Blick über den Zaun: Klas­sik am See 2011 steht im Zei­chen der Ver­füh­rung

Star­gast Dejan Lazic – ECHO Klas­sik-Preis­trä­ger 2009 – spielt Rach­ma­ni­nows 2. Kla­vier­kon­zert

Das Pro­gramm des dies­jäh­ri­gen Kon­zert­abends „Klas­sik am See“, der am 27. Juli 2011 (Aus­weich­ter­min: 28. Juli 2011) am Dech­sen­dor­fer Wei­her bei Erlan­gen statt­fin­det, wur­de letz­te Woche in den Räu­men der Scha­eff­ler Grup­pe, einem der Haupt­spon­so­ren der Ver­an­stal­tung, vor­ge­stellt. Neben Jan-Peter Din­ger, Vor­stand von Klas­sik­kul­tur e.V. und Ronald Scheu­er, künst­le­ri­scher Vor­stand des Ver­eins, waren Mar­cus Brans, Kon­zern­spre­cher der Scha­eff­ler Grup­pe, Schirm­herr der Ver­an­stal­tung Dr. Ger­man Hacker, 1. Bür­ger­mei­ster von Her­zo­gen­au­rach, sowie der kroa­ti­sche Pia­nist und ECHO Klas­sik- Preis­trä­ger Dejan Lazic, der in die­sem Som­mer bei „Klas­sik am See“ gastie­ren wird, mit der Pres­se im Gespräch.

Unter den anwe­sen­den Gästen befan­den sich außer­dem die Ver­tre­ter der wei­te­ren Haupt­spon­so­ren Wer­ner Rometsch (Spar­kas­se Erlan­gen) und Tho­mas Ber­ger (Der Beck). Auch in die­sem Jahr wur­de die Bedeu­tung der bereits zum neun­ten Mal statt­fin­den­den Ver­an­stal­tung für die Regi­on Fran­ken her­aus­ge­stellt, die auch dank der kon­ti­nu­ier­li­chen Unter­stüt­zung der Spon­so­ren und För­de­rer zu einem über­re­gio­nal eta­blier­ten Kul­tur­high­light gewach­sen ist und damit einen wich­ti­gen Bei­trag zum Kul­tur­le­ben der Regi­on lei­stet.

Das musi­ka­li­sche Pro­gramm des dies­jäh­ri­gen Som­mer­nachts-Open­air „Klas­sik am See“ steht ganz im Zei­chen der Ver­füh­rung. Unter der Lei­tung von Till Fabi­an Weser insze­nie­ren die Nürn­ber­ger Phil­har­mo­ni­ker Wer­ke unter­schied­lich­ster Musik­for­men, die alle die Figur des Don Juan und damit den Urty­pus des Ver­füh­rers schlecht­hin beleuch­ten.

Eröff­net wird der Abend mit dem Mephi­sto-Wal­zer Nr. 1 „Tanz in der Dorf­schän­ke“ von Franz Liszt in der Orche­ster­fas­sung. Mephi­sto spielt hier zu einem orgia­sti­schen und dia­bo­li­schen Tanz auf, das The­ma Ver­füh­rung gera­de­zu auf die Spit­ze trei­bend. Mit aus­ge­wähl­te Ari­en aus Mozarts Oper „Don Gio­van­ni“, gesun­gen von Mirel­la Buno­ai­ca, Kath­rin Sil­ja Kurz und Ricar­do Velás­quez wird im Anschluss die Figur des „Don Gio­van­ni“ in den Mit­tel­punkt gestellt, der in Mozarts „Ope­ra buf­fa“ vor allem die tra­gi­schen Aspek­te des Ver­füh­rers dar­stellt. In der zwei­ten Kon­zert­hälf­te wird das The­ma „Ver­füh­rung“ mit der furio­sen sym­pho­ni­schen Dich­tung „Don Juan“ von Richard Strauss wie­der auf­ge­nom­men.

Als Höhe­punkt und Abschluss des Kon­zer­tes erklingt schließ­lich das Kla­vier­kon­zert Nr. 2 von Ser­gej Rach­ma­ni­now mit dem kroa­ti­schen Pia­ni­sten Dejan Lazic, der für die Ein­spie­lung eben die­ses Kon­zer­tes im Jahr 2009 den ECHO Klas­sik-Preis gewon­nen hat. Die dem Werk eige­ne Sinn­lich­keit und ver­füh­re­ri­sche Ton­ge­bung machen es zu einem idea­len Fina­le zum The­ma „Kunst der Ver­füh­rung“.

Um den ein­zig­ar­ti­gen Klang des Kon­zer­tes in dem Open­air-Sze­na­rio gewähr­lei­sten zu kön­nen, kommt auch in die­sem Jahr eine aus­ge­feil­te tech­ni­sche Anla­ge zum Ein­satz. Die 2009 ein­ge­lei­te­te Koope­ra­ti­on mit der renom­mier­ten Fir­ma Senn­hei­ser, einer der welt­weit füh­ren­den Anbie­ter von elek­tro­aku­sti­schen Pro­duk­ten, wird wei­ter­ge­führt.

