Abschluss­kon­zert der Peg­nit­zer Som­mer Kon­zer­te mit Moritz Görg, Trompete

„Jauch­zet Gott in allen Lan­den“ am Sonn­tag, 7. August in Pegnitz

Moritz Görg

Moritz Görg

„Jauch­zet Gott in allen Lan­den“ – unter die­sem Mot­to – das gleich­zei­tig der Titel der Solo­kan­ta­te BWV 51 von Johann Sebas­ti­an Bach für Sopran, Trom­pe­te und Strei­cher ist, steht das Abschluss­kon­zert der Peg­nit­zer Som­mer Kon­zer­te 2011 am Sonn­tag, 7. August um 20 Uhr in der St. Bar­tho­lo­mä­us­kir­che Peg­nitz. Aus­füh­ren­de sind die jun­ge kana­di­sche Sopra­nis­tin Leah Gor­don, die ihre Aus­bil­dung in Toron­to und Lon­don erhielt und der­zeit am Staats­thea­ter Nürn­berg enga­giert ist. Und Moritz Görg, Trom­pe­te, der der­zeit an der Hoch­schu­le für Musik Ham­burg stu­diert und schon mehr­fach aus­ge­zeich­net wur­de. Beglei­tet wer­den die bei­den Solis­ten vom Strei­cher­en­sem­ble „Riso­nan­za“ unter der Lei­tung von Ulrich Görg.

Neben der Solo­kan­ta­te von Bach ste­hen ori­gi­nel­le und weit­ge­hend unbe­kann­te Wer­ke von Georg Phil­lip Tele­mann, Hen­ry Pur­cell, Georg Fried­rich Hän­del und Johann Chris­toph Peze­li­us auf dem Pro­gramm. Aus Tele­manns Feder stammt eine umfang­rei­che Samm­lung von Streich­quar­tet­ten genannt „Klin­gen­de Geo­gra­phie“. Im Kon­zert wer­den die „alten Deut­schen“ und die „Jun­gen Deut­schen“ eben­so zu hören sein wie die „Schwe­den“ und die „Mos­kau­er“. Von Hen­ry Pur­cell erklingt einer Suite aus der „Indi­an Queen“, die zu sei­nen letz­ten Wer­ken zählt. Neben zwei Ari­en aus der Samm­lung der „Neun deut­schen Ari­en“ von Georg Fried­rich Hän­del singt Leah Gor­don auch die reich aus­ge­schmück­te Ode zum Geburts­tag für Köni­gin Anne, „Eter­nal source“. Von Peze­li­us schließ­lich führt das Ensem­ble „Riso­nan­za“ Sät­ze aus sei­ner „Fünf­stim­mi­gen Musik“ auf, die 1685 erschie­nen war.

Den Abschluss des Pro­gramms bil­den Varia­tio­nen von Johann Sebas­ti­an Bach über den Cho­ral „Was Gott tut, das ist wohl­ge­tan“, von einer Sin­fo­nia mit Cho­ral bis zu ver­schie­de­ne Aus­set­zun­gen der Choralmelodie

Ein­tritts­kar­ten zum Preis von 10 € kön­nen unter Tele­fon­num­mer 09241–6086 vor­be­stellt wer­den. Dort kön­nen auch Platz­re­ser­vie­run­gen vor­ge­nom­men wer­den. Kin­der und Jugend­li­che erhal­ten eine Ermä­ßi­gung von 2 €. Die Abend­kas­se ist ab 19.30 Uhr geöffnet.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen sind im Inter­net unter www​.soli​deo​.de, der Sei­te der evan­ge­li­schen Kir­chen­mu­sik in Bay­ern, und auf der Sei­te www​.peg​nitz​-evan​ge​lisch​.de der evan­ge­li­schen Kir­chen­ge­mein­de Peg­nitz erhält­lich. Seit kur­zem haben die Peg­nit­zer Som­mer Kon­zer­te auch eine eige­ne Home­page unter www​.peg​nit​zer​-som​mer​kon​zer​te​.de

Infor­ma­tio­nen zur gesam­ten Rei­he, aber auch den ein­zel­nen Ver­an­stal­tun­gen sind erhält­lich bei „Peg­nit­zer Som­mer Kon­zer­te“, Rosen­gas­se 41, 91257 Peg­nitz, Tele­fon 09241/2965, bei den Frem­den­ver­kehrs­äm­tern der Regi­on und in den Kir­chen der Veranstaltungsorte.

