EHEC-Erkran­kung der jun­gen Bay­reu­the­rin bestä­tigt sich

Bei der schwer erkrank­ten jun­gen Bay­reu­the­rin, die nach wie vor inten­siv­me­di­zi­nisch im Kli­ni­kum Bay­reuth behan­delt wer­den muss, liegt jetzt der Nach­weis einer Infek­ti­on mit einem Ente­ro-Hämor­rha­gi­schen Esche­ri­chia coli (EHEC) vor.

Mit gro­ßer Wahr­schein­lich­keit hat die jun­ge Frau, die in Bay­reuth erkrankt ist, bei einem vor­he­ri­gen Besuch in Nord­deutsch­land den Erre­ger mit dort ver­zehr­ten Lebens­mit­teln auf­ge­nom­men.

Wei­te­re Erkran­kun­gen in Fol­ge einer EHEC-Infek­ti­on sind in Stadt und Land­kreis Bay­reuth bis­her nicht auf­ge­tre­ten. Für die Men­schen in Bay­reuth besteht nach Ein­schät­zung des Gesund­heits­am­tes kein erhöh­tes Infek­ti­ons­ri­si­ko.

Auf­grund des gro­ßen Inter­es­ses in der Bevöl­ke­rung weist das Gesund­heits­amt noch ein­mal auf all­ge­mei­ne Hygie­ne­re­geln hin:

  • Vor dem Umgang mit Lebens­mit­teln auch zu Hau­se grund­sätz­lich die Hän­de gründ­lich waschen.
  • Obst und Gemü­se mög­lichst waschen und dann wo es mög­lich ist schä­len.
  • Fleisch und Hack­fleisch gut durch­bra­ten.
  • Nach dem Berei­ten von Mahl­zei­ten erneut die Hän­de waschen, so wie das auch nach jedem Toi­let­ten­be­such selbst­ver­ständ­lich sein soll­te.

Mit die­sen Maß­nah­men kann man grund­sätz­lich das Risi­ko, an einer Lebens­mit­tel­ver­gif­tung zu erkran­ken erheb­lich redu­zie­ren.

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