Beglei­tet wird das Kon­zert in außer­ge­wöhn­li­cher Natur­ku­lis­se auch in die­sem Jahr von der Aus­stel­lung „Kunst am See“. Mit­glie­der des Kunst­ver­eins „Net­work 88“ aus Baden-Baden stel­len Wer­ke der Skulp­tur und Male­rei aus. Und auch kuli­na­risch wer­den wie­der viel­fäl­ti­ge Spe­zia­li­tä­ten, erle­se­ne Wei­ne vom Wein­gut Schmitt aus Bergt­heim, Bier­spe­zia­li­tä­ten der Tucher Bräu, Cham­pa­gner und Sekt ange­bo­ten. Zu guter Letzt been­det das belieb­te far­ben­präch­ti­ge Feu­er­werk über dem See den beson­de­ren Kon­zert­abend. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen und Ser­vice­lei­stun­gen unter: www​.klas​sik​-am​-see​.com

Pro­gramm­ein­füh­rung

Don Juan | Don Gio­van­ni oder die Kunst der Ver­füh­rung

Unter dem Mot­to „Kunst der Ver­füh­rung“ steht das musi­ka­li­sche Pro­gramm des dies­jäh­ri­gen Som­mer­nachts-Open­air „Klas­sik am See“. Mit einer furio­sen Abfol­ge unter­schied­lich­ster Musik­for­men (Orche­ster­werk, Oper, Sym­pho­ni­sche Dich­tung und Kla­vier­kon­zert) wird die Figur des Don Juan (span.), bzw. Don Gio­van­ni (ital.) als Urty­pus des Frau­en­ver­füh­rers beleuch­tet. Bei­de Kon­zert­tei­le bil­den Paa­re, die sich auf unter­schied­li­che Wei­se der Per­son des Don Juans nähern. Den Wer­ken zur Sei­te gestellt wird eine Kom­po­si­ti­on, deren inne­res (Rach­ma­ni­now) bzw. äuße­res (Liszt) Prin­zip die Ver­füh­rung zum The­ma hat.

In der ersten Kon­zert­hälf­te ste­hen aus­ge­wähl­te Ari­en aus Mozarts Oper Don Gio­van­ni im Zen­trum wie z.B. Là ci darem la mano (Reich mir die Hand mein Leben) oder Fin ch’han dal vino (Cham­pa­gne­rarie), gesun­gen von Teil­neh­mern des Soli­sten­en­sem­ble des euro­päi­schen Orche­ster- & Opern­work­shops Som­mer Oper Bam­berg der Jah­re 2007 und 2009.

„Don Gio­van­ni“ vor­an­ge­stellt, erklingt zur Eröff­nung ein ori­gi­nä­res Kla­vier­werk von Franz Liszt, der Mephi­sto-Wal­zer Nr. 1 „Der Tanz in der Dorf­schen­ke“, dem Niko­laus Len­aus „Faust“ zugrun­de liegt, instru­men­tiert für Orche­ster von Franz Liszt. Das The­ma „Ver­füh­rung“ erscheint hier mora­li­sie­rend und gera­de­zu apo­theot­hisch – eine idea­le Ouver­tü­re zu Mozarts Don Gio­van­ni, denn, obgleich Don Gio­van­ni als Ope­ra buf­fa gilt, ist der mora­li­sie­ren­de und tra­gi­sche Aspekt der Figur Don Gio­van­ni in Mozarts Oper ein her­aus­ra­gen­des Ele­ment.

Die zwei­te Kon­zert­hälf­te eröff­net mit der furio­sen sym­pho­ni­schen Dich­tung Don Juan von Richard Strauss nach einer Vor­la­ge des­sel­ben Niko­laus Lenau, der auch Liszt ein­gangs inspi­rier­te. Die Kom­po­si­ti­on des noch jun­gen Strauss leg­te den Grund­stein für sei­nen spä­te­ren Ruhm. Orche­stra­le Vita­li­tät und jugend­li­cher Über­mut cha­rak­te­ri­sie­ren das Werk – ein „Show­ca­se“ für jedes Orche­ster – mit dem bekann­ten tra­gi­schen Aus­gang.

Dem zur Sei­te gestellt und als unge­wöhn­li­cher Höhe­punkt des Kon­zer­tes erklingt das Kla­vier­kon­zert Nr. 2 von Ser­gej Rach­ma­ni­now mit dem kroa­ti­sche Pia­ni­sten und ECHO Klas­sik-Preis­trä­ger Dejan Lazic. Die dem berühm­ten Werk imma­nen­te Sinn­lich­keit und ver­füh­re­ri­sche Ton­ge­bung machen es zu einem der popu­lär­sten Kon­zer­te glei­cher­ma­ßen für Inter­pre­ten wie für das Publi­kum. Es sub­su­miert an die­sem Abend die „Kunst des Ver­füh­rens“ auf eine ent­mo­ra­li­sier­te Ebe­ne.

Der ver­füh­re­ri­sche Aspekt zeigt sich unter ande­rem durch sei­ne Ver­wen­dung als Film­mu­sik zu dem Klas­si­ker „Das ver­flix­te 7. Jahr“ mit Mary­lin Mon­roe oder „Men­schen im Hotel“ mit Gre­ta Gar­bo.

