Bay­reuth: Juwe­lier­ein­bre­cher schnell gefasst

Gemein­sa­me Pres­se­mel­dung des Poli­zei­prä­si­di­ums Ober­fran­ken und der Staats­an­walt­schaft Bay­reuth

Nicht weit kamen zwei flüch­ti­ge Ungarn nach einem ver­such­ten Ein­bruch in ein Schmuck­ge­schäft am frü­hen Mitt­woch­mor­gen in der Bay­reu­ther Sophi­en­stra­ße. Bay­reu­ther Poli­zi­sten nah­men die bei­den 47 und 48 Jah­re alten Män­ner wenig spä­ter nach inten­si­ven Fahn­dungs­maß­nah­men fest. Mitt­ler­wei­le sit­zen sie in Unter­su­chungs­haft.

Gegen 2.50 Uhr hat­ten die Tat­ver­däch­ti­gen bereits das Roll­tor des Schmuck­ge­schäf­tes gewalt­sam geöff­net, als ein zufäl­lig vor­bei­kom­men­der Zeu­ge das kri­mi­nel­le Unter­fan­gen stör­te. Er ver­stän­dig­te sofort die Poli­zei, wäh­rend die bei­den Ein­bre­cher zu Fuß flüch­te­ten. Anhand der guten Beschrei­bung gelang kur­ze Zeit spä­ter die Fest­nah­me. Einer der bei­den Ver­däch­ti­gen hat­te sich auf der Lade­flä­che eines Lkws ver­steckt, was ihm aber ange­sichts des guten Spür­sinns sei­ner Ver­fol­ger auch nichts mehr nutz­te. In der Nähe des Juwe­lier­ge­schäf­tes fan­den Kri­mi­nal­be­am­te im wei­te­ren Ver­lauf auch ent­spre­chen­des Tat­werk­zeug und typi­sche Ein­bre­cher­uten­si­li­en.

Die Män­ner schwie­gen bei den Ver­neh­mun­gen zum Tat­vor­wurf.

Gegen bei­de Beschul­dig­te erging auf Antrag der Staats­an­walt­schaft Bay­reuth Haft­be­fehl wegen gemein­schaft­li­chen ver­such­ten schwe­ren Dieb­stahls. Im Wege der Rechts­hil­fe wird durch die Staats­an­walt­schaft noch ermit­telt wer­den, ob die bei­den Beschul­dig­ten den unga­ri­schen Straf­ver­fol­gern bekannt sind.

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