7. UNESCO Welt­erbe­tag in Bam­berg

Jüdi­sches Leben und Quar­tier an der Stadt­mau­er ste­hen im Mit­tel­punkt

Unter dem bun­des­wei­ten Mot­to „Fas­zi­na­ti­on Welt­erbe“ ver­an­stal­tet das Zen­trum Welt­erbe Bam­berg am 5. Juni 2011 den 7. UNESCO-Welt­erbe­tag. Zen­tra­ler Ver­an­stal­tungs­ort ist der Innen­hof von Schloss Gey­ers­wörth, in dem neben einem viel­fäl­ti­gen Fami­li­en­pro­gramm auch zahl­rei­che Füh­run­gen und Aktio­nen rund um das The­ma Welt­erbe ange­bo­ten wer­den. So soll das Welt­erbe für alle Bür­ger erleb­bar und den inter­es­sier­ten Besu­chern auf viel­fäl­ti­ge Wei­se nahe­ge­bracht wer­den. Beginn des Welt­erbe­tags ist um 11.00 Uhr.

Im Rah­men des Welt­erbe­tags bie­tet sich auch die sel­te­ne Gele­gen­heit an Füh­run­gen in das „Quar­tier an der Stadt­mau­er“ teil­zu­neh­men und die damit ver­bun­de­ne jüdi­sche Stadt­ge­schich­te ken­nen­zu­ler­nen. Stadt­ar­chäo­lo­ge Stef­fan Pfaf­fen­ber­ger wird durch die Aus­gra­bun­gen füh­ren. Das The­ma des Jüdi­schen Lebens in Bam­berg wäh­rend des spä­ten Mit­tel­al­ters wird von Prof. Dr. Susan­ne Tala­bar­don, Pro­fes­sur für Juda­istik an der Uni­ver­si­tät Bam­berg, in einem Vor­trag beleuch­tet und geht auch man­chem Geheim­nis genau­er auf den Grund. Hier­bei wird auch alt­ein­ge­ses­se­nen Bam­ber­gern ein neu­er und fas­zi­nie­ren­der Ein­blick in ihr Welt­erbe ermög­licht.

Auch die bei­den Bau­denk­mä­ler Keß­ler­stra­ße 38 und Pro­me­na­de­stra­ße 7, wel­che wich­ti­ge archi­tek­to­ni­sche Zeug­nis­se des Histo­ris­mus dar­stel­len, wer­den für die inter­es­sier­ten Besu­cher im Rah­men einer Füh­rung geöff­net.

Das Stadt­ar­chiv wird eben­falls eigens zu die­sem Tag sei­ne Tore öff­nen und die Aus­stel­lung „Der Wil­helms­platz – zwi­schen Platz­ge­stal­tung und Ver­kehrs­ver­tei­ler“ prä­sen­tie­ren. Eine Son­der­füh­rung von Dr. Robert Zink, Lei­ter des Stadt­ar­chivs, durch die Aus­stel­lung, gibt noch ein­mal nähe­re Infor­ma­tio­nen.

In Schloss Gey­ers­wörth ist auch wie­der für Kin­der und Jugend­li­che eini­ges gebo­ten. Sowohl bei den Geo­ga­mes von der Uni­ver­si­tät Bam­berg als auch bei dem Pro­jekt „Beam me up!“ des Stadt­pla­nungs­am­tes kann das Welt­erbe spie­lend ent­deckt wer­den. Eine Klas­se des Eichen­dorff-Gym­na­si­ums prä­sen­tiert einen Welt­erbe-Rap, wel­chen sie mit dem „Bam­bäg­ga“ Jonas Ochs in einem Work­shop erar­bei­tet hat.

Nähe­res zum Pro­gramm und all­ge­mei­ne Infor­ma­tio­nen fin­den Sie auf der Inter­net­sei­te des Zen­trum Welt­erbe Bam­berg unter www​.welt​erbe​.bam​berg​.de

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