Nach der gelun­ge­nen Pre­miè­re: BIGS­AS-Festi­val fin­det auch 2012 statt

BIGSAS-Festival

BIGS­AS-Festi­val

Vom 24. bis 26. Mai fand erst­ma­lig das Bay­reu­ther „BIGS­AS Festi­val Afri­ka­ni­scher und Afri­ka­nisch-Dia­spo­ri­scher Lite­ra­tu­ren“ statt. Die Ver­an­stal­ter haben jetzt Res­u­mée gezo­gen: Das Festi­val zähl­te knapp 1000 Besucher.

Festi­val­lei­te­rin und –initia­to­rin Frau Pro­fes­sor Dr. Sus­an Arndt von der Uni­ver­si­tät Bay­reuth zeig­te sich mit den Inhal­ten und dem Ver­lauf die­ses ersten BIGS­AS-Festi­vals Afri­ka­ni­scher und Afri­ka­nisch-Dia­spo­ri­scher Lite­ra­tu­ren zufrie­den: „Eine Uni­ver­si­tät spricht vie­le Spra­chen – auch die der Lite­ra­tur und Musik; und sie spricht so vie­le Spra­chen, um ihr Wis­sen mit mög­lichst vie­len Men­schen aus­zu­tau­schen. Des­we­gen haben wir zu einem Lite­ra­tur­fe­sti­val afri­ka­ni­scher und afri­ka­nisch-dia­spo­ri­scher Lite­ra­tu­ren gela­den, das Wör­ter auch in Musik zu klei­den weiß. Künst­le­rIn­nen, Musi­ke­rIn­nen und Wis­sen­schaft­le­rIn­nen aus Afri­ka, Euro­pa und den Ame­ri­kas haben den nahe­zu 1000 Besu­che­rin­nen und Besu­chern Geschich­ten über jene Geschich­ten erzählt, die Afri­ka und Euro­pa verbinden.“

Kolo­nia­lis­mus ver­stan­den als Erbe, das uns Men­schen in Euro­pa, Deutsch­land und Bay­reuth wie auch auf dem afri­ka­ni­schen Kon­ti­nent und in sei­nen Dia­spo­ras prägt, stand auf der Büh­ne – auch im Abschluss­kon­zert der Band 1884. Hier wie auch in den Lesun­gen, Per­for­man­ces, Vor­trä­gen und Podi­ums­dis­kus­sio­nen haben sich die Visio­nen des BIGS­AS Festi­vals ent­fal­tet: Euro­pa schaut auf sei­ne beweg­te Geschich­te und lebt den gro­ßen Traum sei­ner Gren­zen­lo­sig­keit auch trans­kul­tu­rell und multireligiös.

Gleich­zei­tig wur­de der Blick auch bereits auf das näch­ste Jahr gerich­tet. AutorIn­nen, Wis­sen­schaft­le­rIn­nen und Künst­le­rIn­nen aus den Ame­ri­kas und der Kari­bik sol­len noch stär­ker als in die­sem Jahr neben Teil­neh­me­rIn­nen aus Afri­ka und Euro­pa ver­tre­ten sein.

Sus­an Arndt wei­ter: „Hier wer­den wir mit unse­rem näch­sten Festi­val anknüp­fen. Schon jetzt haben sich erste renom­mier­te Künst­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­le­rin­nen aus Afri­ka und sei­nen Dia­spo­ras bei uns gemel­det, die mit uns im kom­men­den Jahr in Bay­reuth über Erin­ner-ung als erleb­te Zukunft spre­chen wol­len. Im Mai 2012 wird die Gra­du­ier­ten­schu­le BIGS­AS wie­der ihre Pfor­ten öff­nen, um mit allen Bay­reu­the­rin­nen und Bay­reu­thern ein Fest zu bege­hen, dass zum Nach­den­ken und Träu­men, Reden und Tan­zen sowie Ler­nen und Ver­ler­nen ein­lädt. Wis­sen, das aus Musik und Lite­ra­tur kommt, ist Lebenswissen.“

Mehr Infor­ma­ti­on im Inter­net unter www​.bigs​as​.uni​-bay​reuth​.de/​l​i​t​e​r​a​t​u​r​f​e​s​t​i​val

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