Wer­be­schrei­bun­gen

Franz Liszt: Mephi­sto-Wal­zer Nr. 1 „Der Tanz in der Dorf­schän­ke“

Ins­ge­samt vier Mephi­sto-Wal­zer schrieb Franz Liszt, von denen der erste beson­de­re Berühmt­heit erlang­te. Vor allem in der ursprüng­li­chen Fas­sung für Kla­vier ist er auf­grund sei­ner Lei­den­schaft, Sinn­lich­keit und Dra­ma­tik ein belieb­tes Kon­zert­stück. Liszt schrieb es in den Jah­ren 1856 bis 1861 und fer­tig­te spä­ter die Orche­ster­ver­si­on an. Er wid­me­te es sei­nem Lieb­lings­schü­ler Carl Tau­sig.

Der Tanz in der Dorf­schen­ke hält sich pro­gram­ma­tisch an die Legen­den um Faust, wie sie der Dich­ter Niko­laus Lenau beschrie­ben hat. Faust und Mephi­sto kom­men in eine Dorf­schän­ke, wo gera­de eine Bau­ern­hoch­zeit statt­fin­det. Die­se Sze­ne­rie ist aus Don Gio­van­ni bestens bekannt. In der eksta­ti­schen Atmo­sphä­re des Festes ver­führt Faust eine Frau. Der The­ma­tik fol­gend, ist die Musik durch­zo­gen von einer dia­bo­li­schen und eksta­ti­schen Atmo­sphä­re, die sich zum Ende hin in einem mit­rei­ßen­den Höhe­punkt ent­lädt.

Wolf­gang Ama­de­us Mozart: Don Gio­van­ni

Il dis­so­lu­to puni­to ossia il Don Gio­van­ni (Der bestraf­te Wüst­ling oder Don Gio­van­ni)

Der jun­ge und ver­ruch­te Edel­mann Don Gio­van­ni steht im Mit­tel­punkt der Hand­lung die­ses dram­ma gio­co­so, das Mozart 1787 im Auf­trag des Pra­ger Impre­sa­ri­os Pas­qua­le Bon­di­no kom­po­nier­te. Loren­zo da Pon­te schrieb das dazu­ge­hö­ri­ge Libret­to. Gleich zu Beginn der Oper steht der Mord am Kom­tur, dem Vater von Don­na Anna, die von Don Gio­van­ni bedrängt wird. Unzäh­li­ge Ver­ge­hen des Lüst­lings Don Gio­van­ni fol­gen, für die er letzt­lich mit der Höl­len­fahrt bestraft wird.

Musi­ka­lisch folgt der Grund­duk­tus der Hand­lung, durch­zo­gen von einer ero­ti­schen Trieb­haf­tig­keit und dunk­len Lei­den­schaft – immer­zu krei­send um zutiefst emp­fun­de­nes Leid, Schmerz und Tod. Die Kunst mensch­li­ches Emp­fin­den in sei­ner gan­zen psy­cho­lo­gi­schen Kom­pli­ziert­heit und die see­li­schen Schwin­gun­gen so nuan­ciert dar­zu­stel­len, haben dem Don Gio­van­ni vie­le Bewun­de­rer gebracht und unter­strei­chen den Aus­nah­me­cha­rak­ter der Oper.

Richard Strauss: Don Juan

Ton­dich­tung nach Niko­laus Lenau für gro­ßes Orche­ster op. 20 Als Genie­streich wur­de die vom damals 23 jäh­ri­gen Strauss kom­po­nier­te Ton­dich­tung Don Juan selbst von Kri­ti­kern des jun­gen Künst­lers bewun­dert. Fas­zi­nie­rend ist der Sturm-und- Drang-Gestus, die Aus­strah­lung über­rum­peln­der Sinn­lich­keit und die orche­stra­le Aus­drucks­kraft.

Zugrun­de liegt das dra­ma­tisch-epi­sche Don Juan-Gedicht von Niko­laus Lenau. Auch wenn sich das Par­ti­tur­vor­wort ledig­lich auf drei klei­ne­re Text­pas­sa­gen beschränkt, eröff­net die Musik die Fül­le aller Emo­tio­nen, die sich in den Don Juan-Figu­ren wider­spie­geln. Zwei impul­si­ve Zen­tral­the­men cha­rak­te­ri­sie­ren Don Juan, das eine vor­wärts­stür­mend, das ande­re schwel­ge­risch. Dem gegen­über­ge­stellt wer­den weib­li­che The­men (Zer­li­na, Elvi­ra, Don­na Anna). Durch­drun­gen von Sehn­süch­ten, Wider­sprü­chen, Maß­lo­sig­keit und Lei­den­schaf­ten bau­en sich enor­me Span­nun­gen auf, die auf dem Höhe­punkt jäh abbre­chen, dann absin­ken und ver­stum­men.

Ser­gej Rach­ma­ni­now: Kon­zert für Kla­vier und Orche­ster Nr. 2 c‑Moll op. 18

Rach­ma­ni­now selbst spiel­te den Solo­part sei­nes 2. Kla­vier­kon­zer­tes bei der Urauf­füh­rung 1901 in Mos­kau. Mit mäch­tig anschwel­len­den Akkor­den wird sein bekann­te­stes Werk gleich­sam „ein­ge­läu­tet“. Der ein­zig­ar­ti­ge dunk­le, see­len­schwe­re Ton­fall in Ver­bin­dung mit der über­le­ge­nen Struk­tur des Wer­kes ist ein ästhe­ti­sches Phä­no­men.

