Geschwin­dig­keits­be­gren­zung zwi­schen Spänflecker Berg und Ein­hau­sung Lai­neck kommt

Der jah­re­lan­ge Ein­satz hat Früch­te getra­gen, wenn auch nur teil­wei­se. Spä­te­stens zum 1. Novem­ber 2011 wird es eine Geschwin­dig­keits­be­gren­zung auf 130 Kilo­me­ter pro Stun­de auf der Auto­bahn 9 in Rich­tung Ber­lin unter ande­rem zwi­schen dem Spänflecker Berg und der Ein­hau­sung Lai­neck geben. Dies erfuhr die Bay­reu­ther Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Anet­te Kram­me vom baye­ri­schen Innen­mi­ni­ster Joa­chim Herr­mann.

„Ich bin froh, dass wir nun end­lich einen klei­nen Schritt wei­ter­ge­kom­men sind. Zwar wäre eine Geschwin­dig­keits­be­gren­zung in die­sem Abschnitt in bei­den Rich­tun­gen wün­schens­wert, sowie eine Geschwin­dig­keits­be­gren­zung auf 80 km/​h bei Nacht und Regen, dar­auf woll­te man sich im Mini­ste­ri­um anschei­nend jedoch nicht ein­las­sen. Die Unfall­zah­len und Sta­ti­sti­ken jeden­falls sind ein­deu­tig“, so Anet­te Kram­me.

Wei­ter­hin wer­den Geschwin­dig­keits­be­schrän­kun­gen in Fahrt­rich­tung Nürn­berg zwi­schen dem Spänflecker Berg und der Aus­fahrt Peg­nitz und in Rich­tung Ber­lin im Bereich der so genann­ten „Ber­li­ner Kur­ve“ und des Spänflecker Bergs ein­ge­rich­tet.

„Die Aus­wir­kun­gen der Geschwin­dig­keits­be­gren­zun­gen wer­den nun in einem zwei­jäh­ri­gen Ver­suchs­zeit­raum unter­sucht. Danach wird geprüft, ob die Maß­nah­men dau­er­haft über­nom­men wer­den. Ich hof­fe jedoch, das auch in Rich­tung Nürn­berg zwi­schen Ein­hau­sung Lai­neck und Spänflecker Berg auf 130 km/​h begrenzt und eine wei­te­re Absen­kung bei Nacht und Regen rea­li­siert wer­den kann. Das wäre sowohl für die Sicher­heit der Ver­kehrs­teil­neh­mer als auch für die Wolfs­ba­cher Bür­ger wün­schens­wert“, so Kram­me.

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