Ober­frän­ki­sche Poli­zei­be­am­te nach Afgha­ni­stan verabschiedet

Symbolbild Polizei

Im Rah­men des deut­schen Poli­zei­kon­tin­gents im Land am Hin­du­kusch wer­den ab August auch Hans-Jür­gen Vogl von der Kri­mi­nal­po­li­zei Bam­berg und Ger­hard Gas­ser von der Ein­satz­zen­tra­le Ober­fran­ken das baye­ri­sche Fähn­lein hoch­hal­ten. Ers­te­rer wird dabei zunächst an der Poli­zei­aka­de­mie in Kabul als Bera­ter tätig sein. Sein Kol­le­ge Ger­hard Gas­ser leis­tet in dem gera­de neu auf­ge­stell­ten Betreu­ungs­team der deut­schen Ein­satz­kräf­te sei­nen Dienst.

Ges­tern fand anläss­lich der bevor­ste­hen­den Aus­rei­se der bei­den Beam­ten beim Poli­zei­prä­si­di­um Ober­fran­ken in Bay­reuth deren Ver­ab­schie­dung statt. Dazu stell­te als Ver­tre­ter des baye­ri­schen Innen­mi­nis­te­ri­ums der Lei­ten­de Minis­te­ri­al­rat Georg Ring­mayr kurz die aktu­el­le Lage im Ein­satz­ge­biet und die Wich­tig­keit des Auf­baus einer funk­tio­nie­ren­den Poli­zei in Afgha­ni­stan dar. Georg Ring­mayr wünsch­te auch im Namen des Innen­mi­nis­ters den bei­den ober­frän­ki­schen Poli­zis­ten alles Gute und vor allem eine unver­sehr­te Rückkehr.

Die­sen Wün­schen schloss sich der ober­frän­ki­sche Poli­zei­prä­si­dent Rein­hard Kun­kel an. Dar­über hin­aus bedank­te er sich bei Hans-Jür­gen-Vogl und Ger­hard Gas­ser für ihre Bereit­schaft, die­se ver­ant­wor­tungs­vol­le und nicht unge­fähr­li­che Auf­ga­be zu übernehmen.