Rach­ma­ni­now hat­te vor der Kom­po­si­ti­on des Kon­zer­tes eine schwe­re Schaf­fens­kri­se. Sei­ne 1. Sym­pho­nie war beim Publi­kum durch­ge­fal­len. Der jun­ge, für sei­ne Schwer­mü­tig­keit bekann­te Musi­ker, ver­fiel in Selbst­zwei­fel und Depres­sio­nen. Er ließ sich dar­auf­hin von dem Neu­ro­lo­gen Niko­laj Dahl behan­deln, dem er sein Werk spä­ter aus Dank­bar­keit wid­me­te. Die ganz eige­ne Ton­spra­che des 2. Kla­vier­kon­zer­tes mit der tief­emp­fun­de­nen Sinn­lich­keit und emo­tio­na­len Schwe­re machen es zu einem Werk mit Aus­nah­me­cha­rak­ter, das bis heu­te zu den meist­ge­spiel­ten Kon­zer­ten der Spät­ro­man­tik zählt.

Till Fabi­an Weser diri­giert Mit­glie­der der Nürn­ber­ger Sym­pho­ni­ker

Till Fabi­an Weser wur­de 1965 in Bloo­m­ing­ton, India­na, USA gebo­ren. Stu­di­en- und Diri­gier­kur­se absol­vier­te er u. a. bei Carl St. Clair, Sir Roger Nor­ring­ton und Prof. Wolf­gang Schä­fer sowie beim Donald Thu­lean Con­duc­ting Work­shop in San Fran­cis­co. Zudem wirk­te als Assi­stent von Zoltán Pes­kó und Ingo Metz­ma­cher.

Er kann in sei­ner Kar­rie­re auf vie­le erfolg­rei­che Kon­zer­te im natio­na­len und inter­na­tio­na­len Rah­men, wie z. B. bei den Inter­na­tio­na­len Musik­fest­wo­chen Luzern, beim Rhein­gau Musik Festi­val oder in der Ton­hal­le Düs­sel­dorf zurück­blicken. Im März 2002 folg­te er einer Ein­la­dung der Jena­er Phil­har­mo­nie und sprang kurz­fri­stig für den Diri­gen­ten John Axel­rod ein. Seit die­ser Zeit war er zu Gast bei Orche­stern wie den Düs­sel­dor­fer Sym­pho­ni­kern, Nürn­ber­ger Sym­pho­ni­kern, Hofer Sym­pho­ni­ker oder der Deut­sche Kam­mer­aka­de­mie Neuss.

Er lei­tet Spe­zial­ensem­bles wie die Big Band der Bam­ber­ger Sym­pho­ni­ker, das Tran­sit Orche­stra, das ensem­ble bach, blech & blues und arbei­te­te bereits mit Spit­zen­in­ter­pre­ten ver­schie­den­ster Stil­rich­tun­gen wie Sabi­ne Mey­er, Albrecht May­er, Ken­ny Whee­ler und Mar­kus Stock­hau­sen.

Seit 1994 ist er Mit­glied der Bam­ber­ger Sym­pho­ni­ker. Er über­nahm 2005 die künst­le­ri­sche Lei­tung der Som­mer Oper Bam­berg und ist seit 2008 kün- stle­ri­scher Lei­ter von Klas­sik am See. 2010 trat Till Fabi­an Weser schwer­punkt­mä­ßig mit Wer­ken rus­si­scher Kom­po­ni­sten in Erschei­nung. So diri­gier­te er auf Ein­la­dung der Hofer Sym­pho­ni­ker ein rus­si­sches Pro­gramm mit Wer­ken von Mus­sorgs­ky und Pro­ko­fi­ew sowie der 6. Sin­fo­nie von Tschai­kow­ski. Mit­glie­der der Nürn­ber­ger Phil­har­mo­ni­ker

Die Nürn­ber­ger Phil­har­mo­ni­ker gehö­ren seit 1981 zur Spit­zen­grup­pe „A“ der deut­schen Kul­tur­or­che­ster. Sie gestal­ten neben ihrer Tätig­keit als Orche­ster des Staats­thea­ters Nürn­berg eine eige­ne Sym­pho­nie­kon­zert­rei­he: die „Phil­har­mo­ni­schen Kon­zer­te“ in der Nürn­ber­ger Mei­ster­sin­ger­hal­le.

Die Geschich­te der Nürn­ber­ger Phil­har­mo­ni­ker reicht zurück bis zu der alten, seit 1377 nach­weis­ba­ren Reichs­städ­ti­schen Rats­mu­sik Nürn­bergs. Nach der Eröff­nung des Opern­hau­ses am Ring (1905) leg­te man 1922 das Stadt­thea­ter­or­che­ster mit dem um 1880 von Hans Win­der­stein gegrün­de­ten, pri­vat getra­ge­nen „Phil­har­mo­ni­schen Orche­ster“ zusam­men. Damit ent­stan­den die Nürn­ber­ger Phil­har­mo­ni­ker in ihrer heu­ti­gen Form. Schon 1946/47 begann eine neue Ära unter der Lei­tung des Inten­dan­ten Karl Pschi­go­de und des GMD Alfons Dres­sel. In der Direk­ti­ons­zeit von Hans Gier­ster (1965–1988) fan­den viel­be­ach­te­te Auf­füh­run­gen moder­ner Opern wie Moses und Aaron (Arnold Schön­berg), Träu­me (Isang Yung) oder Intol­ler­an­za 70 (Lui­gi Nono) statt. 1988–1992 präg­te Chri­sti­an Thie­le­mann als GMD das Pro­gramm vor allem mit Wer­ken der deut­schen Roman­tik. Ihm folg­te Eber­hard Klo­ke, der beson­de­re Schwer­punk­te auf die Zwei­te Wie­ner Schu­le und die zeit­ge­nös­si­sche Musik leg­te. unter sei­nem Nach­fol­ger Phil­ip- pe Augu­in, GMD von 1998 bis 2005, spiel­te das Orche­ster erst­mals nach fast 50 Jah­ren wie­der den kom­plet­ten Ring des Nibe­lun­gen von Richard Wag­ner; damit gab das Staats­thea­ter Nürn­berg im Herbst 2005 auch ein welt­weit beach­te­tes Gast­spiel in Peking. Seit 2006 ist Chri­stof Prick Chef­di­ri­gent der Nürn­ber­ger Phil­har­mo­ni­ker.

