EHEC-Ver­dachts­fall in Bay­reuth

Ver­brau­cher­tipps

Zur Zeit ist eine unge­wöhn­li­che Häu­fung schwe­rer Darm­in­fek­tio­nen mit dem EHEC-Erre­ger in Nord­deutsch­land zu beob­ach­ten. Dort wur­den meh­re­re Ver­dachts­fäl­le gemel­det. Die Ursa­chen für die­se Häu­fung der Infek­tio­nen sind noch nicht bekannt, es wird eine Über­tra­gung der Erre­ger durch unge­wa­sche­nes Gemü­se oder Obst ver­mu­tet. Dem Gesund­heits­amt Bay­reuth wur­de heu­te der Ver­dachts­fall auf eine EHEC-Infek­ti­on gemel­det. Es han­delt sich um eine 28-Jäh­ri­ge, in Bay­reuth berufs­tä­ti­ge Frau, die nach einem Auf­ent­halt in Nord­deutsch­land eine Durch­fall­erkran­kung bekom­men hat und der­zeit im Kli­ni­kum Bay­reuth behan­delt wird. Durch das Gesund­heits­amt wird zur Zeit der klei­ne Kreis der Kon­takt­per­so­nen über­prüft. Da die Erkran­kung über­wie­gend durch Lebens­mit­tel über­tra­gen wird, besteht zum jet­zi­gen Zeit­punkt kein Anlass zur Besorg­nis.

Grund­sätz­lich soll­te eine gründ­li­che Hygie­ne in der Küche ein­ge­hal­ten wer­den, um Lebens­mit­tel­in­fek­tio­nen zu ver­mei­den. Bei Durch­fall­erkran­kun­gen ist beson­ders auf eine sorg­fäl­ti­ge Hän­de­hy­gie­ne zu ach­ten, nach jedem Toi­let­ten­be­such und vor der Ver­ar­bei­tung von Lebens­mit­teln soll­ten die Hän­de gründ­lich mit Was­ser und Sei­fe abge­wa­schen und anschlie­ßend getrock­net wer­den.

Ver­brau­cher­tipps: Schutz vor Lebens­mit­tel­in­fek­tio­nen im Pri­vat­haus­halt

Das Bun­des­in­sti­tut für Risi­ko­be­wer­tung hat ein Merk­blatt zu die­sem The­ma her­aus­ge­ge­ben, wel­ches Sie als PDF-Datei her­un­ter­la­den kön­nen.

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