Neu­er Reu­ther Ver­ein: Brauch­tums­pfle­ge und Tra­di­ti­on

Der Stadt­teil Reuth hat einen neu­en Ver­ein. Bereits Mit­te Juni grün­de­te sich der „Ver­ein zur Pfle­ge von Tra­di­ti­on und Brauch­tum in Reuth“, kurz auch „Reu­ther Kuckuck“ genannt. Eine der ersten grö­ße­ren Aktio­nen war die Orga­ni­sa­ti­on der Reu­ther Ker­wa 2011, die am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de auf dem Fest­platz hin­ter dem Reu­ther Feu­er­wehr­haus, statt­fand.

Tobi­as Leis­ner (18), erster Vor­stand, des noch jun­gen Reu­ther „Ver­ein zur Pfle­ge von Tra­di­ti­on und Brauch­tum in Reuth“, kurz auch „Reu­ther Kuckuck“ genannt, ist mit dem Ver­lauf der ersten grö­ße­ren Ver­an­stal­tung, die der noch jun­ge Ver­ein, der sich erst im Juni die­sen Jah­res gegrün­det hat­te, sehr zufrie­den. „Wir vom Ver­ein sind sehr zufrie­den; die Ker­wa war gut besucht“, resü­miert der ange­hen­de Indu­strie­me­cha­ni­ker, der bei der Fir­ma Gei­ger in Pretz­feld eine Aus­bil­dung macht.

Nach­dem in den letz­ten Jah­ren die Stadt­teil­ker­wa noch kei­nen festen Ver­an­stal­tungs­ort und immer unter­schied­li­che Orga­ni­sa­to­ren hat­te, soll nun mit der Ver­eins­grün­dung mit der Vakanz Schluss sein. „Künf­tig über­nimmt der Ver­ein die Orga­ni­sa­ti­on und Durch­füh­rung der all­jähr­li­chen Kirch­weih“, erklärt der 18jährige. Als Fest­platz wur­de die Flä­che hin­ter der Reu­ther Feu­er­wehr aus­er­ko­ren. Für die „Pre­mie­ren-Ver­an­stal­tung“ hat­te man vom Ver­ein ein 200-Mann-Zelt mit ange­dock­ter klei­ner Bar auf­ge­stellt, sowie drei Schau­stel­ler­be­trie­be ange­wor­ben.

„Die Stadt Forch­heim hat uns in unse­ren Bestre­bun­gen sehr unter­stützt“, zeigt sich Leis­ner dank­bar. Nach­dem die Pre­mie­ren­ver­an­stal­tung in die­sem Jahr gut gelau­fen ist, will man auch im näch­sten Jahr an die­sem Kon­zept fest­hal­ten. „Wir wol­len unse­re Ker­wa bewusst klein und gemüt­lich hal­ten und nicht wie andern­orts ein 2000-Mann-Fest­zelt auf­stel­len“, erzählt Leis­ner.

Auch das Pro­gramm sei von der Orts­be­völ­ke­rung gut auf­ge­nom­men wor­den. Am Sams­tag­abend sorg­te die „Reiß­aus-Kapel­le“ ab 19 Uhr für den guten Ton im Zelt; zuvor wur­de am Nach­mit­tag der Ker­was­baum auf­ge­stellt. Beim Betz´n austan­zen am Sonn­tag­nach­mit­tag nah­men ins­ge­samt neun Pär­chen teil; der Sonn­tag­abend wur­de wie­der musi­ka­lisch durch ein Musik-Duo umrahmt. Sonn­tag und Mon­tag wur­de zu dem zum Weiß­wurst­früh­schop­pen ein­ge­la­den; außer­dem gab es Kaf­fee und Kuchen. Am Mon­tag­abend klang die Reu­ther Ker­wa mit dem Musik­duo Dirk Stadter und Mar­tin Herrn­le­ben aus.

Der noch klei­ne Ver­ein wächst stän­dig; bei der Grün­dung des Ver­eins Mit­te Juni hoben ins­ge­samt zehn Grün­dungs­mit­glie­der den Ver­ein aus der Tau­fe. Die erste Vor­stand­schaft bil­den Tobi­as Leis­ner (erster Vor­stand), Mar­co Stadter (zwei­ter Vor­stand), Hei­de­lin­de Had­wi­ger (Schrift­füh­rer) und Ulri­ke Zim­mer­mann (Kas­sier).

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