Jubi­lä­um für die Bam­ber­ger Ausbildungsmesse

Die größ­te Infor­ma­ti­ons­platt­form der Regi­on zum The­ma betrieb­li­che Bil­dung fin­det am 9. Juli 2011 zum 10. Mal statt.

Bamberger Ausbildungsmesse

Bam­ber­ger Ausbildungsmesse

Jugend­li­che aus der Regi­on Bam­berg, die sich rund um das The­ma Aus­bil­dung infor­mie­ren wol­len, kön­nen sich bereits jetzt den 9. Juli 2011 im Kalen­der dick anstrei­chen, denn an die­sem Tag fin­det die Bam­ber­ger Aus­bil­dungs­mes­se statt, und das nun schon zum 10. Mal.

In den ver­gan­ge­nen zehn Jah­ren hat sich die Bam­ber­ger Aus­bil­dungs­mes­se zur größ­ten Infor­ma­ti­ons­platt­form rund um das The­ma „betrieb­li­che Aus­bil­dung“ in der Regi­on eta­bliert. Stei­gen­de Besu­cher- und Aus­stel­ler­zah­len sind deut­li­che Zei­chen für den Erfolg der Mes­se. Zahl­rei­che Unter­neh­men, Insti­tu­tio­nen, Schu­len und Behör­den infor­mie­ren an ihren Stän­den und durch Fach­vor­trä­ge zu unter­schied­lichs­ten Berufs­bil­dern. Die Mes­se bie­tet Betrie­ben den idea­len Rah­men, um sich als attrak­ti­ver Aus­bil­dungs­be­trieb zu prä­sen­tie­ren. Inter­es­sier­te Jugend­li­che und deren Eltern wie­der­um kön­nen an die­sem Tag Infor­ma­tio­nen aus ers­ter Hand erhalten.

10 Jah­re Aus­bil­dungs­mes­se – Ein Erfolg auf der gan­zen Linie

Der Grund­stein für die Aus­bil­dungs­mes­se wur­de am 15. Febru­ar 2001 mit der Grün­dung des Arbeits­krei­ses Schu­le­Wirt­schaft gelegt. Ziel des regio­na­len Arbeits­krei­ses war und ist es unter ande­rem, das gegen­sei­ti­ge Ver­ständ­nis zwi­schen Schu­le und Wirt­schaft zu för­dern und die Zusam­men­ar­beit durch prak­ti­sche Akti­vi­tä­ten zu intensivieren.

Vor die­sem Hin­ter­grund orga­ni­sier­te der Arbeits­kreis in enger Zusam­men­ar­beit mit der Indus­trie- und Han­dels­kam­mer Ober­fran­ken im Jahr 2002 unter dem Namen „Berufs­mes­se“ die 1. Bam­ber­ger Aus­bil­dungs­mes­se, die gleich ein vol­ler Erfolg wur­de. Über 100 Fir­men und Insti­tu­tio­nen aus Hand­werk, Dienst­leis­tung, Han­del und Indus­trie prä­sen­tier­ten sich am 7. März 2002 in den Räu­men der Graf-Stauf­fen­berg-Schu­le und in der Berufs­schu­le I. Und auch die Nach­fra­ge bei den Jugend­li­chen war enorm: mehr als 3.000 Schü­ler aus Stadt und Land­kreis Bam­berg nutz­ten die Mög­lich­keit, sich über die viel­fäl­ti­gen betrieb­li­chen Aus­bil­dungs­mög­lich­kei­ten zu informieren.

In den fol­gen­den Jah­ren ent­wi­ckel­te sich die Bam­ber­ger Aus­bil­dungs­mes­se zur größ­ten Infor­ma­ti­ons­platt­form und Kon­takt­bör­se, die Jahr für Jahr auf’s Neue von zahl­rei­chen Jugend­li­chen und Arbeit­ge­bern glei­cher­ma­ßen genutzt wird. Nach dem gro­ßen Erfolg der ers­ten bei­den Mes­sen ent­schie­den sich die Orga­ni­sa­to­ren, den Ver­an­stal­tungs­ort zu wech­seln. So zog man zunächst ins dama­li­ge „Forum“ und dann, ein Jahr spä­ter, in die Kon­zert- und Kon­gress­hal­le. Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Star­ke: „Mit die­sem Umzug war auch eine neue Orga­ni­sa­ti­ons­struk­tur ver­bun­den: Stadt und Land­kreis Bam­berg haben sich mit der Stadt­hal­len GmbH zusam­men­ge­schlos­sen, um so lang­fris­tig die pro­fes­sio­nel­le Durch­füh­rung sicherzustellen.“

Seit dem Umzug in die Kon­zert- und Kon­gress­hal­le haben die Orga­ni­sa­to­ren zudem mit der Agen­tur Kopf­werk einen krea­ti­ven Part­ner zur Sei­te. „Neben dem Ver­an­stal­tungs­ort gab es eine wei­te­re Neue­rung im Kon­zept“, ergänzt Land­rat Dr. Gün­ther Denz­ler. „Erst­mal fand die Aus­bil­dungs­mes­se 2004 an einem Sams­tag statt, um so auch den inter­es­sier­ten Eltern Gele­gen­heit zum Besuch zu geben. Gemein­sam sind wir seit­dem dar­um bemüht, unse­ren Jugend­li­chen eine Per­spek­ti­ve geben zu kön­nen und die Wirt­schafts­kraft der Regi­on mit kom­pe­ten­ten Nach­wuchs­kräf­ten zu sichern.“

