“Gewer­be­flä­chen­pool Wirt­schafts­band A9 – Anstalt des öffent­li­chen Rechts” gegrün­det

Wirtschaftsband A9

Wirt­schafts­band A9

Die Kom­mu­nen Peg­nitz, Creu­ßen, Gesees (alle Land­kreis Bay­reuth) sowie Grä­fen­berg und Ober­tru­bach (bei­de Land­kreis Forch­heim) haben ein gemein­sa­mes Kom­mu­nal­un­ter­neh­men gegrün­det, das durch die Ver­öf­fent­li­chung der eigens for­mu­lier­ten Sat­zung im Amts­blatt des Land­krei­ses Bay­reuth vom 24.10.2011 unter der Bezeich­nung „Gewer­be­flä­chen­pool Wirt­schafts­band A9 – Anstalt des öffent­li­chen Rechts“ ent­stan­den ist. Auf Ein­la­dung des Land­rats­amts Bay­reuth als zustän­di­ge Rechts­auf­sichts­be­hör­de fand am 7. Novem­ber 2011 in Peg­nitz die kon­sti­tu­ie­ren­de Sit­zung des neu­en Kom­mu­nal­un­ter­neh­mens statt. Jeweils ein­stim­mig wur­den dabei Man­fred Thümm­ler, Peg­nitz, zum Vor­sit­zen­den des Ver­wal­tungs­rats und Wil­li Mül­ler, Ober­tru­bach, zu sei­nem Stell­ver­tre­ter gewählt. Dem Ver­wal­tungs­rat gehö­ren die ersten Bür­ger­mei­ster der am Kom­mu­nal­un­ter­neh­men betei­lig­ten Kom­mu­nen Kraft ihres Amtes an.

Als erste Hand­lung bestell­te der neu­ge­grün­de­te Ver­wal­tungs­rat Micha­el Brei­ten­fel­der ein­stim­mig zum Vor­stand des Unter­neh­mens. Mit der Errich­tung des gemein­sa­men Kom­mu­nal­un­ter­neh­mens „Gewer­be­flä­chen­pool Wirt­schafts­band A 9“ ver­fol­gen die betei­lig­ten Kom­mu­nen das Ziel,

  • im Inter­es­se der Erhal­tung und Neu­schaf­fung von Arbeits­plät­zen Indu­strie- und Gewer­be­an­sied­lun­gen im Ver­bands­ge­biet zu för­dern und vor­han­de­nen Betrie­ben gute Ent­wick­lungs­be­din­gun­gen zu bie­ten,
  • durch ein gemein­de­über­grei­fen­des Kon­zept zur Ver­mark­tung von Indu­strie- und Gewer­be­flä­chen die Koope­ra­ti­on unter den Gemein­den zu för­dern und das öko­lo­gisch, öko­no­misch und städ­te­bau­lich nach­tei­li­ge Ent­wickeln und Vor­hal­ten von nicht oder nur schwer zu ver­mark­ten­den Indu­strie- und Gewer­be­flä­chen zu ver­mei­den;
  • gemein­de­über­grei­fend an der gewerb­li­chen Ent­wick­lung im Ver­bands­ge­biet teil­zu­ha­ben und Risi­ken aus­zu­glei­chen;
  • durch eine Flä­chen­op­ti­mie­rung in den teil­neh­men­den Gemein­den eine Redu­zie­rung des Flä­chen­ver­brauchs und der Land­schafts­zer­sie­de­lung zu errei­chen im Sin­ne des Nach­hal­tig­keits­ziels des Lan­des­ent­wick­lungs­pro­gramms (Sen­kung der Flä­chenin­an­spruch­nah­me von Flä­chen im Außen­be­reich durch Sied­lungs- und Ver­kehrs­flä­chen);
  • bei der Umset­zung natur­schutz­recht­li­cher Ersatz- und Aus­gleichs­maß­nah­men gemein­de­über­grei­fend zusam­men­zu­ar­bei­ten.

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