ECHO Klas­sik-Preis­trä­ger 2009 Dejan Lazic (Kla­vier)

“Ein bril­lan­ter Pia­nist und begab­ter Musi­ker vol­ler Ideen, die er über­zeu­gend umzu­set­zen weiß.” Gra­mo­pho­ne Maga­zi­ne

Dejan Lazics erfri­schen­de Inter­pre­ta­tio­nen des Kla­vier­re­per­toires haben ihn zu einem sehr gefrag­ten und außer­ge­wöhn­li­chen Künst­ler sei­ner Genera­ti­on wer­den las­sen. Er ist mit inter­na­tio­na­len Orche­stern wie dem Buda­pest Festi­val Orche­stra, dem Rot­ter­dam Phil­har­mo­nic, dem Phil­har­mo­nia Orche­stra, dem City of Bir­ming­ham Sym­pho­ny, den Bam­ber­ger Sym­pho­ni­kern, dem Swe­dish Radio, Danish Natio­nal, Hel­sin­ki Phil­har­mo­nic und dem NHK Sym­pho­ny Orche­stra auf­ge­tre­ten und hat mit Diri­gen­ten wie Iván Fischer, Vla­di­mir Ash­ken­azy, Gio­van­ni Anto­ni­ni, Kirill Petren­ko, Robert Spa­no und John Stor­gårds zusam­men­ge­ar­bei­tet.

Zu sei­nen letz­ten Kon­zert­rei­sen gehö­ren sein Orche­ster­de­büt im Lin­coln Cen­ter New York mit dem Buda­pest Festi­val Orche­stra und Iván Fischer sowie eine Tour durch Spa­ni­en mit den Bam­ber­ger Sym­pho­ni­kern unter der Lei­tung von Jona­than Nott. Er tritt regel­mä­ßig mit dem Basel Kam­mer­or­che­ster im Wie­ner Kon­zert­haus, im Münch­ner Her­ku­les­saal, in der Köl­ner Phil­har­mo­nie und im Brus­sels Palais des Beaux Arts auf. Jüngst berei­ste er Austra­li­en mit dem Austra­li­an Cham­ber Orche­stra, diri­giert von Richard Tognet­ti, und gab Kon­zer­te im Syd­ney Ope­ra Hou­se. 2010/11 wird er außer­dem mit dem Buda­pest Festi­val Orche­stra und Iván Fischer durch Euro­pa, Süd­ame­ri­ka und Asi­en tou­ren.

Lazic hat eine gro­ße Anhän­ger­schaft im Fer­nen Osten seit einer Tour mit dem NHK Sym­pho­ny Orche­stra, Auf­trit­ten mit dem Yomi­uri Nip­pon Sym­pho­ny Orche­stra (ein­schließ­lich Kon­zer­te in Tokios Sunt­o­ny Hall & im Metro­po­li­tan Art Space), mit dem Sap­po­ro Sym­pho­ny, dem Seo­ul Phil­har­mo­nic, dem Hong­kong Phil­har­mo­nic sowie einer Serie von Rezi­ta­len in ganz Japan und in der For­bid­den City Con­cert Hall in Bei­jing. Im Som­mer 2008 spiel­te er wäh­rend der Olym­pia­de vor 7000 Zuhö­rern Beet­ho­vens Kla­vier­kon­zert Nr. 3 in der Bei­jing Gre­at Hall of Peop­le in einem im Fern­se­hen aus­ge­strahl­ten Gala­kon­zert.

Neben sei­ner Solo­kar­rie­re ist Lazic ein pas­sio­nier­ter Kam­mer­mu­si­ker. Seit der Sai­son 2008/09 ist er „Artist in Resi­dence“ beim Nether­lands Cham­ber Orche­stra. Mit Rezi­ta­len debü­tier­te er im Con­cert­ge­bouw Amster­dam, in der Queen Eliza­beth Hall Lon­don, im Münch­ner Prinz­re­gen­ten­thea­ter, im Ken­ne­dy Cen­ter Washing­ton sowie in Mon­tré­al, Tokio, Bei­jing und Istan­bul.

