Am 6. Okto­ber im Baye­ri­schen Fern­se­hen: Bäu­me im Stei­ger­wald und Schnaps aus Effeltrich

Man­che pflan­zen sie anläss­lich der Geburt eines Babys. Ande­re sägen sie kur­zer­hand um, weil sie ihr Haus zu sehr ver­schat­ten. Kin­der lie­ben sie oft als Klet­ter­ge­rüst. Für den einen sind es schlicht­weg Nutz­pflan­zen, die Obst oder Brenn­holz lie­fern. Der näch­ste sieht ihn ihnen die Lun­ge der Welt. Und der ande­re fin­det sie maje­stä­tisch. Oder gar magisch. Bäu­me sind eben für jeden Men­schen etwas ande­res …

laVi­ta-Mode­ra­to­rin Jani­na Not­ten­stei­ner reist dafür in den Stei­ger­wald: Hier gibt es wun­der­schö­ne Rot­bu­chen­wäl­der. Eine wah­re Rari­tät in Deutsch­land – und des­we­gen kämp­fen Natur­schüt­zer für den Erhalt der alten Wäl­der. Sie for­dern einen Natio­nal­park Stei­ger­wald, um einen mög­lichst natur­be­las­se­nen Urwald zu behal­ten. Doch längst nicht alle sind die­ser Mei­nung. Die­sen Que­re­len will die Mode­ra­to­rin auf den Grund gehen.

Außer­dem in der Sen­dung:

Ein per­sön­li­ches Andenken: ein Ahorn und sei­ne Patin

Eine Paten­schaft für einen Baum über­neh­men – vie­le tun das zur Begrü­ßung eines neu­en Lebens in der Fami­lie. Mela­nie Geiss hat auch eine Baum­pa­ten­schaft über­nom­men. Aller­dings wur­de ihr ein Leben genom­men. Der Baum ist ihr per­sön­li­ches Andenken – an ihren ver­stor­be­nen Mann. laVi­ta fuhr auf den gro­ßen Ahorn­bo­den im Kar­wen­del und traf sich mit der Wit­we an ihrem Berg­ahorn.

Im Obst­pa­ra­dies – Schnäp­se aus Effeltrich

Die Bäu­me sind alt und knor­rig. Aber die Zwetsch­gen und Äpfel, die an ihnen hän­gen, haben ein ganz beson­de­res Aro­ma. Alte Obst­baum­sor­ten sind sel­ten gewor­den – in Effeltrich gehö­ren sie noch zum All­tag. Kein Wun­der, dass von hier auch ganz wun­der­ba­re Schnäp­se kom­men. laVi­ta fuhr nach Effeltrich und sah sich Bäu­me, Men­schen und natür­lich auch den Schnaps an.

Unser täg­lich …: Brot­töp­fe – gedrech­selt aus Zir­bel­holz

Wo bewah­ren Sie ihr Brot auf? Im Desi­gner-Edel­stahl­brot­ka­sten? Oder ein­fach nur in der Brot­tüte, die Ihnen der Bäcker mit­ge­ge­ben hat? Für Gün­ther Wall­ner käme nichts davon in Fra­ge. Sein Brot kommt nur in Brot­töp­fe aus Zir­bel­holz – denn dar­in schim­melt es nicht. Und die Töp­fe drech­selt er selbst. laVi­ta sah sich die Kunst­wer­ke an – in sei­ner Werk­statt in Trucht­la­ching am Chiem­see.

Die gro­ße Kunst der klei­nen Bäu­me: Bon­sai

Sie sind Kunst­wer­ke. Und doch sind sie natür­lich. Sie sind klein wie Kin­der und doch ehr­wür­dig wie Grei­se. Und sie sind unge­heu­er wert­voll. Bon­sai sind ganz beson­de­re Bäu­me. Für Oth­mar Auer sind sie ein gro­ßer Teil sei­nes Lebens. Der Süd­ti­ro­ler hegt und pflegt die­se Bäu­me schon seit 26 Jah­ren. Mit abso­lu­ter Lei­den­schaft. laVi­ta besuch­te den Bon­sai-Exper­ten nahe Bri­xen in sei­ner Anla­ge.

Baye­ri­sches Fern­se­hen, Don­ners­tag, 06. Okto­ber 2011, 19.00 Uhr
laVi­ta
Men­schen und ihre Bäu­me
Mode­ra­ti­on: Jani­na Not­ten­stei­ner
Regie: Nico­le Hill­gru­ber
Redak­ti­on: Johan­na Wal­ter

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