Sta­si­un­ter­la­gen­be­hör­de kommt zur Bür­ger­be­ra­tung nach Bayreuth

Die Außen­stel­le Gera des Bun­des­be­auf­trag­ten für die Sta­si-Unter­la­gen bie­tet am Diens­tag, 19. Juli, von 9 bis 17 Uhr, einen Bera­tungs­tag rund um die per­sön­li­che Akten­ein­sicht in die Sta­si-Unter­la­gen an. Mit­ar­bei­ter der Behör­de erklä­ren im Neu­en Rat­haus, Luit­pold­platz 13, 2. Ober­ge­schoss, Zim­mer 219, die gesetz­lich gere­gel­ten Zugangs­rech­te und Mög­lich­kei­ten der Ein­sicht­nah­me. Anträ­ge auf Akten­ein­sicht kön­nen direkt gestellt wer­den. Die Vor­la­ge des Per­so­nal­aus­wei­ses oder Rei­se­pas­ses erspart dem Antrag­stel­ler den Gang zum Ein­woh­ner­mel­de­amt. Da noch lau­fend Unter­la­gen erschlos­sen wer­den, kann ein Wie­der­ho­lungs­an­trag nach eini­gen Jah­ren zu neu­en Ergeb­nis­sen führen.

Betrof­fe­ne haben außer­dem die Gele­gen­heit, sich über Ange­le­gen­hei­ten der Reha­bi­li­tie­rung zu infor­mie­ren. Auch zum The­ma Nut­zung von Sta­si­un­ter­la­gen für For­schungs­zwe­cke wird es eine kom­pe­ten­te Bera­tung geben. Am 19. Juli ist dar­über hin­aus die Aus­stel­lung „Sta­si Ohn(e)Macht“ des Bun­des­be­auf­trag­ten für Unter­la­gen des Staats­si­cher­heits­diens­tes der ehe­ma­li­gen DDR (BStU) im Foy­er des Rat­hau­ses zu sehen. Hier­bei han­delt es sich umeine Doku­men­ta­ti­on zum The­ma Auf­lö­sung der DDR-Geheimpolizei.