Per­so­nal­ver­ant­wor­tung in der Aus­bil­dung: Beim DEB in Bam­berg stel­len Azu­bis Azu­bis ein

von links: Anna Zweier, Patricia Schug, Viola Wehnert, Anina Putzi, Katrin Putzi

von links: Anna Zwei­er, Patri­cia Schug, Vio­la Weh­nert, Ani­na Putzi

Anna, Vio­la und Ani­na sind im zwei­ten Aus­bil­dungs­jahr. In der Bundes¬zentrale des Deut­schen Erwach­se­nen-Bil­dungs­wer­kes (DEB) in der Pödel­dor­fer Stra­ße absol­vie­ren die drei ihre Aus­bil­dung zur Kauf­frau für Büro­kom­mu­ni­ka­ti­on. „Die Aus­bil­dung ist sehr abwechs­lungs­reich. Die Arbeit bei einem gro­ßen Bil­dungs­trä­ger wie dem DEB ist sowie­so span­nend, denn jeden Tag müs­sen vie­le Din­ge orga­ni­siert und abge­klärt wer­den“, sagt die 18-jäh­ri­ge Vio­la Wehnert.

Wie jedes Jahr hat das DEB auch für das jetzt neu begon­ne­ne Aus­bil­dungs­jahr wie¬der Aus­zu­bil­den­de ein­ge­stellt. Aber die­ses Jahr lief das Aus­wahl­ver­fah­ren ein­mal anders. Zwar wur­de die Stel­len­aus­schrei­bung vom Per­so­nal­re­fe­rat for­mu­liert, die ein­ge­hen­den Bewer­bun­gen haben Vio­la, Anna und Ani­na direkt auf den Tisch be¬kommen. „Wer von den Bewer­be­rin­nen und Bewer­bern zu einem Vorstellungsge¬spräch ein­ge­la­den wur­de, haben wir selbst ent­schie­den.“, sagt Anna Zwei­er, 17. Das ver­lang­te von ihnen vor allem ein hohes Maß an Wis­sen dar­über, wel­che Zugangs-vor­aus­set­zun­gen und Qua­li­fi­ka­tio­nen die Kan­di­da­ten mit­brin­gen müs­sen, um die Aus­bil­dung im Bereich Büro­kom­mu­ni­ka­ti­on erfolg­reich absol­vie­ren zu können.

Die ers­ten Vor­stel­lungs­ge­sprä­che mit den von ihnen aus­ge­wähl­ten Bewer­bern führ¬ten die Aus­zu­bil­den­den noch gemein­sam mit einer Mit­ar­bei­te­rin aus dem Personal¬referat – um die Abläu­fe ken­nen zu ler­nen und Rou­ti­ne zu bekom­men. In den nach¬folgenden Gesprä­chen waren sie dann auf sich allein gestellt. „Wir woll­ten unse­ren Azu­bis die Mög­lich­keit geben, den Pro­zess der Per­so­nal­aus­wahl haut­nah ken­nen zu ler­nen und ihr Ver­ant­wor­tungs­be­wusst­sein unter Beweis zu stel­len“, erklärt Kers­tin Teu­ber, Mit­ar­bei­te­rin im Per­so­nal­re­fe­rat. In den Vor­stel­lungs­ge­sprä­chen stand neben den forma¬len Vor­aus­set­zun­gen natür­lich auch beson­ders die per­sön­li­che Eig­nung der Bewer¬ber im Vor­der­grund. „Wich­tig war uns, dass die Kan­di­da­ten kom­mu­ni­ka­tiv sind und kei­ne Hem­mun­gen haben, sich mit neu­en Auf­ga­ben und Sach­ver­hal­ten aus­ein­an­der zu set­zen“, sagt die 18-jäh­ri­ge Vio­la. Das sei für die Aus­bil­dung uner-läss­lich. Die Team-Ent­schei­dung der bis­he­ri­gen Aus­zu­bil­den­den wur­de durch das DEB-Personalrefe¬rat über­prüft und für „gut“ befunden.