands­mit­glied der Deut­schen AIDS-Hil­fe erläu­ter­te: “Exper­ten schät­zen, dass zwei Drit­tel der HIV-Infi­zier­ten in Deutsch­land arbei­ten. Aber auch heu­te noch trau­en sich vie­le von ihnen nicht, sich zu outen. Am Arbeits­platz ist die Angst Betrof­fe­ner vor Mob­bing oder dem Kar­rie­re­knick beson­ders groß. Unter­neh­mens­leit­li­ni­en für den Umgang mit HIV-Posi­ti­ven wären ein Schlüs­sel zum respekt­vol­len Umgang mit­ein­an­der und ein Bei­trag zur wirk­sa­men Prä­ven­ti­on von Dis­kri­mi­nie­rung und Stig­ma­ti­sie­rung.” Die Deut­sche AIDS-Stif­tung macht dar­auf auf­merk­sam, dass ins­be­son­de­re jun­ge Men­schen mit HIV, die sich ihr Leben gera­de erst auf­bau­en, Unter­stüt­zung aus ihrem sozia­len Umfeld benö­ti­gen. Anti­dis­kri­mi­nie­rung, Soli­da­ri­tät und Auf­klä­rung ste­hen daher im Mit­tel­punkt der Kampagne.

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