vhs Bay­reuth: Der Mann, das unbe­kann­te Wesen

Einen Vor­trag, der in zen­tra­le The­men der Män­ner­for­schung ein­führt, bie­tet die Volks­hoch­schu­le am Mitt­woch, 26. Okto­ber, um 20 Uhr, im Histo­ri­schen Sit­zungs­saal des Kunst­mu­se­ums, Maxi­mi­li­an­stra­ße 33, an. Zum The­ma “Wann ist ein Mann ein Mann? – Erkennt­nis­se der Män­ner­for­schung“ refe­riert Dr. Mar­tin Weiß-Fla­che.

Das Geschlech­ter­ar­ran­ge­ment zwi­schen Män­nern und Frau­en ist seit den 1970er Jah­ren im Umbruch. Die zuneh­men­de Gleich­stel­lung von Frau­en in den Berei­chen Poli­tik, Kul­tur, Beruf und Part­ner­schaft geht ein­her mit einem wach­sen­den Ver­än­de­rungs­druck auf Män­ner: Neue Männ­lich­keits­ent­wür­fe ent­ste­hen, Pro­blem­be­rei­che der männ­li­chen Sozia­li­sa­ti­on wer­den Män­nern zuneh­mend bewusst, die pri­va­ten und gesell­schaft­li­chen Auf­ga­ben wer­den zwi­schen Män­nern und Frau­en neu auf­ge­teilt. In die­sem epo­cha­len Umbruch wid­met sich die kri­ti­sche Män­ner­for­schung dem The­ma “Mann” aus den Blick­win­keln von Psy­cho­lo­gie, Sozio­lo­gie, Päd­ago­gik und Theo­lo­gie. Sie kommt dabei zu ganz neu­en Ein­sich­ten dar­über, was es heißt, ein Mann zu wer­den und zu sein. Auch wenn es in dem Vor­trag über Män­ner und ihr Selbst­ver­ständ­nis geht – er rich­tet sich an Män­ner und Frau­en!

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