Kon­zert­pro­gramm

  • Georg Phil­lip Tele­mann aus der „Klin­gen­den Geographie
    – Deutschland
  • Johann Sebas­ti­an Bach „Jauch­zet Gott in allen Landen
    Solo­kan­ta­te BWV 51
  • Georg Phil­lip Tele­mann aus der „Klin­gen­den Geographie
    – Die Hinkenden
    – Die Läufer
  • Hen­ry Pur­cell Suite aus „The Indi­an Queen“
  • Georg Fried­rich Hän­del aus „Neun deut­sche Arien“
    HWV 209
    HWV 208
  • Georg Phil­lip Tele­mann aus der „Klin­gen­den Geographie
    – Schweden
    – Russland
  • Johann Chris­toph Peze­li­us Intra­da und Ballett
  • Georg Fried­rich Hän­del „Eter­nal Source“
  • Johann Chris­toph Peze­li­us Intrada
  • Johann Sebas­ti­an Bach “Was Gott tut, das ist wohlgetan”

Sonn­tag, 7. August, 20 Uhr Ein­tritt: 10 €
St. Bar­tho­lo­mä­us­kir­che, Pegnitz
„Jauch­zet Gott in allen Landen
Leah Gor­don, Sopran
Moritz Görg, Trompete
Ensem­ble „Riso­nan­za“
Lei­tung: Ulrich Görg
Jörg Fuhr, Orgel

Solis­ten

Leah Gor­don, Sopran

Die kana­di­sche Sopra­nis­tin stu­dier­te an der Uni­ver­si­tät Toron­to und erhielt ihren Master’s Degree of Music an der Guild­hall School of Music and Dra­ma in Lon­don, Eng­land. Zahl­rei­che Meis­ter­kur­se bei Mari­lyn Hor­ne, Emma Kirk­by, Elly Ame­ling und Gra­ham John­son ergänz­ten ihre Aus­bil­dung. Sie gab ihr Debüt 2005/2006 am Musik­thea­ter im Revier, Gel­sen­kir­chen, als La Folie in Rame­aus „Pla­tée“. Wei­te­re Rol­len waren u. a. Ade­le („Die Fle­der­maus“), Muset­ta („La Bohè­me“), Zer­li­na („Don Gio­van­ni“), Drus­il­la („L’incoronazione di Pop­pea“), Inès („L’africaine“), La Com­tesse („Le comte Ory“), Wan­da („Die Groß­her­zo­gin von Gerol­stein“) und Fras­qui­ta in „Car­men“ unter der Regie von Immo Kara­man. Mit dem Abschluss ihrer letz­ten Spiel­zeit am Musik­thea­ter im Revier wur­de sie 2008 mit dem Gel­sen­kir­che­ner Thea­ter­preis geehrt. Wei­ter­hin war sie als Gast am Natio­nal­thea­ter Wei­mar, am Aal­to-Thea­ter Essen und am Wup­per­ta­ler Thea­ter enga­giert. Seit der Spiel­zeit 2008/2009 ist Leah Gor­don Ensem­ble­mit­glied des Staats­thea­ter Nürn­berg und war bis­her u. a. als Janice Day­ton in „Silk Sto­ckings“, Muset­ta in „La Bohè­me“, Juli­et­te in „Die tote Stadt“, Blon­de in „Die Ent­füh­rung aus dem Serail“, jun­ger Hirt in „Tann­häu­ser“, als Anaï in „Moses und Pha­rao“ sowie in der Titel­par­tie von „Emi­lia di Liver­pool“ zu erle­ben. Dane­ben prä­sen­tier­te sie 2009 im Rah­men der Rei­he Ope­ra Late Night am Staats­thea­ter Nürn­berg zusam­men mit dem Diri­gen­ten Wolf­ram Mär­tig ein Klas­sic Remix-Kon­zert mit für Jazz­trio arran­gier­ten klas­si­schen Werken.

Moritz Görg, Trompete

Moritz Görg begann mit 14 Jah­ren sein Musik­stu­di­um mit Haupt­fach Trom­pe­te bei Prof. Uwe Klein­dienst an der Musik­hoch­schu­le Nürnberg/​Augsburg, das er mit 19 Jah­ren mit der Note „sehr gut“ abschloss. Kon­zert­auf­trit­te führ­ten ihn mit dem Ensem­ble „Winds­ba­cher Blech­blä­ser“ nach Ita­li­en, Frank­reich und Aus­tra­li­en. Als Solist spiel­te Moritz Görg unter ande­rem mit den Nürn­ber­ger Sym­pho­ni­kern und dem Sin­fo­nie­or­ches­ter Wup­per­tal. 2005 war er Gewin­ner des Wett­be­werbs „Musik­preis der Nürn­ber­ger Nachrichten“.

Seit 2001 besucht er inter­na­tio­na­le Meis­ter­kur­se bei Rein­hold Fried­rich, Han­nes Läu­bin, Mat­thi­as Höfs, Mar­kus Stock­hausen, James Thomp­son, Jens Lin­de­mann und Ste­phen Burns.

Moritz Görg ergänz­te von 2006 bis Juli 2009 sei­ne Stu­di­en bei dem Trom­pe­ten­so­lis­ten Hakan Har­den­ber­ger. Seit 2009 stu­diert er bei Mat­thi­as Höfs an der Hoch­schu­le für Musik in Hamburg.