Lesun­gen in der Bay­reu­ther Stadt­bi­blio­thek

Drei Lesun­gen am Frei­tag

Im Rah­men der bun­des­wei­ten Akti­ons­wo­che “Treff­punkt Biblio­thek”, die unter dem Mot­to „Schät­ze“ statt­fin­det, steht am Frei­tag, 28. Okto­ber, um 15 Uhr, „Lie­se­lot­te sucht einen Schatz“ von Alex­an­der Stef­fens­mei­er beim Bil­der­buch­ki­no der Stadt­bi­blio­thek Bay­reuth in der Black Box von RW21 auf dem Pro­gramm.

Anders als im Kino, wo es ja um beweg­te Bil­der geht, wer­den beim Bil­der­buch­ki­no die Bil­der aus dem Bil­der­buch (meist mit­tels Bea­mer) an die Wand pro­ji­ziert, sodass jedes Kind die Bil­der­ge­schich­te opti­mal ver­fol­gen kann. Par­al­lel dazu wird die Geschich­te vor­ge­le­sen – und das in ech­ter Kino-Atmo­sphä­re!

In „Lie­se­lot­te sucht einen Schatz“ ent­deckt die Titel­hel­din ein geheim­nis­vol­les Papier in ihrer Post­ta­sche. Das kann nur eine Schatz­kar­te sein, fin­det sie. Gibt es tat­säch­lich einen ver­gra­be­nen Schatz auf dem Bau­ern­hof? Heim­lich fol­gen Lie­se­lot­te und ihre Freun­de den Zei­chen und Spu­ren. Im Gemü­se­gar­ten muss er sein, da sind sie sich sicher. Eine tur­bu­len­te Aus­gra­bung beginnt.

Eben­falls am Frei­tag, 28. Okto­ber, um 18 Uhr: Lesung mit Weera­nut Jaks­arn, die aus ihrem Roman „Dance with me“ liest in derB­lack Box von RW21. Der Roman (für jun­ge Leu­te ab 12) erzählt die bit­ter­sü­ße Lie­bes­ge­schich­te zwi­schen einem Idol und einer Stu­den­tin. Das Buch ist auch an Man­ga-Inter­es­sier­te gerich­tet, da die­se vie­le Anspie­lun­gen zu Japan und den beschrie­be­nen kul­tu­rel­len Eigen­hei­ten ver­ste­hen wer­den. Weera­nut Jaks­arn ist 23 Jah­re alt und kommt aus Bay­reuth. Momen­tan stu­diert sie in Mag­de­burg.

Eben­falls am Frei­tag, 28. Okto­ber, um 18.45 Uhr: Lesung mit Ricar­do Don­nert, der unter dem Mot­to „Har­mo­nie statt Hyste­rie!“ aus sei­nen eige­nen Tex­ten liest, in die Black Box von RW21 ein.

An die­sem Abend wer­den Tex­te und Gedich­te über einen Ere­mit mit Bril­le prä­sen­tiert, der die Frau­en nicht ver­steht, der gegen die all­ge­gen­wär­ti­ge Ver­blö­dung durch Medi­en anschreibt und der immer noch auf der Suche nach dem Sinn des Lebens ist. Don­nert schil­dert schick­sal­haf­te Ereig­nis­se aben­teu­er­lu­sti­ger Men­schen, die jeg­li­cher per­sön­li­chen Ver­zweif­lung trot­zen.

Ricar­do Don­nert ist im Erz­ge­bir­ge gebo­ren, ist Mit­glied der Leip­zi­ger Gesell­schaft für zeit­ge­nös­si­sche Lyrik e.V. und ver­öf­fent­lich­te bereits eini­ge Gedich­te, ein hei­mat­li­ches Sach­buch und eine Mini-CD.

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