Forch­hei­mer Pfarr­ju­gend “Don­Reuth” war die­ses Jahr auf dem Bau

Bericht der “Lei­ter­crew”

Bunter Abend im Zeltlager

Bun­ter Abend im Zelt­la­ger

Zum 20. Mal hieß es heu­er für die Jugend der Forch­hei­mer Gemein­den Don Bos­co und Reuth, kurz „Don­Reuth“, „Auf geht’s ins Zelt­la­ger!“ Unter dem Mot­to „Don­Reuth geht auf den Bau“ war eine Woche vol­ler Bau­ar­bei­ter, Blau­män­ner und natür­lich einer Men­ge Spaß vor­pro­gram­miert. Die­ses Jahr schlu­gen wir unse­re Zel­te in Pfarr­wei­sach auf. Zu Beginn fer­tig­ten unse­re Nach­wuchs­mau­rer ihre Unter­künf­te an und rich­te­ten die­se danach „häus­lich“ ein. Nach­dem die orga­ni­sa­to­ri­schen Klei­nig­kei­ten erle­digt waren, spiel­ten wir erst mal jede Men­ge Kenn­lern­spie­le. Unse­ren ersten Abend lie­ßen wir in einer gesel­li­gen Run­de mit Sin­gen am Lager­feu­er aus­klin­gen.

Am Diens­tag­vor­mit­tag wid­me­ten sich unse­re Jung­bau­ar­bei­ter dem Dorf und mei­ster­ten wirk­lich anspruchs­vol­le Auf­ga­ben, wie zum Bei­spiel zwei Ein­hei­mi­sche fin­den, die zu Kaf­fee und Kuchen in unse­re Zelt­la­ger kom­men. Nach­mit­tags wur­den Bau­ar­bei­ter-Übungs­kur­se ange­bo­ten, z.B. Gips­mas­ken basteln, Ytong­stei­ne fei­len und Bau­stel­len­schil­der bema­len. An die­sem Abend fand eine Nacht­wan­de­rung statt, mit einer wirk­lich schau­ri­gen Gru­sel­ge­schich­te, die sich ein Lei­ter aus­ge­dacht hat­te.

Der Mitt­woch war da und mit ihm der all­seits belieb­te Aus­flug ins Frei­bad. Am Abend ver­schlech­ter­te sich das Wet­ter, sodass wir den Abend gemein­sam im gro­ßen Essens­zelt ver­brach­ten, was der Stim­mung jedoch über­haupt nichts anha­ben konn­te.

Am dar­auf fol­gen­den Vor­mit­tag star­ten wir mit einem Got­tes­dienst. Auf­ge­teilt in Klein­grup­pen gestal­te­ten ihn alle Kin­der und Hel­fer mit. Egal, ob man ein anspre­chen­des Pla­kat gemalt, ein Gebet for­mu­liert, oder mit vol­lem Kör­per­ein­satz ein „Haus aus leben­di­gen Stei­nen“ gebaut hat, die Ideen waren viel­fäl­tig!
Nach­mit­tags waren die zukünf­ti­gen Bag­ger­fah­rer zu Fuß unter­wegs und erkun­de­ten bei dem Posten­lauf die Gegend. Von Betreu­er puz­zeln, über Schub­kar­ren­ren­nen bis hin zum Öff­nen von Fla­schen mit Kron­kork­ver­schluss á la Bau­ar­bei­ter – Feu­er­zeug, Meter­maß, Gabel, Zei­tung bzw. Han­dy stan­den unter ande­rem zur Aus­wahl. Am Abend gab es dann eine Show „Wet­ten dass…“. Es wur­den Rei­fen abmon­tiert, 30 Paar sau­be­re (!!) Socken zu einem Spring­seil zusam­men­ge­kno­tet oder auch Hin­der­nis­par­cours durch­lau­fen.

Der Frei­tag gehör­te auch in die­sem Jahr wie­der voll und ganz der Pla­nung und Umset­zung des Bun­ten Abends. Unse­re Juni­or Dach­decker durf­ten selbst ent­schei­den, bei wel­cher Dach­ge­stal­tung sie mit­ar­bei­ten woll­ten. Zum High­light des Abends mau­ser­te sich das Impro-Musi­cal, wel­ches die Kin­der sich, in ihrer Grup­pe, aus­ge­dacht hat­ten und am Abend vor­tru­gen, jedoch muss­ten die betei­lig­ten Betreu­er regel­mä­ßig impro­vi­sie­ren (daher der Name). Ein wei­ter Höhe­punkt, waren unse­re Gäste, Pfar­rer Brandl kam zusam­men mit Frau Oswald und Frau Bör­ner. Sie über­rasch­ten uns mit einer gebacke­nen Riesen-“20“ und Jubi­lä­ums­but­tons für alle. Pfar­rer Brandl sprach noch ein paar Wor­te über ver­gan­ge­ne und kom­men­de Zelt­la­ger und wie wich­tig unser Lager für die Jugend in all den Jah­ren gewor­den ist. Auch Pater Brüt­ting und Pater Kuhn kamen zum Fest, und wei­te­re ehe­ma­li­ge Lei­ter, die bereits den Betreu­er-Ruhe­stand ange­tre­ten haben. Der Bun­te Abend ende­te mit einer fet­zi­gen After­show-Par­ty.

Am letz­ten Mor­gen, wur­de noch mal von jedem Bau­ar­bei­ter, egal ob jung oder etwas älter, flei­ßig mit ange­packt, so ver­lief auch der Abbau unse­res Zelt­la­gers rei­bungs­los. Nach­dem alles ver­staut war, ver­ab­schie­de­ten wir uns in alter Bau­ar­bei­ter­ma­nier – jeder wur­de umarmt und abge­klatscht.

Wir fin­den, das Zelt­la­ger 2011 auf dem Bau, war spit­ze 🙂
Und wir freu­en uns schon alle auf das Zelt­la­ger 2012 – bis dort­hin…
Eure Lei­ter­crew aus Don­Reuth

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