Wich­ti­ger Bau­stein zum Start ins Berufsleben

Ein kla­res Argu­ment für einen Besuch der Bam­ber­ger Aus­bil­dungs­mes­se ist seit jeher die gro­ße Band­brei­te an unter­schied­li­chen Berufs­spar­ten, die hier vor­ge­stellt wer­den. Unter den Aus­stel­lern befin­den sich neben gro­ßen Indus­trie­un­ter­neh­men aus der Regi­on auch Betrie­be aus dem Hand­werk und dem Dienst­leis­tungs­be­reich, sowie ver­schie­de­ne Bil­dungs­ein­rich­tun­gen. Die Aus­stel­ler infor­mie­ren über unter­schied­lichs­te Aus­bil­dungs­be­ru­fe, um so den Jugend­li­chen deren Inhal­te näher zu brin­gen. Teil­wei­se sind auch Aus­zu­bil­den­de mit vor Ort, die über ihre prak­ti­schen Erfah­run­gen berich­ten. In Vor­trä­gen bekom­men die jun­gen Leu­te Tipps zum rich­ti­gen Bewer­ben und Infor­ma­tio­nen zum Aus­bil­dungs­markt in der Region.

Das seit­dem wach­sen­de Inter­es­se sei­tens der Aus­stel­ler und die ste­tig stei­gen­den Besu­cher­zah­len bele­gen, dass die Aus­bil­dungs­mes­se zu einer fes­ten Ein­rich­tung in der Regi­on gewor­den ist. Jugend­li­che haben hier die gro­ße Chan­ce, ihre Vor­stel­lun­gen von der Arbeits­welt zu über­prü­fen und aus ers­ter Hand zu erfah­ren, was von ihnen erwar­tet wird oder was man ihnen bie­ten kann.

Aus­bil­dungs­mes­se und der demo­gra­phi­sche Wandel

Der Über­gang von der Schu­le in die Berufs­welt ist für Schul­ab­gän­ger eine der gro­ßen Wei­chen­stel­lun­gen im Leben. War es bei den ers­ten Aus­bil­dungs­mes­sen noch so, dass vor dem Hin­ter­grund der dama­li­gen schlech­ten Kon­junk­tur vie­le Jugend­li­che ohne Lehr­stel­le blie­ben – in Ober­fran­ken kamen auf eine freie Stel­le vier Bewer­ber – haben sich seit 2010 die Vor­zei­chen verändert.

Der Grund: Deutsch­land wird immer älter. Bereits seit den 1970er Jah­ren ster­ben mehr Men­schen als Kin­der gebo­ren wer­den. Die Fol­ge: Laut dem Sta­tis­ti­schen Bun­des­amt ist im Jahr 2060 jeder Sieb­te 80 Jah­re oder älter. „Von den Kon­se­quen­zen des demo­gra­phi­schen Wan­dels wird auch der regio­na­le Arbeits­markt nicht ver­schont blei­ben“, sind sich Land­rat Dr. Gün­ther Denz­ler und Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Star­ke einig.

Die rasche Zunah­me des Anteils älte­rer Men­schen und ste­tig rück­läu­fi­ge Gebur­ten­zah­len füh­ren näm­lich dazu, dass sich Unter­neh­mer künf­tig mit einem Man­gel an Fach­kräf­ten kon­fron­tiert sehen. Umso wich­ti­ger ist es, die­sem Trend bereits heu­te ent­ge­gen­zu­steu­ern, etwa durch ein Umden­ken in der Personalpolitik.

Aus­blick in die Zukunft

Die Bam­ber­ger Aus­bil­dungs­mes­se hat also künf­tig nicht mehr allein die Auf­ga­be, Schü­le­rin­nen und Schü­lern den Weg zum pas­sen­den Aus­bil­dungs­be­ruf zu ebnen. Viel­mehr wird sie mehr und mehr zu einer Platt­form für Unter­neh­men und Insti­tu­tio­nen, sich als attrak­ti­ver Arbeit­ge­ber zu prä­sen­tie­ren und zu einer Mög­lich­keit, die Kon­takt­auf­nah­men mit den Jugend­li­chen zu erleichtern.

Die Aus­bil­dungs­mes­se ist eine Ver­an­stal­tung des Arbeits­krei­ses Schu­le­Wirt­schaft Bam­berg. Die Orga­ni­sa­ti­on liegt in den bewähr­ten Hän­den der Bam­berg Con­gress + Event GmbH und der Wirt­schafts­för­de­run­gen von Stadt und Land­kreis Bam­berg. Finan­zi­el­le Unter­stüt­zung leis­ten die HWK für Ober­fran­ken und die IHK für Ober­fran­ken Bay­reuth. Schirm­her­ren sind Land­rat Dr. Gün­ther Denz­ler und Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Starke.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen erhal­ten Sie unter www​.aus​bil​dungs​mes​se​-bam​berg​.de.

10. Bam­ber­ger Ausbildungsmesse
9. Juli 2011, 10:00 bis 16:00 Uhr
Kon­zert- und Kon­gress­hal­le Bamberg
Der Ein­tritt ist frei.