Der Bay­reu­ther Röh­ren­see hat einen Begeg­nungs­raum der Genera­tio­nen bekom­men

Für über 210.000 Euro ist aus dem alten Spiel­platz eine attrak­ti­ve Frei­zeit­an­la­ge für Groß und Klein gewor­den

Die genera­tio­nen­über­grei­fen­de Spiel­an­la­ge am Röh­ren­see ist fer­tig: Die Umge­stal­tung des Spiel­plat­zes zu einem Begeg­nungs­raum für Groß und Klein hat die Stadt drei Jah­re lang beschäf­tigt. Über 210.000 Euro wur­den in das Pro­jekt inve­stiert, mehr als die Hälf­te der Kosten konn­ten durch Spen­den und den Nach­lass einer groß­her­zi­gen Bay­reu­the­rin finan­ziert wer­den.

Am Mon­tag, 19. Sep­tem­ber, um 15.30 Uhr, wird Ober­bür­ger­mei­ster Dr. Micha­el Hohl die Anla­ge gemein­sam mit den Mit­glie­dern des Jugend­aus­schus­ses, Ver­tre­tern des Behin­der­ten­bei­rats, des Ver­eins für Gar­ten­bau und Lan­des­pfle­ge sowie den betei­lig­ten Fach­fir­men offi­zi­ell ein­wei­hen. Bay­reuths Bür­ge­rin­nen und Bür­ger sind hier­zu herz­lich ein­ge­la­den.

Bereits 2009 hat der Röh­ren­see-Kin­der­spiel­platz eine erste Frisch­zel­len­kur bekom­men. Ein Out­door-Fit­ness-Gar­ten mit fünf zum Teil mul­ti­funk­tio­nal nutz­ba­ren, moder­nen Fit­ness­ge­rä­ten ist ent­stan­den. Ein neu­er Eltern-Kind-Bereich mit groß­zü­gi­ger Sand­flä­che, Baum­haus und Vogel­nest­schau­kel lädt seit­her vor allem jun­ge Fami­li­en zum Ver­wei­len und eine Cyclon-Bir­ne als Schau­kel­an­ge­bot für grö­ße­re Kin­der und Jugend­li­che kom­plet­tiert die Anla­ge. Bereits für die­sen ersten Aus­bau­schritt hat die Stadt sei­ner­zeit knapp 95.000 Euro inve­stiert.

In die­sem Jahr folg­te dann der zwei­te Schritt: In Regie des Stadt­gar­ten­am­tes, das für die Ent­wurfs- und Detail­pla­nung sowie die Bau­lei­tung ver­ant­wort­lich zeich­net, wur­de ein indi­vi­du­ell gestal­te­ter Was­ser­spiel­platz mit ver­schie­de­nen Was­ser­spen­dern, einem Was­ser­rad und Stau­mög­lich­kei­ten gebaut. Ein Nie­der- und Hoch­seil­par­cour mit Klet­ter­mög­lich­kei­ten in ver­schie­de­nen Schwie­rig­keits­gra­den aus natür­lich gewach­se­nen Robi­ni­en­stäm­men wur­de errich­tet und ein natur­nah gestal­te­ter Klet­ter­fel­sen für Free­clim­bing-Akti­vi­tä­ten – eben­falls in unter­schied­li­chen Schwie­rig­keits­gra­den – lädt vor allem Jugend­li­che und jun­ge Erwach­se­ne zum Aus­pro­bie­ren ein. Kom­plet­tiert wird die Anla­ge schließ­lich durch den Bau einer öffent­li­chen Toi­let­ten­an­la­ge mit behin­der­ten­ge­rech­tem WC durch das städ­ti­sche Hoch­bau­amt.

Mög­lich wur­de die­ser zwei­te Aus­bau­schritt durch den groß­her­zi­gen, für sozia­le Zwecke der Jugend­ar­beit bestimm­ten Nach­lass der 2009 ver­stor­be­nen Bay­reu­the­rin Hil­de­gard Teu­pert in Höhe von 104.000 Euro sowie durch eine zweck­ge­bun­de­ne Spen­de des Ver­eins für Gar­ten­bau und Land­schafts­pfle­ge Bay­reuth für den Klet­ter­fel­sen in Höhe von 13.700 Euro. “Mehr als die Hälf­te der Inve­sti­ti­ons­ko­sten für die­se wun­der­schö­ne Anla­ge kön­nen ohne Bela­stung des städ­ti­schen Haus­halts dank pri­va­ten sozia­len Enga­ge­ments abge­deckt wer­den. Hier­für ein herz­li­ches Dan­ke­schön der Stadt”, so Ober­bür­ger­mei­ster Dr. Micha­el Hohl. Die neue Spiel­an­la­ge am Röh­ren­see sei damit nicht nur ein Vor­zei­ge­pro­jekt für gelun­ge­ne Begeg­nungs­räu­me der Genera­tio­nen, son­dern auch ein gutes Bei­spiel für bür­ger­schaft­li­chen Gemein­sinn.

Die neue Spiel­an­la­ge fin­det inzwi­schen nicht nur bei Kin­dern und Erho­lungs­su­chen­den aus Stadt und Umland gro­ßen Anklang, son­dern auch bei Spiel­platz­pla­nern weit über Bay­reuth hin­aus Beach­tung.

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