Woh­nungs­ein­brü­che in der Däm­me­rung – Tipps Ihrer Poli­zei

Aktu­ell nimmt die Zahl der soge­nann­ten Tages-/Däm­me­rungs­woh­nungs­ein­brü­che in Mit­tel­fran­ken wie­der zu. Der Umstand der nun im Herbst frü­her ein­set­zen­den Däm­me­rung wird von Ein­bre­cher genutzt, um in Wohn­häu­ser ein­zu­drin­gen. Neben mecha­ni­schen und elek­tro­ni­schen Absi­che­rungs­mög­lich­kei­ten kann allein schon das eige­ne Ver­hal­ten dazu bei­tra­gen, dass die eige­ne Woh­nung nicht zum “Objekt der Begier­de” wird.

Die Kri­mi­nal­po­li­zei gibt hier­zu nach­fol­gen­de Emp­feh­lun­gen:

  • Ver­stecken Sie nie­mals Ihren Haus- oder Woh­nungs­schlüs­sel außer­halb, zum Bei­spiel im Vor­gar­ten oder unter einem Abstrei­fer – Sie wis­sen nie, wer Sie dabei beob­ach­tet.
  • Las­sen Sie bei Türen mit Glas­fül­lun­gen nicht den Schlüs­sel innen stecken. Dies gilt auch für abschließ­ba­re Fen­stergrif­fe oder son­sti­ge Zusatz­si­che­run­gen.
  • Schlie­ßen Sie Fen­ster, Bal­kon- oder Ter­ras­sen­tü­ren auch bei kur­zer Abwe­sen­heit. Ein gekipp­tes Fen­ster ist leicht zu öff­nen.
  • Erwecken Sie stets den Ein­druck, als wäre ihr Anwe­sen bewohnt. Las­sen Sie z.B. tags­über nicht die Roll­lä­den geschlos­sen. Das unre­gel­mä­ßi­ge Ein­schal­ten von Licht (z.B. mit­tels Zeit­schalt­uh­ren oder Gerä­ten, die einen ein­ge­schal­te­ten Fern­se­her vor­täu­schen) kann poten­zi­el­le Täter davon abhal­ten bei Ihnen ein­zu­bre­chen.
  • Ver­trau­en Sie bei län­ge­rer Abwe­sen­heit Ihre Woh­nung oder Ihr Haus einem Nach­barn, Ver­wand­ten oder guten Bekann­ten an. Die­ser könn­te das Haus “hüten”, z.B. Brief­ka­sten lee­ren, Roll­lä­den öff­nen und schlie­ßen etc.
  • Ach­ten Sie in Ihrer Nach­bar­schaft auf ver­däch­ti­ge Situa­tio­nen (z.B. fah­ren Fahr­zeu­ge öfter sehr lang­sam vor­bei, wird auf­fäl­lig von unbe­kann­ten Per­so­nen die Umge­bung beob­ach­tet ?)
  • Ach­ten Sie auf frem­de Per­so­nen in Nach­bar­grund­stücken. Spre­chen Sie die Per­so­nen an, notie­ren Sie sich even­tu­ell auch Kfz-Kenn­zei­chen.
  • Zögern Sie bei ver­däch­ti­gen Wahr­neh­mun­gen, z.B. klir­ren­de Fen­ster­schei­ben, Bohr­ge­räu­sche oder der Aus­lö­sung von Alarm­an­la­gen, nicht, die Poli­zei zu ver­stän­di­gen. Ihre Poli­zei ist lie­ber ein­mal mehr als ein­mal zu spät bei Ihnen vor Ort.
  • Stel­len Sie sich einem ver­meint­li­chen Ver­däch­ti­gen nicht selbst in den Weg – alar­mie­ren Sie immer zuerst die Poli­zei. So sind Sie sich einer schnel­len pro­fes­sio­nel­len Unter­stüt­zung sicher.

Wei­te­re aus­führ­li­che Infor­ma­tio­nen rund um Ein­bruch­schutz bekom­men sie bei Ihrer ört­lich zustän­di­gen kri­mi­nal­po­li­zei­li­chen Bera­tungs­stel­le. Wo sich die­se befin­det, erfah­ren Sie bei jeder Poli­zei­dienst­stel­le oder im Inter­net unter www​.poli​zei​-bera​tung​.de .

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