Er nimmt exklu­siv für Chan­nel Clas­sics auf und hat bis­her zahl­rei­che von Kri­ti­kern umju­bel­te Auf­nah­men her­aus­ge­bracht, dar­un­ter eine CD mit Wer­ken von Scarlatti/​Bartók, Schumann/​Brahms und C.P.E. Bach/​Britten; alle ein Teil sei­ner Serie „Lia­sons“. Sei­ne Live-Auf­nah­me von Rach­ma­ni­nows 2. Kla­vier­kon­zert mit dem Lon­don Phil­har­mo­nic Orche­stra unter der Lei­tung von Kirill Petren­ko wur­de mit dem Echo Klas­sik Preis 2009 aus­ge­zeich­net. Als letz­tes ver­öf­fent­lich­te er eine Live-Auf­nah­me von Beet­ho­vens Kla­vier­kon­zert Nr. 4 mit dem Austra­li­an Cham­ber Orche­stra und Richard Tognet­ti.

Dejan Lazic arbei­tet außer­dem aktiv als Kom­po­nist. Sei­ne Wer­ke umfas­sen sowohl ver­schie­de­ne Kom­po­si­tio­nen für Kla­vier, Kam­mer­mu­sik und Orche­ster als auch Kaden­zen für Kla­vier­kon­zer­te von Mozart, Haydn und Beet­ho­ven. Sein neue­stes Arran­ge­ment von Brahms’ Vio­lin­kon­zert für Kla­vier und Orche­ster hat­te sei­ne Welt­pre­mie­re mit dem Atlan­ta Sym­pho­ny Orche­stra und Robert Spa­no in der Sai­son 2009/2010, zahl­rei­che wei­te­re Auf­füh­run­gen sind geplant. Eine Live-Auf­nah­me des Kon­zer­tes erschien im Janu­ar 2010 und erhielt groß­ar­ti­ge Kri­ti­ken.

Lazic wur­de in Zagreb, Kroa­ti­en, in eine Musi­ker-Fami­lie gebo­ren und wuchs in Salz­burg auf, wo er am Mozar­te­um stu­dier­te. Heu­te lebt er in Amster­dam.

Die Gesangs­so­li­sten

Mirel­la Buno­ai­ca, Sopran (Don­na Anna)

Die in Rumä­ni­en gebo­re­ne Sopra­ni­stin Mirel­la Buno­ai­ca stu­dier­te Opern­ge­sang an der Musik­hoch­schu­le in Buka­rest, wo sie 2008 ihr Stu­di­um abschloss. Seit 2009 setzt sie ihr Gesangs­stu­di­um an der Uni­ver­si­tät Mozar­te­um Salz­burg bei Horia­na Bra­niste­anu fort und ist Ensem­ble­mit­glied der Opern­klas­se J. Wall­nig / H. Keck­eis.

Ihr Opern­de­büt gab sie in der Rol­le der Des­pi­na in Mozarts „Cosi fan tut­te“ am Cuvil­liés Thea­ter in Mün­chen. Sie sang im jun­gen Ensem­ble der Baye­ri­schen Staats­oper Mün­chen und trat bei Kon­zer­ten in Rumä­ni­en, Ita­li­en, Öster­reich und Deutsch­land auf. Mirel­la Buno­ai­ca gewann zahl­rei­che Prei­se bei inter­na­tio­na­len Wett­be­wer­ben, u.a. 2007 den gro­ßen Preis beim Natio­nal Per­for­mance Con­test Mar­ti­an Negrea und den ersten Preis beim „Inter­na­tio­nal Con­test of Vocal Per­for­mance Sabin Dra­goi“. Sie besuch­te Mei­ster­kur­se u.a. bei Edda Moser, Maria­na Nico­les­co und Mar­gret Honig.

Ihr Opern­re­per­toire umfasst Par­tien wie die Vio­let­ta Vale­ry in Ver­dis “La Tra­via­ta”, die Kon­stan­ze in Mozarts „Die Ent­füh­rung aus dem Serail“ und die Eli­set­ta in Cima­ro­sas „Il matri­mo­nio segre­to“. Die Par­tie der Mimi in Puc­ci­nis „La Bohè­me“ sang Mirel­la Buno­ai­ca mit gro­ßem Erfolg bei der Som­mer Oper Bam­berg 2009.

Kat­rin Sil­ja Kurz, Sopran (Zer­li­na)

Kat­rin Sil­ja Kurz wur­de 1984 in Ham­burg gebo­ren. Im Alter von 14 Jah­ren begann Sie mit Ihrer Gesangs­aus­bil­dung. Ab 2003 stu­dier­te sie an der Hoch­schu­le für Musik und Thea­ter Mün­chen Bei Prof. Josef Leibl und Prof. Hel­mut Deutsch. Im Dezem­ber 2008 schloss sie ihr Stu­di­um mit dem Diplom ab.

Kat­rin Sil­ja Kurz ist Preis­trä­ge­rin des För­der­prei­ses 2005 der DaPon­te-Stif­tung sowie des Inter­na­tio­na­len Gesangs­wett­be­werbs „C. A. Seg­hiz­zi“ in Gori­zia, Ita­li­en. 2006 erhielt Sie ein Sti­pen­di­um der „Albert und Pau­la Salo­mon Stif­tung Amster­dam“.

