Bay­reu­ther Imker auf­ge­passt! “Ame­ri­ka­ni­sche Faul­brut” bei Bie­nen ist aus­ge­bro­chen

Sperrgebiet

Sperr­ge­biet

Die Bie­nen­krank­heit “Ame­ri­ka­ni­sche Faul­brut” ist in der Stadt Bay­reuth nahe des Orts­teils Mey­ern­reuth aus­ge­bro­chen. Da es sich um eine leicht über­trag­ba­re Tier­seu­che han­delt, die den Aus­fall und wirt­schaft­li­chen Total­ver­lust gesam­ter Bie­nen­völ­ker zur Fol­ge haben kann, wur­de in einem Umkreis von zir­ka einem Kilo­me­ter um den Orts­teil Mey­ern­reuth ein Sperr­ge­biet im Sin­ne der Bie­nen­seu­chen-Ver­ord­nung (s. anhän­gen­de Kar­te) errich­tet.

Den Sperr­be­zirk betref­fend sind außer­dem fol­gen­de Maß­nah­men not­wen­dig: Die Besit­zer von Bie­nen­völ­kern, deren Stand­or­te im Sperr­be­zirk lie­gen, müs­sen ihre Bie­nen­stän­de unter Anga­be des Stand­or­tes und der Völ­ker­zahl unver­züg­lich dem Vete­ri­när­amt der Stadt Bay­reuth, Adolf-Wäch­ter-Stra­ße 37, 95447 Bay­reuth, Tel.: 09 21/1 50 40 66, Fax: 1 50 41 41, E‑Mail: veterinaeramt@​stadt.​bayreuth.​de, anzei­gen. Beweg­li­che Bie­nen­stän­de dür­fen von ihrem Stand­ort nicht ent­fernt wer­den. Bie­nen­völ­ker, leben­de oder tote Bie­nen, Waben, Waben­tei­le, Waben­ab­fäl­le, Wachs, Honig, Fut­ter­vor­rä­te, Bie­nen­woh­nun­gen und benutz­te Gerät­schaf­ten dür­fen nicht aus den Bie­nen­stän­den ent­fernt wer­den. Bie­nen­völ­ker oder Bie­nen dür­fen nicht in den Sperr­be­zirk ver­bracht wer­den.

Die­se Maß­nah­men sind drin­gend not­wen­dig. Eine rasche und effek­ti­ve Bekämp­fung der wei­te­ren Aus­brei­tung die­ser Seu­che ist im Inter­es­se der noch nicht betrof­fe­nen Bie­nen­hal­ter erfor­der­lich, um die­se vor wirt­schaft­li­chen Schä­den zu bewah­ren. Auch im Hin­blick auf die öko­lo­gi­sche Nütz­lich­keit der Bie­nen bedür­fen noch ver­blie­be­ne gesun­de Bie­nen­völ­ker umso mehr eines effek­ti­ven Schut­zes gegen Seu­chen.

Aus­führ­li­che­re Infor­ma­tio­nen gibt es auf der städ­ti­schen Inter­net­sei­te unter www​.bay​reuth​.de und auf dem Aus­hang am Neu­en Rat­haus.

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