Sai­son­ab­schluss der ADFC – Fei­er­abend-Radl­tou­ren in Forch­heim

Die Viel-Radler mit Isolde Herrmann von der AOK, Bürgermeister Franz Streit und Frank Wessels vom ADFC Forchheim

Die Viel-Rad­ler mit Isol­de Herr­mann von der AOK, Bür­ger­mei­ster Franz Streit und Frank Wes­sels vom ADFC Forch­heim

Im Rah­men der Sai­son­ab­schluss­fei­er der Fei­er­abend-Radl­tou­ren, ver­an­stal­tet durch die Gesund­heits­kas­se AOK und dem All­ge­mei­nen Deut­schen Fahr­rad­club (ADFC Forch­heim), die am ver­gan­ge­nen Diens­tag­abend im Gast­haus Roter Ochs, die Sie­ger­eh­rung für die flei­ßig­sten Rad­ler statt.

Evi Pfeif­fer (67) aus Forch­heim war in die­sem Jahr die flei­ßig­ste Rad­le­rin bei den dies­jäh­ri­gen Fei­er­abend-Radl­tou­ren, ver­an­stal­tet durch den All­ge­mei­nen Deut­schen Fahr­rad­club (ADFC) in Koope­ra­ti­on mit der Gesund­heits­kas­se AOK. Vom 11. April bis ein­schließ­lich 27. Sep­tem­ber 2011 wur­den ins­ge­samt, jeweils immer diens­tags, 26 Fei­er­abend-Radl­tou­ren, durch den All­ge­mei­nen Deut­schen Fahr­rad­club (ADFC) ange­bo­ten.

Gestar­tet wur­de auch in die­sem Jahr immer um 18.15 Uhr vom Park­platz der AOK Forch­heim, in der Löschwöhr­d­stra­ße. Evi Pfeif­fer hat – als ein­zi­ge Teil­neh­me­rin – an allen 26 Fei­er­abend-Radl­tou­ren in der Sai­son 2011 teil­ge­nom­men und wur­de damit als „flei­ßig­ste Rad­le­rin“ geehrt. Bei jedem Wet­ter hat sich die 67jährige auf ihren Draht­esel gesetzt und hat an den Rad­tou­ren teil­ge­nom­men. Egal ob Hit­ze, Regen, oder star­ke Wind­bö­en, Pfeif­fer hat sich nicht abhal­ten und kon­se­quent an allen Fei­er­abend-Radl­tou­ren in die­ser Sai­son teil­ge­nom­men. „Wenn wir fah­ren, dann lacht der Him­mel mei­stens, manch­mal weint er jedoch auch“, schmun­zelt die 67jährige, die seit nun­mehr 18 Jah­ren Jahr für Jahr an den geführ­ten Fei­er­abend-Rad­tou­ren des ADFC teil­nimmt. „Mit dem Fahr­rad kommst Du an Orte an denen du mit dem Auto nie kom­men wür­dest“, so Pfei­fer. „Die Rad­tou­ren tun mei­nem Kör­per ein­fach gut“, erklärt Pfeif­fer, die mit einer enor­men Dis­zi­plin sich Diens­tag für Diens­tag auf­rafft, um an den Tou­ren teil­zu­neh­men.

Im Vor­feld der Ehrun­gen blick­te Frank Wes­sels vom Vor­stand des ADFC-Kreis­ver­ban­des Forch­heim, in Ver­tre­tung des Vor­sit­zen­den Jür­gen Moser, zurück auf die abge­lau­fe­ne Radl-Sai­son. Er wies dar­auf hin, dass der ADFC jetzt mit einer neu­en Home­page – gestal­tet vom Web-Master Sepp Mar­tin – im Inter­net ver­tre­ten sei. Außer­dem zeig­te er sich erfreut, dass Vor­sit­zen­der Jür­gen Moser in zahl­lo­sen ehren­amt­li­chen Arbeits­stun­den nun für die Stadt Forch­heim ein neu­es Rad­we­ge­kon­zept ent­wor­fen hat­te, wel­ches nun nur noch durch die Stadt Forch­heim umge­setzt wer­den müss­te (wir berich­te­ten).

Bür­ger­mei­ster Franz Streit dank­te in sei­nen Gruß­wor­ten dem ADFC – gera­de auch im Hin­blick auf das erar­bei­te­te Rad­we­ge­kon­zept – für die gelei­ste­te Arbeit. Man wer­de das Kon­zept durch die ent­spre­chen­den Stel­len der Ver­wal­tung prü­fen las­sen und dann wer­de der Stadt­rat bei den Haus­halts­be­ra­tun­gen 2012 prü­fen, ob eine Rea­li­sie­rung mach­bar sei und die ent­spre­chen­den Finanz­mit­tel bereit­ge­stellt wer­den könn­ten, so der Lokal­po­li­ti­ker.

Im Anschluss dar­an wur­den neben Evi Pfei­fer noch wei­te­re „Viel-Rad­ler“ durch Frank Wes­sels und Isol­de Herr­mann von der AOK geehrt. Für die Meist­be­tei­li­gung wur­den geehrt: Evi Pfeif­fer (26 Tou­ren), Hei­di Kolb (24), Ingrid Fran­ca­vil­la (24), Wil­helm Herold (23), Maria Lip­pert (21), Karin Mais­el (21), Gise­la Schaf­fel­hu­ber (21) und Niko­laus Schweng­ler (20).

Mit dem offi­zi­el­len Sai­son­ab­schluss, wer­den nun die Draht­esel erst ein­mal wie­der „ein­ge­mot­tet“. In der Win­ter­sai­son tref­fen sich die ADFC-Rad­ler jeden Diens­tag zum Schwim­men und jeden zwei­ten Diens­tag im Monat zum Win­ter­stamm­tisch; bis dann im April 2012 der Start­schuss für die Fahr­rad­sai­son 2012 fällt. Evi Pfeif­fer jeden­falls ist auch im näch­sten Jahr wie­der dabei. „So lan­ge die Gesund­heit es zulässt, bin ich mit mei­nem Fahr­rad unter­wegs“, so die 67jährige.

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