Kat­rin Sil­ja Kurz geht einer regen inter­na­tio­na­len Kon­zert­tä­tig­keit nach und wid­met sich inten­siv dem Lied­ge­sang. Ihr Opern­de­but gab Sie 2006 in Mün­chen. Seit­dem debü­tier­te Sie in zahl­rei­chen tra­gen­den Sopran-Rol­len. Kat­rin Sil­ja Kurz war 2007 als Ned­da (Der Bajaz­zo) Mit­glied der Som­mer Oper Bam­berg.

2009 sang Kat­rin Sil­ja Kurz u. a. in Ham­burg Ros­si­nis „Petit Mes­se solenel­le“ und bei „Klas­sik am See“ das Sopran-Solo in Beet­ho­vens Sym­pho­nie Nr. 9, beglei­tet von den Nürn­ber­ger Sym­pho­ni­kern.

Zuvor debü­tier­te sie mit Beet­ho­vens „Trau­er­kan­ta­te auf den Tod Kai­ser Josephs II.“ bei den War­schau­er Phil­har­mo­ni­ker unter Anto­ni Wit und bei den St. Peters­bur­ger Phil­har­mo­ni­kern mit „Una poe­ni­ten­ti­um“ aus Mah­lers Sym­pho­nie Nr. 8 unter Lei­tung von N. Ale­xeev.

Ricar­do Velás­quez, Bari­ton (Don Gio­van­ni)

Der in Pana­ma gebo­re­ne Bari­ton Ricar­do Velás­quez begann früh mit der Aus­bil­dung sei­ner Stim­me und gilt heu­te als der bedeu­tend­ste Sän­ger, den Pana­ma im Bereich des lyri­schen Fachs prä­sen­tie­ren kann.

Im Okto­ber 2004 nahm Velás­quez sein Stu­di­um am „Con­ser­va­to­rio del Liceu“ in Bar­ce­lo­na auf, wo er momen­tan sei­ne Aus­bil­dung bei Prof. Edu­ard Gime­nez und Maria Soler fort­setzt. Er nahm an Mei­ster­kur­sen her­aus­ra­gen­der Per­sön­lich­kei­ten teil, u.a. bei Mont­s­er­rat Cabal­lé, Miguel Orte­ga, Mark Hastings und Edda Moser.

2005 wur­de Ricar­do Velás­quez aus­ge­wählt, an einer Auf­nah­me mit dem Sym­pho­nic Orche­stra of Bar­ce­lo­na teil­zu­neh­men. In den fol­gen­den Jah­ren gab er zahl­rei­che Lie­der­aben­de und wirk­te bei inter­na­tio­na­len Opern­pro­duk­tio­nen mit. 2009 war Ricar­do Velás­quez als Schau­nard (La Bohè­me) Mit­glied der Som­mer Oper Bam­berg. Heu­te ist Ricar­do Velás­quez ver­ant­wort­lich für die Pro­jek­te „Ope­ra Joven“ (Jun­ge Oper) und „Ope­ra Fest“, die in Pana­mas Haupt­stadt statt­fin­den.

Ricar­do Velás­quez ist Preis­trä­ger natio­na­ler und inter­na­tio­na­ler Wett­be­wer­be und erhielt ver­schie­de­ne Aus­zeich­nun­gen und Sti­pen­di­en. Im Sep­tem­ber 2008 wur­de Velás­quez der Titel “Berühm­ter Bür­ger von Pana­ma City” ver­lie­hen. 2009 wur­de er durch Pana­mas Prä­si­den­ten Ricar­do Mar­ti­nel­li zum „Bot­schaf­ter der Kul­tur Pana­mas“ ernannt.

Ver­an­stal­ter

Klas­sik­kul­tur e.V. Der Ver­ein „Klas­sik­kul­tur“ wur­de 2006 mit dem Ziel gegrün­det, die bereits damals eta­blier­te Ver­an­stal­tung „Klas­sik am See“ finan­zi­ell lang­fri­stig zu sichern und das musi­ka­li­sche Niveau von Jahr zu Jahr zu stei­gern. Neben der Rol­le des offi­zi­el­len Ver­an­stal­ters und Trä­gers von „Klas­sik am See“, möch­te der Ver­ein auch Pro­jek­te ande­rer Kul­tur­spar­ten in der Regi­on för­dern und umset­zen.

Seit der Pre­miè­re von „Klas­sik am See“ im Jahr 2003 ist es die Visi­on, das Kon­zert-High­light Jahr für Jahr als ein Kul­tur­er­eig­nis auf hohem Niveau zu eta­blie­ren. Vor­aus­set­zung hier­für ist ein zukunfts­ori­en­tier­tes Kon­zept, wel­ches in hohem Maße von Spon­so­ren und För­de­rern finan­ziert wird, ohne die das Pro­jekt „Klas­sik am See“ nicht mög­lich wäre. So ist dem Ver­ein Klas­sik­kul­tur e. V. ein För­der­ver­ein ange­glie­dert. Hier kön­nen sich Per­so­nen und Unter­neh­men lang­fri­stig enga­gie­ren. Die Bei­trä­ge der För­der­mit­glie­der flie­ßen zu hun­dert Pro­zent in das jähr­li­che Künst­ler­bud­get.

