Schach in Ober­fran­ken: Inter­na­tio­na­ler Mei­ster Jacek Sto­pa gewinnt 5. Wun­sie­del-Open

IM Stopa gewinnt Wunsiedel 2011

IM Sto­pa gewinnt Wun­sie­del 2011

Vom 02.–05. Juni 2011 fand in der Fich­tel­ge­birgs­hal­le zu Wun­sie­del die 5. Auf­la­ge des Inter­na­tio­na­len Wun­sie­del-Schach­fe­sti­val statt. 167 Teil­neh­mer aus 13 Län­dern, dar­un­ter Spie­ler aus dem gesam­ten Bun­des­ge­biet waren ins idyl­li­sche Fich­tel­ge­bir­ge gekom­men um sich am Schach­brett im Nor­mal­schach mit klas­si­scher Bedenk­zeit (5 Stun­den) zu mes­sen. Der Ver­an­stal­ter – die Stadt Wun­sie­del, Fami­lie Zier und Klaus Stef­fan aus Peg­nitz schaff­ten beste Vor­aus­set­zun­gen um die­ses in Deutsch­land ein­zig­ar­ti­ge Event zu ermög­li­chen. Der Preis­fond betrug 5000 Euro wobei hier die Spar­kas­se Hoch­fran­ken, die Stadt­wer­ke Wun­sie­del und der 1. Bür­ger­mei­ster der Stadt Wun­sie­del H. Beck die Preis­gel­der für die Plät­ze 1 bis 3 spon­ser­ten. Dar­über hin­aus spen­dier­te das Tur­nier­ho­tel Bär für den Sie­ger ein Schnup­per­wo­chen­en­de für 2 Per­so­nen in Ihrer Hotel­ket­te.

Das Schieds­rich­ter­team (Sabi­ne und Vere­na Zier + Klaus Stef­fan) muss­te in den 4 Tagen übri­gens kei­ner­lei Stra­fen aus­spre­chen. Dies spricht für die sehr gute Tur­nier­at­mo­sphä­re, die in den aus­zu­spie­len­den Run­den exi­stier­te. Gespielt wur­den 7 Run­den Schwei­zer System. Das Teil­neh­mer­feld wur­de in ein Mei­ster­tur­nier und ein Ama­teur­tur­nier gesplit­tet. Fast 100 Spie­ler im Mei­ster­tur­nier waren von der gro­ßen Lei­stungs­dich­te ihrer Kon­kur­ren­ten beein­druckt. Aber auch im Ama­teur­tur­nier konn­te der Ver­an­stal­ter viel Qua­li­tät fest­stel­len. Vor allem star­ke Jugend­spie­ler pick­ten sich die­ses Tur­nier her­aus um Ihre Gren­zen zu testen und boten tei­le­wei­se „gro­ßes Kino“ am Brett. So man­cher ver­meint­li­che Favo­rit muss­te dies aner­ken­nen. Am Ende setz­ten sich aber die Spie­ler durch, die in den Ran­king­li­sten der FIDE (World Chess Fede­ra­ti­on) vorn stan­den.

Sie­ger des Wun­sie­del-Open 2011 wur­de der Pole IM Jacek Sopa vor dem US-Boy IM Marc Esser­man und GM Micha­el Pru­si­k­in aus Deutsch­land. Auf Rang 4 kam GM Vita­ly Kunin gefolgt von IM Ilja Schnei­der, der nach schlech­tem Start sich noch auf Platz 5 kata­pul­tier­te. Die Extra­wer­tun­gen wur­den wie folgt ver­ge­ben: Beste Dame im Mei­ster­tur­nier wur­de Fide­mei­ste­rin Doreen Troy­ke aus Erfurt. Der Eng­län­der Alan Hay­ward wur­de erfolg­reich­ster Seni­or. Der Beste Jugend­li­che heißt Ste­fan Beu­ke­ma aus den Nie­der­lan­de. Die Rating­prei­se gewin­nen Nicho­las Molo­ney aus Eng­land (2200 ohne DWZ), der Tsche­che Marek Pokru­pa (2150), Mario Rösch aus Frei­burg (2000).

Das Ama­teur­tur­nier gewann Kat­ja Har­tung vom SV Mer­se­burg vor Andre­as Schin­de­le vom SK Rhein­stet­ten. Auf Rang 3 kam vom SK Wei­den Alex­an­der Nöck­ler ein, der Ste­phan Schön­beck und Man­fred Korth auf die wei­te­ren Plät­ze ver­wies. Beste Dame des Ama­teur­tur­niers wur­de Isa­bel­la Gro­sch­witz vom SF Fich­tel­ge­bir­ge. Mari­us Fran­ke von der Schach­ju­gend Her­born wur­de Punkt­be­ster Jugend­li­cher. Den Seni­or­preis gewann Frank Spitz­ner von der SG Wald­kir­chen. Die Rating­prei­se hol­ten Tim Bur­si­an (1500 DWZ), Hans Spel­le­ken (1700), Wer­ner Kel­ler (1900).

Alle End­ta­bel­len, zig Fotos und alle Par­tien der Bret­ter 1–3 fin­den Sie auf der Web­sei­te www​.wun​sie​del​-schach​fe​sti​val​.de

zu den End­ta­bel­len:
Mei­ster­tur­nier: http://​chess​-results​.com/​t​n​r​5​1​0​8​3​.​a​s​p​x​?​l​a​n=0
Ama­teur­tur­nier: http://​chess​-results​.com/​T​n​r​5​1​0​8​4​.​a​s​p​x​?​l​a​n=0

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