Ser­vice-Infor­ma­tio­nen

Wet­ter­hot­line, Ver­kehrs­re­ge­lung, Shut­tle-Ser­vice, Kar­ten

Klas­sik-Wet­ter-Hot­line: Bei vor­her­seh­bar star­kem Regen oder Sturm kann das Kon­zert vom 27. Juli auf den Fol­ge­tag, den 28. Juli (Ersatz­ter­min), ver­scho­ben wer­den. Am Tag des Kon­zerts infor­mie­ren wir Sie bei unsi­che­rer Wet­ter­la­ge ab ca. 13 Uhr hier auf der Inter­net­sei­te von “Klas­sik am See”, über die Klas­sik-Wet­ter-Hot­line Tel.: 01805–326428 (12 Cent/​Ansage) und über Face­book, ob das Kon­zert statt­fin­det oder auf den Ersatz­ter­min ver­scho­ben wird. Bei einer Ver­schie­bung des Kon­zer­tes behal­ten die Ein­tritts­kar­ten für den Ersatz­ter­min ihre Gül­tig­keit.

Der Klas­sik­kul­tur e.V. ist bemüht, das Pro­gramm auch bei zwei­fel­haf­ter Wit­te­rung im Frei­en durch­zu­füh­ren und weißt dar­auf hin, dass auch bei Regen das Kon­zert statt­fin­det. Wir emp­feh­len unse­ren Gästen daher im Zwei­fels­fall, regen­fe­ster Klei­dung den Vor­zug zu geben, auf Regen­schir­me aber zu ver­zich­ten, da die­se die Sicht beein­träch­ti­gen. Ver­kehrs­re­ge­lung / Anfahrt mit dem Auto: Zur Gewin­nung von Park­plät­zen wird im Rah­men der Ver­an­stal­tung „Klas­sik am See“ am Dech­sen­dor­fer Wei­her in Dechsendorf/​Erlan­gen die Ver­bin­dungs­stra­ße zwi­schen Möh­ren­dorf und Dech­sen­dorf in Rich­tung Möh­ren­dorf zu einer Ein­bahn­stra­ße umfunk­tio­niert.

Das Befah­ren der Stra­ße aus Möh­ren­dorf ist somit zu fol­gen­den Zei­ten nicht mög­lich:

  • 27.07. 14:00 Uhr bis 28.07. 02:00 Uhr
  • 28.07. 14:00 Uhr bis 29.07 02:00 Uhr (nur im Fal­le einer Kon­zert­ver­schie­bung)

Der Ver­an­stal­ter bit­tet die Besu­cher daher recht­zei­tig über Erlan­gen (A73, Aus­fahrt Erlan­gen Nord) nach Dech­sen­dorf anzu­rei­sen.

Par­ken ist direkt vor Ort mög­lich. U. a. direkt am Orts­aus­gang am Dech­sen­dor­fer Wei­her (Ecke Cam­ping­stra­ße), auf dem Wald­park­platz an der Natur­bad­stra­ße in Rich­tung Möh­ren­dorf, ein­sei­tig (in Fahrt­rich­tung rechts) auf der gesam­ten Stra­ße in Rich­tung Möh­ren­dorf und auf den Längs­park­plät­zen direkt an der Natur­bad­stra­ße in Rich­tung Möh­ren­dorf.

Anfahrt mit dem ESTW-Bus-Shut­tle: Für die Besu­cher von „Klas­sik am See“ wird der kosten­lo­se Bus-Shut­tle der Erlan­ger Stadt­wer­ke AG ab dem Groß­park­platz Erlan­gen, Bus­bahn­hof (Steig 5) emp­foh­len (ca. 15 Minu­ten Fahr­dau­er bis zum See). Die Bus­se ver­keh­ren vor dem Kon­zert zwi­schen 17.00 und 19.30 Uhr alle 15 bis 20 Minu­ten, sowie nach dem Kon­zert ab 23.00 Uhr. Der Groß­park­platz liegt direkt an der A73, Aus­fahrt Zen­trum.

VGN: Sie errei­chen das Ver­an­stal­tungs­ge­län­de bequem über das Ver­bund­netz der VGN. Die Hal­te­stel­le liegt direkt am Dech­sen­dor­fer Wei­her. Näh­re Infor­ma­tio­nen fin­den Sie auf den Sei­ten der VGN unter www​.vgn​.de

Kar­ten

Prei­se: 29,50 EUR bis 52,50 EUR,

Ermä­ßi­gun­gen für Schü­ler und Stu­den­ten: 10 EUR Nach­lass pro Kar­te.

Infor­ma­tio­nen: www​.klas​sik​-am​-see​.com

Kar­ten­hot­line: 09131/90 85 783

Kar­ten­ver­kauf Online:

www​.klas​sik​-am​-see​.com, mit der Opti­on für das PRINT@home- Ver­fah­ren (Por­to­ge­büh­ren ent­fal­len)

Kar­ten­vor­ver­kauf:

  • Erlan­gen Ticket: Fuchs­wie­se im E‑Werk, Tel. 09131 / 80 05 55 und
  • Rat­haus­platz im Neu­en Markt, Tel. 09131/ 800555
  • Nürn­berg Ticket: im U1 (Wöhrl), Tel. 01805 – 98 63 37
  • Thea­ter­kas­se Kar­stadt: König­stra­ße 14, Tel. 0911 / 213 20 50
  • Geschäfts­stel­len der Medi­en­grup­pe Frän­ki­scher Tag: u.a. Bam­berg, Forch­heim, Her­zo­gen­au­rach, Höchstadt, Kro­nach, Lich­ten­fels

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